Fazit

Mit der neuen Version 12.1 von LinuxAdvanced legt das Kremser Entwicklerteam eine ausgesprochen stabile und ausgereifte Distribution vor. Es zeigt sich deutlich, dass das System aus der pädagogischen Praxis resultiert und die Entwickler mit den Gegebenheiten im schulischen Computerkabinett vertraut sind.

Das Teaching-System zum raschen Vernetzen von einem Lehrerrechner aus sucht im gesamten Linux-Universum seinesgleichen und lässt sich selbst von ansonsten wenig IT-affinen Pädagogen aus dem Stand bedienen. Der Konfigurationsaufwand fällt im Vergleich zum Platzhirsch iTalc minimal aus, die Möglichkeit zum Einbinden von Live-Systemen maximiert die Flexibilität.

Weniger erfreulich fällt die neue Linux-Version aus Niederösterreich jedoch in ergonomischer Hinsicht auf. Vor allem der Einsatz des PAE-Kernels dürfte einer weiteren Verbreitung an deutschen Schulen im Wege stehen. Abschreckend dürfte auf viele Pädagogen zudem das ungewöhnliche Bedienkonzept von Gnome 3 wirken, das einen erhöhten Aufwand beim Einarbeiten verursacht.

Jene Pädagogen und Heimanwender jedoch, die sich in der glücklichen Lage befinden, über aktuelle Hardware zu verfügen und den Aufwand nicht scheuen, finden in LinuxAdvanced eine der besten Distributionen, die derzeit für diesen Zweck erhältlich ist. 

Infos

[1] LinuxAdvanced: http://www.linuxadvanced.at/la_index.html

[2] Test LA 9: Erik Bärwaldt, "Fortgeschritten", LU 06/2009, S. 18, http://www.linux-community.de/18662

[3] iTalc: Tobias Doerffel, "Auf der Schulbank", LU 08/2008, S. 46, http://www.linux-community.de/16100

[4] Dokumentation: http://www.linuxadvanced.at/la_dokumentation.html

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