Gnac konvertiert Audio-Dateien im großen Stil

Gnac konvertiert in einem Rutsch eine größere Anzahl von Audio-Dateien von einem Format ins andere. Das Programm kommt mit einer übersichtlichen Gtk-basierten Oberfläche, in der Sie die zu konvertierenden Dateien bequem via Drag & Drop zusammenziehen. Da Gnac auf die Gstreamer-Bibliotheken zurückgreift, kann es alle von Gstreamer unterstützten Formate konvertieren. Als Zielformate kennt es jedoch nur AAC, APX, Flac, MP3, Ogg und WAV. Jedes Zielformat besitzt ein Konvertierungsprofil, in dem Sie die Bitrate anpassen oder zwischen Mono- und Stereo-Wiedergabe wechseln. Gnac enthält für alle unterstützten Audio-Formate eine individuelle Standardkonfiguration. Sie können diese jedoch nach eigenem Gusto anpassen und dann speichern. Sämtliche Profile legt das Programm als XML-Datei im Verzeichnis ~/.gnac ab. Während sich Anpassungen im Konvertierungsprofil nur auf das jeweilige Zielformat auswirken, erlaubt das Einstellungsmenü formatübergreifende Einstellungen. Hierzu zählt beispielsweise das Benennen der neuen Audio-Datei: Gnac behält wahlweise den ursprünglichen Namen bei oder erzeugt – basierend auf den Metadaten des Quellarchivs – einen neuen. Dabei bereinigt das Programm auf Wunsch alle Umlaute und Sonderzeichen und entfernt das Original nach erfolgter Konvertierung. Da Gnac als reines Frontend keine eigenen Codecs besitzt, erfolgt das eigentliche Konvertieren mithilfe externer Tools wie Lame oder Oggenc, die dazu im System vorhanden sein müssen.

Gnac 0.2.4.1

Lizenz:GPLv3

Quelle:http://gnac.sourceforge.net

Wertung

Mithilfe von Gnac konvertieren Sie bequem große Audio-Archive von einem Format ins andere.

Tunnelmanager hält SSH-Tunnel im Auge

Die meisten Anwender greifen beim Aufbau einer sicheren Verbindung zwischen zwei Rechnern zu OpenSSH: Schließlich ermöglicht das flexibel einsetzbare Tool auch das Tunneln der weiteren Kommunikation über die bestehende Verbindung. Das Python-Tool Tunnelmanager geht Ihnen beim Verwalten der getunnelten Verbindungen zur Hand. Die grafische Oberfläche für OpenSSH vereinfacht das Anlegen und Aktivieren von Port-Weiterleitungen. Bei Tunnelmanager handelt es sich um eine Programmsammlung, die aus mehreren Tools besteht. Neben dem Tunnelmanager umfasst sie die Tools Tunnelmanager_cli und Tunnelrunner. Bei Tunnelmanager_cli handelt es sich um das Kommandozeilenderivat von Tunnelmanager. Tunnelrunner dient dem Einsatz von Tunnelmanager mit SSH-v1-Servern, die den Aufbau von SSH-Verbindungen ohne Befehlsübergabe nicht unterstützen – aus Sicherheitsgründen keine gute Idee. Der grafische Tunnelmanager erscheint nach dem Start als unscheinbares Symbol in der Symbolleiste der Benutzeroberfläche. Beim Rechtsklick auf das Symbol erscheint eine Liste aller konfigurierten Verbindungen. Durch einfaches Anklicken lassen sich diese Verbindungen aktivieren und deaktivieren. Ein Doppelklick auf das Tunnelmanager-Symbol öffnet das Managementfenster. Hier geben Sie neue Verbindungen an und verwalten bestehende. Jede Verbindung zu einem Rechner erhält bei der Konfiguration einen eindeutigen Namen, über den sie sich später aktivieren lässt. Hier geben Sie Adresse und Benutzerkennung auf dem Remote-System an und richten Port-Weiterleitungen ein. Dabei haben Sie die Wahl zwischen den Verbindungsarten lokal, remote und dynamisch. Darüber hinaus gilt es Adresse und Port von Quell- und Zielsystem anzugeben. Für jede Verbindung dürfen Sie beliebig viele Weiterleitungen definieren.

Tunnelmanager 0.7.5

Lizenz:GPLv2

Quelle:http://www.subakutty.net/tunnelmanager/

Wertung

Der intuitiv bedienbare Tunnelmanager ist ein praktisches Tool für alle, die SSH-Weiterleitungen einsetzen. Das Tool integriert sich nahtlos in die Benutzeroberfläche.

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