Fazit

Im Praxistest kann SolusOS weitgehend überzeugen. Besonders der im Vergleich zu vielen anderen Distributionen verbesserte Support exotischer Hardware weiß zu gefallen. So kommt SolusOS problemlos mit mäßig kooperativen Grafikkarten zurecht, und dank der bereits integrierten Firmware für viele WLAN-Komponenten ließ sich das etwas heikle Testsystem sofort ins Intranet integrieren.

Das einzige Manko des Allrounders stellt die derzeit noch etwas unvollständige deutsche Lokalisierung dar. So kommt es gelegentlich vor, dass trotz korrekter deutscher Spracheinstellungen Menüpunkte in englischer Sprache auftauchen. Aufgrund der soliden Basis Debian "Squeeze" / Gnome 2.30 erfreut das System zusätzlich durch geringen Ressourcenverbrauch und enorme Stabilität.

Die riesigen Repositories von Debian erlauben es obendrein, das Betriebssystem stark zu individualisieren. SolusOS empfiehlt sich damit als echte Alternative für alle Anwender, die ein stabiles und ausgereiftes System suchen, das jedoch nicht altbacken wirkt und aktuelle Software integriert. 

Glossar

PAE

Die Physical Address Extension erlaubt es, auf 32-Bit-Systemen mehr als die eigentlich maximal möglichen vier GByte Arbeitsspeicher zu adressieren, sofern die CPU über mehr als 32 Adressleitungen verfügt.

Legacy

Engl. für Erbe. In der IT eine Umschreibung für veraltete Technik.

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Kommentare
SolusOS Very British
Stefan Gronewold(groni), Dienstag, 15. Januar 2013 17:21:57
Ein/Ausklappen

Hallo Liebe Community

Mein Name ist Stefan Gronewold aka groni.
Ich bin seit dem 01.06.2012 SolusOS User.

Ich möchte wenn auch ein bisschen spät zum ersten Herrn Luther danken der es ermöglichte, das auf meiner Anfrage hin ein Bericht von SolusOS im Linux-User-Magazin erschienen ist.

Zum zweiten möchte ich dem Author den Herrn Bärwaldt danken, für den wirklich tollen Artikel zur DVD.

Nun habe ich nur noch zu erzählen das von SolusOS ein neues Release erschienen ist.
Am 14 Januar 2013 erschien SolusOS 2 alpha 6 als nächste testing Version.

Es basiert auf Debian Wheezy also dem nächsten stable von Debian
In dieser Version stellen wir Ihnen die neue Desktop-Umgebung für SolusOS 2 vor. Es basiert ursprünglich auf die GNOME 3.4 Basis der noch nicht verfügbaren GNOME Shell.

Die Grundidee ist es, die traditionelle Desktop-Metapher wie man es in GNOME2 gesehen hat wiederherzustellen, und zu erweitern. Diese vielen Komponenten von GNOME wurden gepatcht, und an einigen Stellen geforkt.

Wir haben einen glänzenden neuen Dateimanager namens Athena. Dies ist ein Fork von Nautilus 3.4.2. Eine in voller Länge anpassbare Symbolleiste ist vorhanden, sowie einige dringend benötigte Funktionen, wie das Erstellen von Verknüpfungen auf dem Desktop, etc.

Das Aussehen von Nautilus Elementary 2,32 inspirierte uns. Dies ist eine Weiterentwicklung.
Es arbeitet jetzt in der Test Version schon so stabil und schnell das wir SolusOS User uns schon auf die Endversion freuen.

In der Endversion von SolusOS 2 wird es dann Pisi als Paketverwalter geben, für alle die es nicht wissen Pisi ist der Paketverwalter vom ehemaligen Pardus was mittlerweile weiterentwickelt wird.

Ihr dürft euch gerne mal Überzeugen wenn Ihr möchtet die DVD ist eine Live, und beim nur anschauen passiert ja nichts.
Aber wem erzähle ich das, Linux User wissen es ja.



In diesem Sinne wünsche ich euch weiterhin viel Spass in der Linux Welt egal mit welchem System die Hauptsache ist man hat Spass daran.

Liebe Grüße
Stefan aka Groni






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LU 12/2016: Neue Desktops

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
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LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

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