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Freie Internet-TV- und Webradio-Player

Abspiellisten

Wie Miro auch verwendet Freetuxtv für seine Senderauswahl Abspiellisten im offenen M3U-Format. Zusätzlich zu den bereits von den Entwicklern zusammengestellten Kanälen können Sie auch eigene Listen generieren und hinzufügen. Um hier nicht versehentlich bereits vorhandene Sender zu erfassen, empfiehlt sich zunächst ein Blick in die permanent erweiterte Datenbank von Freetuxtv [3]. Findet sich der gewünschte Sender dort noch nicht, ergänzen Sie ihn in Ihrer privaten Aufstellung.

Dabei gilt es jedoch einige Stolpersteine zu umrunden: So gibt es keine einheitliche Form der Ausstrahlung, jeder Sender kocht hier sein eigenes Süppchen. Sie müssen also zunächst auf der jeweiligen Webseite feststellen, ob der zu integrierende Sender überhaupt Live-Streams ausstrahlt. Eine kleine Hilfestellung bieten einige (teils allerdings veraltete) Senderlisten im Internet mit entsprechenden Hinweisen [4].

Protokollarisches

Die einzelnen Live-Streams werden in unterschiedlichsten Formaten und Protokollen ausgestrahlt. Neben dem MP4-Format kommen oft auch proprietäre Container aus der Windows-Welt zum Einsatz, manchmal aber auch das von Adobe entwickelte RTMP-Protokoll neben dem von Microsoft etablierten MMS-Standard. Zudem kommt gelegentlich das MMS-Protokoll über HTTP zum Einsatz. Die entsprechenden Links beginnen in diesen Fällen mit der Zeichenfolge mms:// oder mmsh://.

Der VLC-Player beherrscht alle diese Formate und Protokolle, sodass Sie in aller Regel keine weiteren Codecs oder Plugins installieren müssen. Eine Ausnahme bilden Datenstreams, die das RTP-Protokoll nutzen, welches üblicherweise Multicast-Server zum Ausstrahlen multimedialer Inhalte verwenden. Zwar kann der VLC-Player auch damit umgehen, die entsprechenden Server-Adressen sind jedoch providerspezifisch und setzen in Deutschland eine kostenpflichtige Freischaltung durch die Telekom oder Vodafone voraus. Andere Provider bieten in Deutschland kein IPTV via Multicast an.

Um eine neue Senderliste anzulegen, öffnen Sie einen Texteditor und tragen dort zunächst als Header #EXTM3U ein, damit Freetuxtv die Datei beim Einlesen korrekt interpretiert. In die zweite Zeile gehört der Sendername, der im Freetuxtv-Programmfenster in der linken Listenansicht erscheinen soll. Die genaue Syntax lautet: #EXTINF:0,<Sendername>. Beachten Sie bitte, dass zwischen den einzelnen Zeichen keine Leerschritte erscheinen dürfen. In die dritte Zeile tragen Sie ohne weitere Zusätze die genaue Internet-Adresse des Live-Streams ein. In der darauffolgenden Zeile können Sie mit der Erfassung des nächsten Senders beginnen.

Haben Sie alle Sender in die Liste eingetragen, so speichern Sie die Datei mit der Extension .m3u ab und legen Sie in den Pfad /usr/share/freetuxtv/, in dem sich alle Kanallisten von Freetuxtv befinden (Abbildung 5).

Abbildung 5

Abbildung 5: Über Zusatzlisten empfangen Sie mit Freetuxtv auch Ihre Lieblingssender.

Beim nächsten Aufruf der Software importieren Sie die selbst generierte Senderliste über das Menü Sender | Gruppe hinzufügen | Custom channels group in das Programm. Hier tragen Sie im Feld Group's name: einen aussagekräftigen Namen ein, im Feld Playlist's URI: den entsprechenden Pfad zur Datei. Mit einem Klick auf die Schaltfläche Hinzufügen liest Freetuxtv die Liste ein und zeigt sie im Programmfenster links an.

Nachdem Sie auf das kleine Dreieck vor dem Listennamen geklickt haben, listet Freetuxtv die einzelnen Sender auf. Anschließend starten Sie die Wiedergabe wie bei den vorgefertigten Listen mit einem Doppelklick auf den gewünschten Sender.

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LinuxUser 05/2014

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