Zeitmaschine

Eine wichtige Einstellung stellt der Zeitpunkt dar. Besonders beim Vorbereiten auf die reale Beobachtung oder beim Darstellen historischer astronomischer Ereignisse kommen Sie um das Einstellen der Zeit nicht herum (Abbildung 2).

Abbildung 2: Das Einstellen der Zeit ermöglicht das Veranschaulichen astronomischer Ereignisse zu jeder Zeit.

Egal ob Venus-Transit, Sonnenfinsternis oder Bedeckungen: Sie geben das Datum und die Uhrzeit ein, Stellarium präsentiert das Ereignis auf dem Monitor. Abbildung 2 zeigt den historischen Transit der Venus vom 3. Juni 1769 [2], und zwar aus der Perspektive am Nordkap. Wer mag, arbeitet die Liste der historischen Beobachtungen ab und vergleicht mit den damaligen Berichten.

Die Funktionen zum Steuern des Zeitablaufs in der unteren Kontrollleiste bieten außerdem die Möglichkeit, die Zeit langsamer oder schneller sowie vorwärts und rückwärts ablaufen zu lassen oder einen Stillstand für das Studium eines bestimmten Zeitpunkts einzustellen.

Diesen Stillstand erreichen Sie über einen Mausklick auf das Dreieck: Es erscheint das von Videorekordern bekannte Symbol mit den zwei Balken. Den schnellen oder langsamen Vorlauf aktivieren Sie durch einen Klick auf die Tasten mit den entsprechenden, sattsam bekannten Symbolen.

Vorbereitungen

Eine wichtige Hilfe leistet Stellarium beim Vorbereiten einer Beobachtung oder einer Fotositzung. Hier zeigt das Programm ein inzwischen durch viele Mitgestalter enorm gewachsenes Potenzial. Vor allem interessiert natürlich, welche Objekte Sie überhaupt in fraglichen Nacht zu Gesicht bekommen. Dann stellt sich die Frage, welche Ausrüstung sich zum Beobachten der gesuchten Objekte am besten eignet.

Schalten Sie die Beschriftung der Planeten ([P]) sowie der Nebel ([N]) ein, erscheinen zusätzlich zu den Sternen die Planeten mit Namen und Nebel als gelbe Objekte, je nach Größe mit oder ohne Beschriftung. Die Form des Objekts gibt Auskunft über die Art des astronomischen Nebels: Auf diese Weise erkennen Sie gleich Kugelsternhaufen (Kreis mit Kreuz), Gasnebel inklusive Galaxien und eingeschlossener Sternhaufen (Kreis) und offene Sternhaufen (gepunkteter Kreis).

Sobald Sie Sie – entweder über das Scrollrad der Maus oder [Bild oben] und [Bild unten] – an das Objekt heranzoomen, erscheint ein Foto des entsprechenden Objekts (Abbildung 3). Die Anzahl sichtbarer Objekte wächst beträchtlich, wenn Sie sich die Mühe machen, nachträglich noch Bibliotheken in der Konfiguration im Abschnitt Werkzeuge herunterzuladen.

Abbildung 3: Zoomen Sie nahe genug heran, erscheinen astronomische Objekte (gelbe Markierungen) in imposanter Größe. Hier sehen Sie den großen Nebel Andromeda (M31) mit seinen Nachbargalaxien.

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