Die richtige Verbindung

Funktioniert alles wie gewünscht, geben Sie Droopy anschließend für Dritte frei. Dazu benötigen Sie neben einer öffentlichen IP-Adresse (die Sie beispielsweise via http://www.wieistmeineip.de abfragen) auch eine entsprechende konfigurierte Firewall sowie eine so genannte Port-Weiterleitung auf dem Router. Eine lokal installierte Ubuntu-Firewall öffnen Sie beispielsweise mittels ufw allow 8000/tcp. Alle weiteren Informationen hält das Handbuch des Routers bereit. Allerdings gibt es beim Einsatz im Internet einiges zu bedenken (siehe Kasten "Sicherheit")

Sicherheit

Droopy hat einen großen Haken: Es bringt keinerlei Funktionen zum Authentifizieren oder Verschlüsseln mit, weswegen es sich für den Betrieb im öffentlichen Internet im Grunde genommen schlicht nicht eignet. Jeder, der die Adresse Ihres PCs kennt, vermag beliebig Dateien hoch- und herunterzuladen und kann den Dienst dadurch missbrauchen. Sie sollten die Software daher auf keinen Fall unbeobachtet betreiben – das Potential zum Missbrauch ist sehr hoch.

Fazit

Droopy ist sehr einfach gehalten, erfüllt jedoch seinen Zweck. Ganz ohne komplexen Webserver richten Sie im Handumdrehen eine einfache Dateiablage ein, die in jedem beliebigen Browser funktioniert. Allerdings fehlen entsprechende Sicherheitsfunktionen für den öffentlichen Betrieb. So bleibt der Einsatz in der Regel auf das Intranet oder eine kurzzeitige Freigabe beschränkt. 

Infos

[1] Droopy: http://stackp.online.fr/?p=28

[2] Gitorious-Repository: http://gitorious.org/droopy

Der Autor

Florian Effenberger engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für freie Software. Er ist Chairman of the Board der Document Foundation. Zuvor war er fast sieben Jahre im Projekt OpenOffice.org aktiv. Seine Schwerpunkte liegen darüber hinaus in der Konzeption von Unternehmens- und Schulnetzwerken samt Softwareverteilungslösungen auf Basis freier Software. Zudem schreibt er regelmäßig für zahlreiche deutsch- und englischsprachige Fachpublikationen.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 2 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 05/2016: DATEISYSTEME

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

Mit der Zeitschrift LinuxUser sind Sie als Power-User, Shell-Guru oder Administrator im kleinen Unternehmen monatlich auf dem aktuelle Stand in Sachen Linux und Open Source.

Sie sind sich nicht sicher, ob die Themen Ihnen liegen? Im Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben zum reduzierten Preis. Einzelhefte, Abonnements sowie digitale Ausgaben erwerben Sie ganz einfach in unserem Online-Shop.

NEU: DIGITALE AUSGABEN FÜR TABLET & SMARTPHONE

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist auch ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!       

Aktuelle Fragen

MS LifeCam HD-5000 an Debian
Kay Michael, 13.04.2016 22:55, 0 Antworten
Hallo, ich versuche die oben erwähnte Cam an einem Thin Client mit Debian zu betreiben. Linux...
Import von Evolution nach KMail erzeugt nur leere Ordner
Klaus-Christian Falkner, 06.04.2016 12:57, 2 Antworten
Hallo, da ich vor einiger Zeit von Ubuntu auf Kubuntu umgestiegen bin, würde ich gerne meine E...
Sophos lässt sich nicht unter Lubuntu installieren
Chrstina Turm, 30.03.2016 20:56, 3 Antworten
Hi Leute, habe mir vor paar Tagen auf ein Notebook, das ohne Linux ausgedient hätte, Linux dr...
Novell Client auf Raspbian
Chris Baum, 16.03.2016 15:13, 3 Antworten
Hallo Community, ich hätte eine Frage, und zwar geht es um folgendes: Ich möchte eine Datei...
Pantheon konfigurieren (eOS)
John Smith, 16.03.2016 13:50, 0 Antworten
Hallo ins Forum, ich bin neu in der Linuxwelt und fühle mich bereits sehr wohl. Mein neues Sys...