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Mepis-Derivat AntiX für schlanke Systeme

Netzzugang

Egal, ob Sie mithilfe eines UMTS-/HSPA-Sticks, via DSL oder per WLAN ins Internet gelangen möchten – AntiX bietet für alle Technologien die passenden Konfigurationsdialoge. Selbst für die Einwahl ins Internet über ein analoges Faxmodem bringt das Betriebssystem ein entsprechendes Tool mit.

Während das System die Netzwerkverbindung über eine Ethernet-Schnittstelle bei vorhandenem DHCP-Server automatisch erkennt und konfiguriert, müssen für ein drahtloses Netzwerk die nötigen Einstellungen von Hand vornehmen. Dazu öffnen Sie im Control Center den Reiter Network und klicken auf den Button Wireless (rutilt).

AntiX erlaubt nun die Konfiguration der drahtlosen Schnittstelle. Für alle anderen im System vorhandenen Zugänge zum Internet aktivieren Sie in diesem Reiter des Kontrollzentrums ebenfalls die nötigen Optionen (Abbildung 3).

Abbildung 3: Das Kontrollzentrum bietet einen guten Überblick über alle wichtigen Netzwerkeinstellungen.

Fazit

AntiX erweist sich als schlankes Arbeitstier mit solider Basis. Im Gegensatz zu vielen anderen Distributionen für ältere Computersysteme müssen Sie hier keine Einschränkungen in der Funktionalität in Kauf nehmen. Bei Bedarf passen Sie das System so an, wie Sie es wünschen. Durch den Einsatz von Debian und Mepis als Grundlage steht zudem eine schier unerschöpfliche Auswahl an Software bereit. Einziges Manko: die bislang nur recht lückenhafte deutsche Lokalisierung, die jedoch aufgrund vieler selbsterklärender Dialoge wenig Probleme bereitet. 

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