Fazit

Ein gut gewähltes Passwort ist nur die halbe Miete. Es lässt sich leicht abfangen, wenn es wie bei einer FTP-Übertragung im Klartext durch das Internet wandert oder es der Betreiber des Dienstes sogar lesbar auf seinem Server speichert – das ist durchaus schon vorgekommen. Aber auch große und eigentlich gut abgesicherte Dienste sind nicht gegen Einbrüche gefeit – zuletzt traf es in diesem Jahr Yahoo und GMX. Um sicherzugehen, dass kein Angreifer an Ihre Passwörter gelangt, sollten Sie sie möglichst alle drei Monate ändern.

Gar kein Passwort brauchen heimtückische Arbeitskollegen, wenn Sie die Passwortabfrage des Bildschirmschoners abschalten oder die automatische Anmeldung ans System aktivieren. Liegen die Dokumente unverschlüsselt auf der Festplatte, muss ein Angreifer vor Ort das System nur von einem Live-System starten. Sie sollten daher bei allem Brüten über einem guten Passwort nicht die noch offenen (Hinter-)Türen vergessen. 

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