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Schlichte Eleganz

Mepis-Derivat AntiX für schlanke Systeme

Festplatteninstallation

Mithilfe des Programms, das sich hinter dem Schraubenzieher-Icons Install auf dem Desktop oben links verbirgt, heben Sie die Distribution bei Gefallen auf die Festplatte. AntiX nutzt als grafisches Frontend dazu den von Mepis bekannten Installer, der weniger grafische Gimmicks bietet als beispielsweise jener von Ubuntu, dafür aber mit umfangreichen Hilfetexten in englischer Sprache aufwartet.

Somit ist in Zweifelsfällen keine umständliche Suche nach Hilfestellungen nötig, da Sie im zweigeteilten Fenster für jeden rechts zu aktivierenden Arbeitsschritt links gleich die passende Erklärung dazu geliefert bekommen (Abbildung 1).

Abbildung 1: Der Installer von AntiX bietet alle nötigen Optionen und erläutert diese auch.

Kontrollzentren

Die wichtigsten Einstellungen finden Sie im Kontrollzentrum, das Sie direkt auf der Arbeitsoberfläche aufrufen. Die Einstellungsoptionen gruppieren sich in horizontal angeordneten Reitern, wobei Sie nach Auswahl eines solchen Tabs mit einem Klick auf das jeweilige Icon das passende Fenster aufrufen.

Die Dialoge erlaubt teilweise ein Andern der Optionen ohne Eingabe des Root-Passwortes. Alle Operationen jedoch, die tiefer ins System eingreifen, erfordern administrative Rechte. Vorsicht ist bei der Konfiguration im Reiter Desktop geboten: Hier ruft die Software die Konfigurationsdateien der beiden Window-Manager in einem Texteditor auf.

Sofern Sie die Syntax der Konfigurationsdateien nicht beherrschen, besteht die Gefahr, dass Sie durch das manuelle Editieren den Desktop unbrauchbar machen. Es empfiehlt sich für Einsteiger, die entsprechenden Optionen via GUI zu ändern (Abbildung 2).

Abbildung 2: Auch das Aussehen und Verhalten der beiden Desktops justieren Sie bei Bedarf unter AntiX sehr genau.

Neben diesem Kontrollzentrum für grundlegende Optionen findet sich noch ein zweiter Anlaufpunkt speziell für den Window-Manager im Startmenü in der Gruppe Desktop | IceWM | IceWM Control Center. Auch dieser verlangt Ihnen keine besonderen Klimmzüge beim Erforschen der Einstellungen ab.

Sie ändern mit diesem Tool das Aussehen und einige Funktionen der Arbeitsoberfläche. Nach Modifikation der entsprechenden Werte aktivieren Sie die angepasste Variante des Desktops durch einen Neustart des Fenstermanagers.

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