LinuxAdvanced 12.1 LU-Edition

Diese Distribution basiert auf Debian 6 "Squeeze" und verwendet den modernen Desktop Gnome 3. Damit bietet das System alle Vorteile von Debian. Die Konzeption als installierbares Live-System erlaubt den problemlosen und raschen Einsatz zu Hause. Daneben bietet LinuxAdvanced einen Installer an, mit dem Sie es auf die Festplatte oder einen USB-Stick installieren. Das und ist überdies auf die Bedürfnisse der Schule abgestimmt. Da die beiden Entwickler im niederösterreichischen Krems als Gymnasiallehrer arbeiten, haben sie LinuxAdvanced darüber hinaus für den schulischen Einsatz angereichert. Speziell für Bildungseinrichtungen entwickelten sie die so genannten LA-Tools: Diese stellen das Herzstück von LinuxAdvanced dar und unterstützen einen Unterricht, in dem pädagogische Überlegungen im Vordergrund stehen. Sie bestehen unter anderem aus dem LA-Teaching-System sowie dem LA-Student-Connect. Dabei handelt es sich im eine Client-Server-Lösung, die das unkomplizierte Verbinden mehrerer Rechner untereinander erlaubt. Einen ausführlichen Workshop zu LinuxAdvanced 12.1 lesen Sie ab Seite 46 in dieser Ausgabe.

SolusOS 1.2 LU-Edition

Auf Seite A der Heft-DVD finden Sie das ISO-Image der Desktop-Distribution SolusOS 1.2 in der 32-Bit-Non-PAE-Variante, die auch auf älteren Rechnern für eine zügige Arbeit sorgt. Auf der Rückseite booten Sie über das Menü die 64-Bit-Version von SolusOS für moderne PCs. Die britische Distribution basiert auf Debian 6 "Squeeze", verwendet den Gnome-2-Desktop und enthält eine Auswahl häufig benötigter Programme sowie aktualisierte Software aus den Backports von Debian. Mit an Bords sind unter anderem LibreOffice 3.6, Mozilla Firefox und Thunderbird, der Multimessenger Pidgin und der VLC-Player. Diverse Systemtools helfen Ihnen darüber hinaus beim Einrichten des Rechners. Eine ausführliche Beschreibung der Distribution liefert ein Artikel ab Seite 6.

Software-Füllhorn: Emmabuntüs2 1.02

Das auf dem Ubuntu-Ableger Xubuntu 12.04 basierende Emmabuntüs2 1.02 bringt ein wahres Füllhorn an Programmen mit, die es übersichtlich in einem Cairo-Dock am unteren Fensterrand platziert. Zum Fundus zählen neben Standards wie LibreOffice auch ausgefallenere Software, etwa OOo4Kids oder die Lernsoftware Abuedu. Darüber hinaus enthält die Distribution eine umfassende Multimedia-Ausstattung. Dazu zählen unter anderem der VLC-Player, der Sound-Editor Audacity, Brasero, Cheese und Clementine. Insgesamt bietet die Distribution über 3 GByte an vorinstallierter Software. Dank des schlanken Systemdesigns, das bei der Benutzeroberfläche auf XFCE zurückgreift, eignet sich Emmabuntüs2 trotz des opulenten Umfangs aber auch zum Einsatz auf leistungsschwächeren Rechnern. Einen Kurztest von Emmabuntüs2 finden Sie ab Seite 8 in dieser Ausgabe.

