Für Extrembearbeiter

Ein deutliches Plus, das vor allem beim Komponieren von Bildern hilft, bieten die neuen Ebenengruppen (Abbildung 2). Sie ermöglichen eine Ordnung innerhalb der Ebenenpalette in Form einer Baumstruktur, die bei Arbeiten mit vielen Ebenen für mehr Überblick sorgt. Dabei lassen sich die die Ebenengruppen so ein- und ausblenden, wie Sie es gerade benötigen.

Abbildung 2: Ebenengruppen bringen Ordnung in jede aufwändige Bildbearbeitung. Eine Gruppe verhält sich dabei beinahe wie eine eigene Ebene, inklusive Ebenen-Modi und Deckkraft.

Am besten vergeben Sie sinnvolle Namen für die Gruppen, etwa Hintergrund, Gesicht, Beauty-Retusche, Finish oder Ähnliches, und schaffen so zusätzlichen Überblick. Ebenengruppen weisen Sie die gleichen Ebenen-Modi zu wie einzelnen Ebenen, auch die Einstellung für die Deckkraft gilt für die komplette Gruppe. Filter und Effekte arbeiten ebenfalls auf den Ebenengruppen, allerdings produzieren einige Filtern dabei noch Fehlermeldungen.

Für Textarbeiter

Bisher war Gimp ein reines Bildbearbeitungsprogramm, die Arbeit mit Text gestaltete sich sehr schwierig und eher unpräzise. In der aktuellen Version hat sich das deutlich verbessert, da Sie nun die Möglichkeit haben, Texte direkt auf der Zeichenfläche zu editieren und nicht mehr ausschließlich in einer separaten Textbox (Abbildung 3).

Abbildung 3: Das Bearbeiten von Texten findet nun komplett innerhalb des Canvas statt und erleichtert so das Gestalten ganz erheblich.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Sämtliche Änderungen werden sofort sichtbar, und die Vorschau passt sich automatisch Änderungen bei den Formaten an. In der Folge brauchen Sie weniger häufig Korrekturen des Textrahmens und der Einstellungen am Text vorzunehmen – zumindest nicht, um das Format zu korrigieren.

Abgesehen davon behalten Sie stets den Überblick über das Werk. Dies erweist sich insbesondere dann als vorteilhaft, wenn Sie mehr als ein, zwei Worte in ein Bild integrieren möchten, zum Beispiel bei Grußkarten, Flyern oder Visitenkarten – nicht jeder greift dabei auf Scribus zurück.

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