Flauer Vogel?
Ubuntu 12.10 im Überblick
Web-Apps
In Unity 6.6 legen Sie im Launcher nicht mehr nur Programmverknüpfungen ab, sondern auch URLs von Webseiten, sogenannten Web-Apps. So enthält der Launcher bereits Amazons Webshop und den Ubuntu One Music Store. Sobald Sie in Chrome oder Firefox eine Webseite aufrufen, für die es auch eine passende Web-App gibt, weist Ubuntu Sie darauf hin und bietet diese zum Installieren an.
Mit einer Twitter Web-App etwa weist Ubuntu im Benachrichtigungsfeld auf neue Tweets hin, mit der Youtube-Web-App pausieren Sie Videos mithilfe des Lautstärke-Menüs. Bislang bleibt das Angebot an Web-Apps aber recht überschaubar [3] und umfasst wenig, wofür es nicht auch – meist leistungsfähigere – Drittanbieter-Lösungen gäbe.
Sonstige Neuerungen
Für Aufregung im Vorfeld hatte der Umstand gesorgt, dass die Gnome-Entwickler den Dateimanager Nautilus in Gnome 3.6 weiter an die Gnome-Shell angepasst und dabei um zahlreiche Funktionen beschnitten hatten, zum Beispiel die Baumansicht oder die geteilte Ansicht. Ubuntu 12.10 bringt daher wieder Nautilus 3.4 mit, allerdings von Canonical so angepasst, dass der Dateimanager perfekt mit Ubuntu 12.10 harmonisiert.
Was die obligatorischen Paket-Aktualisierungen angeht, ist noch erwähnenswert, dass LibreOffice in der Version 3.6.2 beiliegt und sich sogar in das HUD-Menü integriert, was bei der Vorgängerversion nur mit Plugins klappte. Firefox liegt ebenso wie Thunderbird nun in der Version 16.0.1 bei.



