Selbsttest

Lernkartei-Software Fresh Memory

09.01.2013 Mit Fresh Memory pusten Sie den Staub aus den grauen Zellen und füllen den freigewordenen Platz mit interessanten Fakten.

In manchen Situationen zählt nur das Gelernte. Da hilft der Slogan vom "Lernen lernen" wenig, denn was nützt das Wissen um die richtige Suche nach chemischen Elemente bei Google, wenn in der Umgebung kein Zugang zum Internet bereitsteht? Nichts. Da gibt's nur eins: Auswendig lernen.

Das Verfahren gehört nicht zu den Lieblingsmethoden moderner Pädagogik, dem Schüler nutzt es aber trotzdem. Um etwas auswendig zu lernen, bietet es sich an, entweder die Fakten wiederholt zu lesen ("Drill & Practice") oder durch Karteikarten zu verinnerlichen ("Spaced Repetition"). Die Software Fresh Memory bildet beide Varianten mit Hilfe von virtuellen Karteikarten ab.

Unter der Haube

Das Programm ist in C++ geschrieben, benutzt das Qt-Framework und unterstützt Unicode (UTF-8). Das ermöglicht zwar eine gewisse Unabhängigkeit von der Plattform, derzeit existieren aber lediglich Binaries für Ubuntu und Windows XP/7. Das Ubuntu-Paket läuft problemlos auf vielen anderen auf Debian basierenden Distributionen, kam im Test aber unter Ubuntu zum Einsatz.

Derzeit liegt die Applikation nur mit englischen Texten in den Menüs vor, Übersetzungen stehen daneben für Tschechisch, Finnisch, Russisch und Ukrainisch bereit. Nach freiwilligen Übersetzern für andere Sprachen suchen die Entwickler noch.

Karteikarten

Um mit der Software zu arbeiten, benötigen Sie zunächst einen Stapel Karten mit den entsprechenden Fakten. Diese gehören ins Unterverzeichnis ~/.config/freshmemory/dictionaries und tragen die Endung .fmd. Nach dem Start des Programms laden Sie einen Kartenstapel und arbeiten mit einer von beiden Methoden.

Die Software erkennt die Struktur der

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