Templates und der Medienpool

In einem Template definiert Redaxo das Layout, das Sie später einem Artikel zuordnen. Mittels mehrerer Templates lassen sich Artikel unterschiedlich darstellen oder in solche bestimmter Kategorien Javascript mit einbinden. Auch die Templates sind modular aufgebaut. Neben solchen für das gesamte Layout richten Sie bei Bedarf auch Mini-Templates ein, die beispielsweise nur die Navigationselemente, Kopf- und Fußzeilen etc. beschreiben und die Sie dann in ein anderes Template einbinden.

Ein Template stellt vom Aufbau her nichts weiter dar als ein HTML-Gerüst, das an verschiedenen Stellen Redaxo-Variablen enthält. Darüber werden beim Aufruf des Artikels Inhalte, Metadaten oder andere Templates geladen. So bindet die Variable REX_ARTICLE[] beispielsweise alle Blöcke des aktuellen Artikels ein, während REX_TEMPLATE[#] das Template # in das Layout integriert.

Gewöhnlich speichert Redaxo CSS-Dateien unter files/, dessen Inhalt Sie über den Medienpool verwalten, in dem zunächst alle hochgeladenen Dateien landen. Das sorgt im Backend zwar für Ordnung, aber auf Datei- und Verzeichnisebene herrscht eher Chaos.

Daran ist an und für sich nichts auszusetzen, aber mit der Zeit kann es im files/-Ordner recht unübersichtlich werden. Den Redakteuren dürfte es zwar ziemlich egal sein, wo ihre Bilder landen, aber Webmaster und Admins könnten sich schon daran stören, wenn Inhalte wild durcheinander in einem Verzeichnis liegen. Viele Addons legen der besseren Übersicht halber eigene Unterverzeichnisse in files/ an, sodass auch das einen gangbaren Weg darstellt, CSS-Dateien, Javascript und andere Gestaltungselemente unterzubringen (Abbildung 7).

Abbildung 7: Der Medienpool bringt nur oberflächlich Ordnung in den Ordner files/ – auf Dateiebene herrscht dagegen nicht selten heilloses Durcheinander.

Häufig genügt es auch, die vorhandenen Beispieldateien an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Das momentan noch standardmäßige XHTML 1.0 strict ist schnell durch HTML5 ersetzt. Fast ebenso schnell fügen Sie fehlende Skripte mit nur wenigen Zeilen hinzu.

Im Template legen Sie auch fest, in welchen Kategorien es verwendet werden darf. Sobald Artikel einer Kategorie spezielles Javascript oder CSS erfordern, etwa für Stadtpläne oder andere interaktive Inhalte, lohnt es sich, dafür ein spezielles Template zu erstellen und nur in dieser Kategorie zugänglich zu machen. So verhindern Sie falsche Zuweisungen.

Ferner gestattet es Redaxo, mehrere Bereiche (Spalten) festzulegen. Die einzelnen Blöcke dafür ruft das Template mit der Variable REX_ARTICLE[ctype=1] auf. Beim Anlegen oder Bearbeiten eines Artikels können Redakteure für die einzelnen Spalten separate Blöcke anlegen, ohne dass die Eingabemaske verwirrend oder unübersichtlich wirkt.

Rechte

Einer der größten Vorzüge von Content-Management-Systemen gegenüber statischem HTML stellt die Multi-User-Fähigkeit dar. Da nicht jeder Redakteur die gleichen Rechte benötigt, hält Redaxo unter Benutzer eine fein granulierte Rechteverwaltung vor. Ein Klick auf das Plus-Symbol im Tabellenkopf ruft den entsprechenden Dialog auf, um neue Benutzer anzulegen und sie mit den notwendigen Rechten auszustatten (Abbildung 8).

Abbildung 8: Redaxo verfügt über eine fein granulierte Rechteverwaltung, die sich auch zum Einsatz in größeren Projekten eignet.

Alle zu vergebenden Privilegien sehen Sie auf dieser Seite. Möchten Sie mehr als einen Punkt pro Tabelle aktivieren, drücken Sie während der Anwahl [Strg]. Die einzelnen Punkte und die darin enthaltenen Bereiche sind selbsterklärend. Alle markierten Kategorien dürfen Sie bearbeiten und gegebenenfalls auch ergänzen beziehungsweise alle erlaubten Module nutzen.

Allerdings sollten Sie bei der Rechtevergabe Vorsicht walten lassen, da der Redakteur sonst unter Umständen keine Beiträge verfassen kann. Wurde beispielsweise kein Modul ausgewählt, dürfen Redakteure einem Artikel weder einen neuen Block hinzufügen noch einen existierenden bearbeiten. Gleiches gilt für die Medienordner, Sprachen und Addons.

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Kommentare
Referenzen
Peter Bickel (unangemeldet), Montag, 20. August 2012 20:10:38
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Nur kurz ein Hinweis zu der hier genannten Zahl der Referenzen von 1734:
Dies sind nur Referenzen, die von den jeweiligen Entwicklern eingetragen wurden, und wo die Websites einen Gegenlink zur Redaxo-Website setzen.
Wir gehen davon aus, dass es etwa 40.000 laufende Installationen gibt. Die prominentesten Beispiele sind z.B. eine Börsen-Website und die Auftritte von Reinhold Messner oder der Zeitschrift Mare.



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