Nitroshare

Mit Nathan Osmans Nitroshare [7] versenden Sie auf einfache Weise Dateien und Verzeichnisse ohne komplexe Konfiguration an andere Linux- oder Windows-Rechner im Netz, auf denen ebenfalls das Programm läuft. Das Tool tauscht problemlos selbst Dateien im Gigabyte-Bereich aus. Die aktuelle Version 0.2 gibt es nicht nur in Form von Debian-Paketen, sondern auch als RPM-Paket, sowie in einer Windows-Version, jeweils für 32- und 64-Bit-Systeme.

Die Linux-Version installieren Sie wie gewohnt über den Paketmanager Ihrer Distribution, etwa dem Software Center unter Ubuntu, während die Windows-Version als selbstentpackendes Executables bereit steht. Nach dem Start signalisiert das Programm seine Anwesenheit als Symbol im Panel.

Beim ersten Start leitet zudem ein Assistent durch die Konfiguration. Per Voreinstellung sucht Nitroshare im lokalen Netzwerk nach anderen Clients und richtet außerdem auf dem Desktop eine sogenannte Sharebox ein (Abbildung 2). Möchten Sie Dateien an einen anderen Rechner senden, ziehen Sie diese einfach auf die Sharebox und wählen den Empfänger. Das funktioniert alternativ über das Symbol im Panel.

Abbildung 2: Nitroshare erlaubt das einfache Tauschen von Dateien im Netz.

Der Empfänger muss die empfangenen Dateien bestätigen. Daneben bietet die Software die Möglichkeit, über eine Option Anfragen automatisch zu akzeptieren setzen und optional eine eigene Sharebox einrichten. Ein Fortschrittsbalken auf dem Symbol der Sharebox des Absenders zeigt den Verlauf beim Übertragen der Daten.

DayJournal

Die Notizverwaltung DayJournal [8] stammt von Zach Burnham und liegt aktuell in der Version 12.06.16 vor. Zweifelsohne gibt eine ganze Reihe Programme dieser Art. DayJournal gefällt einerseits durch seine Einfachheit und außerdem dadurch, dass das Tool die einzelnen Einträge nach Datum sortiert speichert.

Klicken Sie auf ein Datum, öffnet die Software den Dialog zum Eingeben von Notizen, die das Programm anschließend automatisch als einfache Textdatei im Ordner DayJournal im Home-Verzeichnis ablegt und dabei Unterverzeichnisse für das Jahr und die Monate verwendet.

Das simple Format erlaubt es, dass Sie jeden Eintrag auch mit einem beliebigen Editor bearbeiten können. Die Benutzeroberfläche ist allerdings wenig aufregend und bietet nur das Nötigste. Einen Dialog für Einstellungen gibt es auch nicht; Sie haben also keine Möglichkeit, den Speicherort zu verändern.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 3 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 10/2016: Kryptographie

Digitale Ausgabe: Preis € 0,00
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Soundkarte wird erkannt, aber kein Ton
H A, 25.09.2016 01:37, 4 Antworten
Hallo, Ich weiß, dass es zu diesem Thema sehr oft Fragen gestellt wurden. Aber da ich ein Linu...
Scannen nur schwarz-weiß möglich
Werner Hahn, 20.09.2016 13:21, 2 Antworten
Canon Pixma MG5450S, Dell Latitude E6510, Betriebssyteme Ubuntu 16.04 und Windows 7. Der Canon-D...
Meteorit NB-7 startet nicht
Thomas Helbig, 13.09.2016 02:03, 3 Antworten
Verehrte Community Ich habe vor Kurzem einen Netbook-Oldie geschenkt bekommen. Beim Start ersch...
windows bootloader bei instalation gelöscht
markus Schneider, 12.09.2016 23:03, 1 Antworten
Hallo alle zusammen, ich habe neben meinem Windows 10 ein SL 7.2 Linux installiert und musste...
Ubuntu 16 LTE installiert, neustart friert ein
Matthias Nagel, 10.09.2016 01:16, 3 Antworten
hallo und guten Abend, hab mich heute mal darangewagt, Ubuntu 16 LTE parallel zu installieren....