Sicherer Durchgang
Quick-and-Dirty-Tunnel mit SSH und Sshuttle
Fazit
Shuttle ist ein geniales kleines Tool, mit dem Sie on-the-Fly ein vollwertiges (Userspace-)VPN zu einem entfernten Host oder Server aufbauen, ohne dort Root-Rechte besitzen oder irgend etwas installieren zu müssen. Dabei setzt es auf der Gegenseite lediglich einen laufenden Sshd sowie Python voraus. In unserem Test erwies sich Sshuttle im Vergleich zum SSH-Tunnel als rasant schnell und sehr stabil.
Sshuttle ist relativ neu und in seiner Funktion bisher einzigartig. Daher dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis es sich zum Lieblingswerkzeug vieler Administratoren entwickelt. Doch wohlgemerkt: Die von Sshuttle verwendeten Methoden sind vorsichtig formuliert fragwürdig. Da sich das Tool zudem noch in einem relativ frühen Entwicklungsstadium befindet, gilt: Benutzung nur auf eigene Gefahr.
Glossar
VPN
Virtual Private Network. Bezeichnung für abgeschlossene virtuelle Teilnetze innerhalb eines öffentlichen Netzwerks. VPNs binden meist entweder externe Rechner an ("End-to-Site", "Roadwarrior") oder koppeln zwei Netze ("Site-to-Site").
SOCKS
Abkürzung für Sockets. Internet-Protokoll, welches Client/Server-Anwendungen erlaubt, protokollunabhängig und transparent die Dienste eines Proxyservers zu nutzen.
Infos
[1] Sshuttle: https://github.com/apenwarr/sshuttle/downloads
[2] Sshuttle (Debian): http://packages.debian.org/sid/sshuttle
[3] IP-Test: http://www.stilllistener.addr.com/checkpoint1/test1
[4] Sshuttle-Dokumentaton: https://github.com/apenwarr/sshuttle/blob/master/Documentation/sshuttle.md



