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Funkeln im Dunkeln

Den Sternenhimmel erkunden mit Stellarium

20.12.2012 Was nachts am Himmel funkelt, bleibt oft hinter Wolken verborgen. Stellarium sorgt für klare Sicht und liefert obendrein viele astronomische Informationen.

Der Gang ins Planetarium fasziniert zwar, findet aber er eher selten statt. Ein richtiges kleines Planetarium auf dem Desktop, wie es Stellarium [1] bietet, erweist sich da als interessante und komfortable Alternative. Darüber hinaus hilft Stellarium beim Beobachten des tatsächlichen Nachthimmels. Da die Software den Himmel sogar fotorealistisch darstellt, steht einem Einsatz auch im Unterricht oder bei Vorträgen nichts im Weg. Und weil Stellarium in den Repositories aller größeren Distributionen liegt, installieren Sie es in aller Regel einfach per Knopfdruck.

Fotorealismus

Fotorealismus bedeutet, dass das Programm den Himmel so zeigt, wie ihn der Beobachter vor Ort erlebt. Sie sehen die Umgebung, nachts erscheint der Himmel dunkel und die Sterne prangen, tags ist der Himmel hell und die Sonne brennt auf die Landschaft.

Hier ergibt sich die einzige, aber sehr nützliche Abweichung von der Realität: Wolken, Regen und Nebel fehlen in Stellarium – also genau jene meteorologischen Erscheinungen, die mitteleuropäische Amateurastronomen gelegentlich aus Verzweiflung zu Fernreisen nach Namibia oder Teneriffa treiben.

Nach dem Start zeigt Stellarium den Himmel in südlicher Richtung, so wie zu diesem Zeitpunkt am eingestellten Beobachtungsort. Den aktuellen Zeitpunkt entnimmt die Software zunächst der Uhr des Computers, sie können die gewünschte Beobachtungszeit aber frei einstellen. Gleiches gilt für den Ort der Beobachtung, in der Vorgabe Paris.

Auf Wunsch wechseln Sie ans Max-Planck-Institut für Astronomie in Garching oder in den eigenen Garten. Beim Einstellen hilft die Anleitung aus dem Handbuch [3]. Sehr interessant, weil ungewöhnlich, ist der Blick von Mond,

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