Home / LinuxUser / 2012 / 12 / Adobe Reader mit Ebenen nutzen

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Debian leicht gemacht
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Leicht durchschaubar

Adobe Reader mit Ebenen nutzen

Grundeinstellungen

Auf der Startseite von Scribus nehmen Sie die Grundeinstellungen für die spätere Formatierung vor. Diese wirken sich auf das gesamte Dokument aus. Abbildung 4 zeigt dabei die Einstellungen, die für das Beispiel zum Einsatz kamen. Verwenden Sie ein möglichst großes Format – Sie wollen ja nichts ausdrucken, sondern im Viewer anzeigen. Wenn die Qualität sehr gut ausfällt, spricht nichts dagegen, als Ausgabegröße Formate bis DIN A0 zu wählen.

Abbildung 4

Abbildung 4: In den Einstellungen von Marble wählen Sie als Basis ein der Qualität des Ausgangsmaterials angepasstes, möglichst großes Format.

Entsprechen die Daten nicht dem von Ihnen angestrebten Ergebnis, dann besteht die Möglichkeit, diese mit Gimp nachträglich zu bearbeiten und dabei die DPI-Zahl zu erhöhen. Unter Windows bietet sich an dies mit IrfanView erledigen.

Auf der Arbeitsoberfläche von Marble sehen Sie einen Rahmen, der mit großer Wahrscheinlichkeit nicht komplett ins Fenster der Applikation passt. Verkleinern Sie die Bildfläche so, dass sie den Rahmen sehen. Unten links finden sich die Controls für den Zoomfaktor. Verändern Sie diesen Prozentwert durch die Symbole mit den Lupen, dann verändert sich der Ausschnitt. Über [F2] und [F6] schalten Sie in Scribus die Ebenen und die Eigenschaften an.

Eingepasst

Ziehen sie nun einen Bildrahmen in den inneren Rahmen des noch leeren Fensters. Das Symbol für den Bildrahmen finden Sie in der oberen Leiste. Im separaten Fenster Ebene sehen Sie, dass dort die Ebene 1 schon vorhanden ist. Nun bewegen Sie die Maus in das Fenster, das nun einen Rahmen aufweist, der innerhalb des Fensters gekreuzte Linien anzeigt. Darin rufen Sie das Kontextmenü auf und laden das Bild über den entsprechenden Menüpunkt.

Suchen Sie das Bild, das Sie hier importieren wollen, in unserem Beispiel marble1. Noch passt es nicht in den Rahmen. Im Beispiel sehen Sie, dass das Ergebnis als ein kleiner Teil oben links angeordnet ist. Deshalb rufen Sie jetzt im Fenster Eigenschaften das Untermenü Bild. Dort aktivieren Sie Rahmen anpassen und akzeptieren die Einstellung der Proportionen. Danach fügt sich das Bild exakt in den Rahmen ein. Da dieser eine nicht unbedingt eingängige Bezeichnung trägt, klicken Sie in den Ebenendialog und ändern den Namen so um, das er passt.

Im Fenster Ebenen finden Sie unten eine Schaltfläche mit einem Pluszeichen. Über diese fügen Sie eine neue Ebene hinzu, die sich sofort über die erste Ebene setzt. Je nachdem, was Sie mit Scribus machen möchten, stimmt das Verhalten mit dem Workflow überein.

In diesem Beispiel soll die zweite Ebene unter der ersten sitzen. Deshalb wählen Sie den Pfeil an, der nach unten zeigt, und setzen die neue Ebene damit eine Stufe tiefer. Ändern Sie am besten gleich den Ebenennamen so, dass er logisch zur jenem der ersten Ebene passt. Das ist wichtig, da der Adobe Reader später bei der Ausgabe genau diesen Namen als Ebene anzeigt.

Um das zweite Bild einzufügen, schalten Sie die erste Ebene aus. Dazu klicken Sie in das Kästchen unter dem Symbol mit dem Auge bei der ersten Ebene. Nun wiederholen Sie den Vorgang wie oben für die erste Ebene beschrieben. Hier gilt es exakt zu arbeiten: Sollen die beiden Ebenen später so erscheinen, dass sich die Informationen ergänzen, dann benötigen Sie absolute Deckungsgleichheit.

Um dies zu erreichen, gilt es sicherzustellen, dass der Rahmen exakt so sitzt wie beim ersten Bild. Eine Hilfe bietet dabei wieder das Fenster Eigenschaften. Unter X,Y,Z finden sich die genauen Definitionen von Rahmengröße, Ausgangspunkt, Ausdehnung sowie einiger weiterer Parameter. Diese Werte notieren Sie und geben Sie nach dem Zeichnen der zweiten Ebene auch für diese ein. So erzielen Sie absolute Deckungsgleichheit.

Schalten Sie nun die erste Ebene wieder ein. Damit Sie auch die untere Ebene sehen, klicken Sie auf die obere Ebene und ändern den Wert ihrer Transparenz. Statt 100 Prozent kommt im Beispiel 60 Prozent als Wert zum Einsatz. Den selben Wert stellen Sie für die zweite Ebene ein.

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 136 Punkte (17 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 05/2014

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

Owncloud mit Linuxmint 15 32 Bit
Santana Muggel, 24.04.2014 16:45, 0 Antworten
Hallo, ich habe nach dem Artikel in Heft 05.2014 versucht, owncloud einzurichten. Bei der Inst...
programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...