Neues auf der Heft-DVD

Backtrack 5 R2

Unter Sicherheitsspezialisten ist es längst kein Geheimtipp mehr: Backtrack 5 R2 bietet wie keine andere Distribution eine beinahe lückenlose Zusammenstellung aller verfügbaren freien Security-Applikationen. Diese erlauben sowohl den Audit lokaler Rechner als auch das Überprüfen ganzer Netze, sowohl kabelgebunden als auch drahtlos. Eine der Kernapplikationen stellt das Metasploit-Framework dar, mit dem Sie Rechner im Netz gezielt auf Schwachstellen überprüfen und diese auch ausnutzen. Als weitere zentrale Applikation dient OpenVAS, eine kostenfreie Alternative zum Security-Scanner Nessus. Mit den aktuellen Signaturen prüft die Software den angegebenen Rechner auf weit über 10 000 Sicherheitslücken und potenzielle Schwachstellen. Als Unterbau verwendet Backtrack die Distribution Ubuntu. Auf Seite A der DVD-10 finden Sie die 32-Bit-Version von Backtrack 5 R2, auf der Rückseite den 64-Bit-Ableger.

Linux Mint 13 "Maya" KDE / XFCE

Glaubt man dem Top-100-Ranking von Distrowatch, dann ist Linux Mint seit Monaten mit weitem Abstand die beliebteste aller Distributionen. Sie basiert auf Ubuntu 12.04 und bietet entsprechend ebenfalls den Long Term Support über fünf Jahre. Auf Seite B der DVD-10 stehen die 64-Bit-Versionen von Linux Mint 13 wahlweise mit KDE-4.8- oder XFCE-4.10-Desktop zum Start und zur Installation bereit. Die zugehörigen ISO-Images finden Sie im Verzeichnis /isos. Linux Mint 13 basiert auf Kernel 3.2 und X.Org 1.11.4, die Desktop-Ausstattung umfasst LibreOffice 3.5.2.2, Firefox 12.0 und Thunderbird 12.0.1. In der Multimedia-Abteilung finden sich Gimp, Banshee, Brasero und VLC. Die XFCE-Variante bringt daneben einen überarbeiteten Application Finder und den neuen MIME-Type-Editor mit, mit dem Sie bestimmen, welche Dateitypen mit welchen Programmen geöffnet werden. Daneben lassen sich Anwendungen und Dateien nun auch mit einem einfachen Mausklick öffnen, und der Window Manager kachelt Fenster, wenn der Benutzer diese an den Display-Rand zieht. Darüber hinaus enthält die XFCE-Ausgabe ein Plugin für das Panel, mit dem Sie Mate-Applets wie etwa Mintmenu einbinden. Der neue Display Manager MDM basiert auf GDM 2.20 und bietet grafische Konfigurationswerkzeuge, Themes und zahlreiche Login-Optionen. Aber auch die KDE-Version wartet mit einigen Neuerungen auf. Dazu zählen Kwin-Optimierungen, ein Redesign des Power-Managements und die QtQuick-basierten Plasma-Widgets.

Doudou Linux 1.2 "Gondwana"

Kinder haben in den seltensten Fällen Berührungsängste gegenüber dem Computer. Doch weil das Angebot an adäquater Software sehr überschaubar bleibt, dient der heimische PC oft lediglich als Spielzeug oder zum Surfen im Internet. Das aus Frankreich stammende Doudou Linux 1.2 möchte dies ändern und ist daher konsequent auf die Bedürfnisse von Kindern im Alter von zwei bis zwölf Jahren ausgerichtet. Die Distribution basiert auf Debian 6 "Squeeze" und verwendet als Fenstermanager das ressourcenschonende Openbox. Nicht zuletzt deswegen begnügt sich die Distribution mit vergleichsweise sparsamen 256 MByte Arbeitsspeicher als Mindestanforderung. Weiterhin benötigt sie eine 800-MHz-CPU sowie eine minimale Grafikauflösung von 800x600 Bildpunkten. Diese sehr moderaten Anforderungen gestatten, mit Doudou Linux auch einem ausrangierten älteren Rechner zu einem zweiten Frühling zu verhelfen.

Lightweight Portable Security 1.3.5

Die Distribution Lightweight Portable Security 1.3.5., kurz LPS, basiert auf dem eher selten anzutreffenden Thinstation und verwendet den schlanken IceWM als Window-Manager. Ziel des Live-Systems ist es, Nutzern eine möglichst sichere Plattform zur Verfügung zu stellen, die es ermöglicht, gefahrlos im und über das Internet zu kommunizieren. LPS enthält unter anderem den Webbrowser Mozilla Firefox 10.0.5 mit integriertem Plugin HTTPS Everywhere. Darüber hinaus finden Sie darauf einen Encryption-Wizard zum Ver- und Entschlüsseln privater Dateien. Maintainer dieser Distribution ist das US-Verteidigungsministerium.

Ultimate Edition 3.4

Auf der Ecodisk finden Sie Ultimate Edition 3.4 (UE), einen Fork von Ubuntu 12.04 und Linux Mint 13. Deswegen stehen auch für diese Distribution fünf Jahre Updates zur Verfügung. Ausgewiesenes Ziel der Entwickler ist es, ein homogenes und einfach zu bedienendes System zu erstellen. So bietet UE beispielsweise ein Single-Button-Upgrade, bei dem ein Mausklick genügt, um das System zu aktualisieren. Als Standard-Desktop kommt Gnome zum Einsatz.

Neue Programme

Das Kommandozeilenprogramm Movgrab 1.1.10 erlaubt es, problemlos Clips von Videoportalen wie Youtube oder Vimeo auf den Rechner herunterzuladen.

Das Content-Management_System Redaxo 4.3 überzeugt durch seinen Funktionsreichtum und eignet sich dank seiner übersichtlich gehaltenen, unkomplizierten Administrationsoberfläche auch für CMS-Einsteiger.

Wer den Energiedieben auf seinem Laptop auf die Schliche kommen möchte, dem hilft Powertop 2.0 dabei.

Der alternative SSH-Client und Server Dropbear 2012.55 steht für diverse POSIX-System bereit und eignet sich auch zum Einsatz auf Embedded-Systemen wie etwa Routern.

Wer seine Passwörter sicher aufbewahrt wissen möchte, schützt sie mit einem Passwortverwaltungsprogramm wie Keepass 2.19.

Eine durchaus interessante Alternative zu herkömmlichen VPN-Programmen bietet Sshuttle 0.61 das auf der Gegenseite lediglich einen SSH-Server benötigt, um eine VPN-artige verschlüsselte Verbindung aufzubauen.

Um sich mit einem Socks-Proxy zu verbinden, benötigte ein Client bisher eine entsprechende Unterstützung. Abhilfe schafft hier Tsocks 1.7, das als Forwarder zwischen Client und Server agiert und damit auch Programmen den Zugriff erlaubt, denen eine solche Unterstützung fehlt.

Datensicherung ist für die meisten eine lästige Pflicht, die es zu erfüllen gilt. Das Programm Lucky Backup 0.4.7 hilft dabei.

Tip a friend    Druckansicht beenden Bookmark and Share
Kommentare