Ordnung statt Chaos

Als erstes gilt es, die Struktur der Beispielseite an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dazu benennen Sie die Kategorien um beziehungsweise legen neue Kategorien an und wählen die zu jeder Kategorie gehörigen Startartikel aus. Das Umbenennen erfolgt über den gleichnamigen Link. Benötigen Sie neue Kategorien, legen Sie diese mit einem Klick auf das Ordnersymbol mit dem Plus-Zeichen (Kategorie hinzufügen) im Tabellenkopf an (Abbildung 4).

Abbildung 4: Bestehende Strukturen einer Webseite bilden Sie mühelos in Redaxo ab.

Strukturen enthalten von Hause aus einen Startartikel, eine Priorität und einen Status. Die Priorität legt fest, an welcher Stelle in der Navigation die Kategorie erscheint. Über den Status (online und offline) schalten Sie Kategorien sichtbar oder verbergen sie. Eine Kategorie enthält optional Unterkategorien, die es gestatten, den Internetauftritt sehr fein aufzugliedern. Unterkategorien verhalten sich im Grunde wie Kategorien.

Dem Startartikel einer Kategorie kommt besondere Bedeutung zu, da er automatisch beim Aufruf einer Kategorie erscheint. Anders als normale Artikel, von denen eine Kategorie beliebig viele enthalten darf, lässt sich ein Startartikel löschen. Auch ist sein Status an den der Kategorie geknüpft, er lässt sich nicht separat online oder offline schalten.

Um zu sehen, welche Artikel und Unterkategorien eine Kategorie enthält, klicken Sie auf den Kategorienamen oder das zugehörige Ordnersymbol. Daraufhin erscheint eine zweite Tabelle mit allen Artikeln (Abbildung 5). Generell verwalten Sie diese wie Kategorien. Neue Artikel legen Sie entsprechend über das Symbol links im Tabellenkopf an (Artikel hinzufügen), bestehende verwalten Sie über die Links in der Spalte Status/Funktionen. Einen Artikel editieren Sie mit einem Klick auf den Namen oder das Symbol in der ersten Tabellenspalte.

Abbildung 5: Startartikel koppelt Redaxo an die jeweilige Kategorie, alle anderen schalten Sie nach Bedarf off- oder online.

Module und Blöcke

Wie schon erwähnt bestehen Artikel in Redaxo aus Blöcken. Wenn Sie mit den Beispieldaten arbeiten, sehen Sie sofort deren Sinn: Sie stehen für Überschriften, Textabschnitte, Artikel- und Kategorielisten.

Eng verbunden mit den Blöcken sind die Module, die sowohl Ein- als auch Ausgabe steuern: Was Redakteur und Besucher im Back- und Frontend eingeben respektive sehen, legen Module fest. Der Eingabebereich generiert Eingabefelder mit den zwei Variablen REX_VALUE[1] und REX_VALUE[2], die der Redakteur eingibt beziehungsweise die mit Werten vorbelegt sind. Diese Werte übernimmt der Ausgabeteil und bereitet sie für die Anzeige in der für den Besucher sichtbaren Seite auf. Andere Module weisen einen ähnlichen Aufbau auf.

Für Fließtexte bringt Redaxo bereits das Addon Textile [6] mit, das beim HTML-Markup viel Arbeit spart. Das Textile-Markups gestaltet sich deutlich einfacher als das HTML-Markup und lässt sich daher schneller erlernen. Dass die Redakteure sich nicht mehr um einleitende und schließende Tags kümmern müssen und Textile validen HTML-Code erzeugt, senkt die Fehleranfälligkeit und erfreut Suchmaschinen und Browser gleichermaßen. Anwender, die sich mit HTML auskennen, können trotz Textile die bekannten Tags nutzen (Abbildung 6).

Abbildung 6: Leicht erlernbares Textile-Markup erzeugt valides HTML, aber HTML-Veteranen müssen deswegen nicht auf ihre bekannten Tags verzichten.

In den zu jedem Artikel gehörenden Metadaten (Metadaten/Sonstiges) legen Sie unter anderem fest, für welchem Zeitraum ein Artikel sichtbar bleibt. Darüber hinaus geben Sie hier eine Beschreibung und Schlüsselworte ein, die Suchmaschinen später eventuell berücksichtigen. Innerhalb der Metadaten kopieren Sie bei Bedarf auch Artikel in andere Kategorien und Sprachen. Zudem können Sie einen Artikel auch in eine eigene Kategorie umwandeln oder zu einem Startartikel machen.

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Kommentare
Referenzen
Peter Bickel (unangemeldet), Montag, 20. August 2012 20:10:38
Ein/Ausklappen

Nur kurz ein Hinweis zu der hier genannten Zahl der Referenzen von 1734:
Dies sind nur Referenzen, die von den jeweiligen Entwicklern eingetragen wurden, und wo die Websites einen Gegenlink zur Redaxo-Website setzen.
Wir gehen davon aus, dass es etwa 40.000 laufende Installationen gibt. Die prominentesten Beispiele sind z.B. eine Börsen-Website und die Auftritte von Reinhold Messner oder der Zeitschrift Mare.



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