Raus damit!

Damit sind alle Vorbereitungen abgeschlossen. Nun geht es daran, das Ergebnis mit allen Ebenen ins PDF-Format zu exportieren. Sobald Sie diesen Menüpunkt wählen, erscheint ein kleines Fenster, mit Fehlerhinweisen, die Sie getrost Ignorieren. Im darauf folgenden Fenster geben Sie den Pfad zum Speichern an, sowie die Formateinstellungen, die später für Adobe wichtig sind. Die korrekten Einstellungen zeigt Abbildung 5.

Abbildung 5: Nach dem Laden des Bildes passen Sie über den Eigenschaften-Dialog den Rahmen an und benennen diesen bei Bedarf noch um.

Da in einem perfekten Bild nicht zu sehen ist, dass beide Ebenen integriert sind, wurde für Abbildung 6 absichtlich keine perfekte Überdeckung erzeugt, sondern eine leichte Verzerrung. Durch diese Unschärfe sehen Sie, dass der Adobe Reader tatsächlich beide Ebenen anzeigt und Sie somit die Möglichkeit haben, diese ein- und auszublenden, ohne gleich viel Geld zu auszugeben.

Abbildung 6: Liegen die Ebenen nicht vollkommen deckungsgleich, wie in diesem Beispiel, sehen Sie, dass im PDF tatsächlich alle Ebenen vorhanden sind.

Falls Sie mit der mit dieser Lösung öfters arbeiten möchten, empfiehlt es sich, zum Schluss die Daten noch im Scribus-eigenen Format abzuspeichern. Damit bleiben alle Daten in Rohform vorhanden, und Sie haben so eine Vorlage für spätere Änderungen parat.

Fazit

Wer den Adobe Reader nicht mag, hat im Bezug auf das Darstellen der Ebenen im PDF-Format schlechte Karten – zumindest unter Windows. In den Tests fand sich kein zweites Programm für das Microsoft-Betriebssystem, das diese Möglichkeit bietet. Unter Linux dagegen lassen sich mit dem Programm Karbon aus der Calligra-Suite die Ebenen anzeigen sowie ein- und ausschalten.

Die Zeit zum Probieren mit eingerechnet, gelang es im Test binnen gut einer Stunde, die vorliegende Lösung zu erarbeiten. Eine Stunde Arbeit, 1500 Euro gespart – das ist kein schlechtes Geschäft. Außerdem gibt es genügend Möglichkeiten, diese Technik einzusetzen. Bei sehr hochwertigen Karten war es möglich, auf die geschilderte Weise Ergebnisse zu erzeugen, die im Adobe Reader bis zu einer Vergrößerung um den Faktor 3000 keinerlei Verpixelung aufwiesen. Damit haben Sie die Chance, umfangreiche Daten auf ansprechende Art zu präsentieren. 

Glossar

DPI

Dot per Inch. Maßstab für die Dichte der Informationen in einem digitalen Bild.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 3 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 05/2018: GEODATEN

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Kein Mikrofon Ton über die Lausprecher
Marvin Schimmelfennig, 23.04.2018 17:39, 1 Antworten
wenn ich ein externes Mikrofon anschließe kommt kein Ton raus. aber der Pegel schlagt aus wenn i...
added to access control list
Ingrid Kroll, 27.03.2018 07:59, 10 Antworten
Hallo allerseits, bin einfache Nutzerin und absolut Linux-unwissend............ Beim ganz norm...
Passwortsicherheit
Joe Cole, 15.03.2018 15:15, 2 Antworten
Ich bin derzeit selbständig und meine Existenz hängt am meinem Unternehmen. Wahrscheinlich verfol...
Brother drucker einrichten.
Achim Zerrer, 13.03.2018 11:26, 1 Antworten
Da mein Rechner abgestürzt war, musste ich das Betriebssystem neu einrichten. Jetzt hänge ich wi...
Internet abschalten
Karl-Heinz Hauser, 20.02.2018 20:10, 2 Antworten
In der Symbolleiste kann man das Kabelnetzwerk ein und ausschalten. Wie sicher ist die Abschaltu...