Software-Vielfalt

Ubuntu gehört zu den Distributionen mit der umfangreichsten Software-Auswahl schlechthin. Mehr als 30 000 Programme finden Sie in unzähligen Repositories, sodass selbst ausgefallene Anforderungen das System kaum vor Probleme stellen. Selbstverständlich enthält das Ubuntu-Derivat mit Synaptic die gewohnt komfortable Oberfläche für das Paketmanagement. Sie finden das Tool in den Menüs der verschiedenen Arbeitsoberflächen. Doch bereits von Haus bringt Hybryde Linux auf der DVD die gängigsten Programme mit: LibreOffice liegt in Version 3.5.4.2 bei, der Bildbearbeiter Gimp findet sich in Version 2.6.12 und Firefox ist in Version 12.0 mit an Bord.

Die meist kleinen Programme, die vor allem bei den Arbeitsoberflächen KDE und Gnome zum regulären Lieferumfang gehören, stehen dank sorgfältiger Implementation der entsprechenden Bibliotheken nahezu durchgängig unter allen Desktops in den zugehörigen Programmgruppen bereit. Das eröffnet die Möglichkeit, typische KDE-Programme unter XFCE nutzen, ohne diese komplett nachzuziehen. Sie finden daher bereits ab Werk in allen Programmgruppen eine Fülle von Applikationen, trotz der auf der DVD lediglich belegten 1,6 GByte Speicherplatz.

Optisches

Die einzelnen Desktops bieten bereits eine recht ansprechende Optik. Darüber hinaus erlaubt es das Hy-Menü, durch Anklicken der Schaltfläche Options zusätzliche Hingucker wie Conky, den Cairo-Desktop oder auch transparente Fenster zu aktivieren. Zusätzlich Themes runden bei Bedarf das Erscheinungsbild nach Wunsch ab.

Im Test zeigten diese Optionen jedoch in einigen Kombinationen ernsthafte Probleme: So ist nicht jede Option auf allen Desktops sinnvoll, und einige visuelle Gimmicks stellen erhöhte Anforderungen an die Hardware. Manche Effekte erfordern eine OpenGL-Unterstützung durch die Hardware, die ältere Grafikkarten nicht bieten.

Hybryde Linux gibt in solchen Fällen einen entsprechenden Hinweis aus und schaltet in einen Fallback-Modus zurück, ohne die entsprechenden Effekte zu aktivieren. Eine Ausnahme bildet auch hier wieder Enlightenment E17: Der Desktop bietet von Haus aus bereits sehr umfangreiche visuelle Effekte, die geschickt in Software implementiert sind und keiner gesonderten Hardware-Unterstützung mehr bedürfen.

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