Ab in die Wolke
Grive – ein freier Client für Google Drive
Fazit
Trotz des Alpha-Status hinterlässt Grive bereits einen soliden Eindruck als Werkzeug zum Synchronisieren von Daten mit Google Drive. In Kombination mit anderen Komponenten, wie etwa Inotify zum automatischen Triggern eines Sync-Vorgangs, fällt es leicht, eine für individuelle Situationen passende Lösung zu basteln.
Generell eignet sich Grive auch gut für den Einsatz in Skripten oder für die Interaktion mit anderen Shell-Programmen. Allerdings degradieren die begrenzten Funktionen des Programms Google Drive zu einem ganz gewöhnlichen Cloud-Speicher, wie ihn auch Dropbox oder etliche andere Dienstleister anbieten. Wer mit Anderen über die Google-Webanwendungen an einem Dokument arbeitet, kann dieses nicht über Grive herunterladen. Es bleibt nur der Ausweg, das Endprodukt über den Browser in das Grive-Sync-Verzeichnis zu exportieren.
Benutzer des Browsers Chrome finden im passenden Webstore [4] unter Umständen eine ergänzende Drive-App für den persönlichen Einsatz. Allerdings bleibt die Community um Grive vermutlich auch nicht untätig, und so schließen sich mit der Zeit eventuell die vorhanden Lücken im Funktionsumfang.
Infos
[1] Grive: http://www.lbreda.com/grive/download
[2] Inotify-Trigger einrichten: http://blog.vel.nu/?p=28
[3] EncFS: http://www.arg0.net/encfs
[4] Chrome Webstore: https://chrome.google.com/webstore/category/home?hl=de