Linux Mint 14 im Viererpack

Bekanntermaßen ist Ubuntus neue Benutzeroberfläche Unity nicht jedermanns Sache. Das belegt auch die Beliebtheitsskala auf Distrowatch, wo Canonicals Distribution mittlerweile nur noch den dritten Rang belegt. Als Alternative nutzen inzwischen viele Anwender Linux Mint 14. Dessen brandneue Version 14 basiert auf Ubuntu 12.10, ersetzt dessen Unity-Desktop jedoch wahlweise durch das auf Gnome 3 basierende Cinnamon oder den Gnome-2-Fork Maté. Letzterer enthält erstmals auch Funktionen, die es in Gnome 2 nicht gibt. So erlaubt beispielsweise der Dateimanager den Zugriff auf Dropbox, eine Schaltfläche erlaubt daneben das Manipulieren von Dateipfaden. Bei der Cinnamon-Variante entschieden sich die Entwickler gegen den Dateibrowser Nautilus und verwenden stattdessen den funktionsreicheren Fork Nemo. Das Benachrichtigungsapplet und den Fensterwechsler unterzogen sie ebenfalls einer Modifikation. Nach Projektangeben wurden im neuen Release über 800 Änderungen eingepflegt. Auf der Eco-Disc finden Sie alle vier aktuell verfügbaren Versionen der Distribution, jeweils in der 32- und 64-Bit-Variante. Die zugehörigen ISO-Images liegen im Verzeichnis isos/ der DVD. 

O'Reilly-E-Book: "Klassische Shell-Programmierung"

Das Programmieren von Shell-Skripts kommt niemals aus der Mode und gehört zum Handwerkszeug eines jeden Admins. Zum Schreiben guter Shell-Skripte gehört mehr als nur das Wissen um die Skriptsprache als solche: Vielmehr gilt es, die Syntax und Funktionsweise der zahlreichen Unix-Tools zu verinnerlichen. Das vorliegende E-Book lehrt auf über 600 Seiten beides – die Shell-Sprache wie den geschickten Einsatz und das Zusammenspiel vieler Unix-Programme. Es liegt im PDF- und EPUB-Format im Verzeichnis e-book/ auf Seite A der Heft-DVD.

Neue Programme

Der terminalbasierte Passwortmanager Gpgpwd 0.2 verwaltet sämtliche Zugangsdaten in einer per GNU Privacy Guard verschlüsselten Datei. Sie müssen sich dann nur noch Ihren Standard-GPG-Schlüssel merken.

Das Tool Scsiaddgui 2.1bietet eine grafische Benutzeroberfläche für das Kommandozeilentool Scsiadd. Mit seiner Hilfe können Sie im Handumdrehen SCSI-Geräte im System erkennen, hinzufügen oder entfernen.

VJs und Videokünstler schaffen aus ein paar Filmschnipseln und einer stimmungsvollen Musik ein bewegtes Gemälde – oft live vor Publikum. Alle dazu notwendigen Werkzeuge stellt der nicht lineare Videoeditor LiVES 1.6.4 bereit. Das Programm spielt auf Wunsch Videoclips in verschiedenen Geschwindigkeiten ab, mixt sie ineinander und versieht sie in Echtzeit mit Effekten.

Das Videoschnittprogramm PiTiVi 0.15.2 setzt auf das Gstreamer-Multimedia-Framework. Das bietet den Vorteil, dass PiTiVi beim Import und Export automatisch ein breites Spektrum von Video-, Audio- und Bildformaten unterstützt – einfach, weil Gstreamer diese versteht.

TV-Magazine auf Papier waren gestern: Heute informiert sich der zeitgemäße TV-Junkie über elektronische Fernsehzeitschriften wie dem Java-Programm Tvbrowser 3.2. Zum einen erhält er damit immer das stets aktuellste Programm, zum anderen wesentlich detailliertere Informationen zu den jeweiligen Sendungen – und das kostenlos.

Der Gang ins Planetarium fasziniert zwar, findet aber in der Praxis eher selten statt. Ein richtiges kleines Planetarium auf dem Desktop wie Stellarium 0.11 erweist sich da als interessante und komfortable Alternative. Darüber hinaus hilft Stellarium beim Beobachten des tatsächlichen Nachthimmels oder steuert optional auch Teleskope an.

Offizielle Clients für seinen Cloud-Speicher Drive bietet Google bislang nur für Windows, Mac OS X und diverse mobile Betriebssysteme an – Linux bleibt wieder einmal außen vor. Das Konsolentool Grive 0.2 versucht, diese Lücke zu füllen.

Beim Fernsehanzeigeprogramm Tvtime 1.0.2 für den analogen TV-Empfang legten die Entwickler den Fokus auf die Bildqualität. Es enthält zahlreiche Algorithmen zur Optimierung des Bildes und eignet sich auch zur Wiedergabe im Widescreen-Format 16:9.

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