Neues lernen

Komplettiert wird das Support-Angebot vom im Aufbau befindlichen User-Wiki [9] und dem Entwickler-Blog [10]. Alle Angebote im Netz sollen spätestens mit dem zweiten Release unter einer gemeinsamen Oberfläche im neuen Siduction-Webportal zu finden sein. Als weiterer interessanter Anlaufpunkt präsentiert sich der IRC-Kanal #siduction-college: Hier finden nach Ankündigung im Forum Seminare statt, die interessierte Anwender in Teilbereiche von Linux einführen. Bisher fanden bereits eine Einführung in das Versionskontrollsystem Git sowie ein Kurs zur Einführung in die Arbeit auf der Konsole statt. Wer in den Logs dieser Tutorials schmökern möchte, findet sie bei den IRC-Logs der Chili-Plattform [11].

Bevor Sie in die Arbeit mit Siduction eintauchen, sollten Sie das rund 200-seitige Bluewater-Handbuch [12] zumindest einmal überfliegen. Sie finden es auch auf dem ISO-Image und dem Desktop (Abbildung 2). Das Handbuch führt über die ersten Schritte vom Booten des Live-ISOs über die Installation bis hin zu fortgeschrittener Systemadministration und der Konfiguration des Apache2-Webservers. Bislang liegen Übersetzungen in Deutsch, Englisch, Polnisch und Brasilianisch online vor. Bei Erscheinen des Artikels sollten zusätzlich Italienisch und Griechisch freigeschaltet sein – weitere Sprachen folgen, sobald sich Übersetzer finden.

Abbildung 2: Der LXDE-Desktop von Siduction mit dem geöffneten Bluewater-Handbuch.

Ausblick

Mit Siduction stellt sich ein ehrgeiziges Projekt vor. Das erste Release betrachten die Entwickler selbst als "Brot-und-Butter-Release", als Test der Tragfähigkeit des Teams und der Infrastruktur. Das scheint bislang gelungen, groben Bugs blieben zumindest aus.

Die Entwickler von Siduction werden auf den Chemnitzer Linux-Tagen am 17./18. März sowie beim LinuxTag Berlin vom 23. bis 26. Mai 2012 jeweils mit einem Gemeinschaftsstand zusammen mit Debian vertreten sein und freuen sich auf Ihren Besuch und Ihre Fragen. 

Der Autor

Ferdinand Thommes lebt als freier Autor und Stadtführer in Berlin.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 2 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2016: Neue Desktops

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Linux 17.2 Treiber f. PC Drucker installieren
Ernst Malitzki, 11.12.2016 13:04, 0 Antworten
Habe einen PC Drucker von HP. Möchte diesen PC Drucker an meinen PC anschließen. Hierzu benötige...
Brother Drucker DCP-J4120
Achim Zerrer, 09.12.2016 18:08, 0 Antworten
Hallo, ich wollte unter Leap 42.1 den Brother Drucker installieren und dazu das PPD- Datei vom do...
Drucker Epson XP-332 unter ubuntu 14.04 einrichten
Andrea Wagenblast, 30.11.2016 22:07, 2 Antworten
Hallo, habe vergeblich versucht mein Multifunktionsgerät Epson XP-332 als neuen Drucker unter...
Apricity Gnome unter Win 10 via VirtualBox
André Driesel, 30.11.2016 06:28, 2 Antworten
Halo Leute, ich versuche hier schon seit mehreren Tagen Apricity OS Gnome via VirtualBox zum l...
EYE of Gnome
FRank Schubert, 15.11.2016 20:06, 2 Antworten
Hallo, EOG öffnet Fotos nur in der Größenordnung 4000 × 3000 Pixel. Größere Fotos werden nic...