Testlauf

Haben Sie mehrere Distributionen mit Multisystem auf einem USB-Stick angelegt, dann sollten Sie diese vor Inbetriebnahme auf ihre Integrität hin testen. Dazu finden Sie im Hauptfenster des Programms im Reiter MS links neben den Menü-Einträgen für Grub zwei untereinander angeordnete Schaltflächen, einmal mit einem Q als Symbol (Qemu) und einmal mit einem blauen Würfel (Virtualbox).

Ein Klick auf einen der Buttons aktiviert die entsprechende Umgebung und startet darin ohne weiteres Zutun die jeweils auf dem USB-Stick befindliche und im Startmenü markierte Variante. Qemu und Virtualbox gehören zu den Paketen, die das Programm als Abhängigkeit bei der Installation auf die Platte packt. So stellen Sie sofort fest, ob Sie die Systeme auf dem USB-Stick korrekt installiert haben.

Bootmanager

Multisystem installiert und konfiguriert den Boot-Manager weitgehend automatisch. Die Software unterstützt auch Betriebssysteme, die sich nicht an gängige Standards halten. In der Regel richtet es die Boot-Optionen ohne Zutun des Anwenders ein. Um Exoten wie beispielsweise IBMs OS/2 Warp oder dessen Nachfolger eComStation von USB-Stick zu starten oder im Bedarfsfall die diversen Boot-Manager und Startdateien der unterschiedlichen Windows-Varianten zu nutzen, richtet Multisystem zusätzlich den Boot-Manager Grub4Dos ein.

Je nach vorhandenem Betriebssystem finden Sie unter Grub4Dos die gesuchten Einstellungen. Mit FreeDOS installiert Multisystem zudem automatisch eine reine DOS-Umgebung, aus der heraus Sie die Möglichkeit haben, eine DOS-Boot-CD anzulegen. Zusätzlich bietet die Software hier die Auswahl für diverse Optionen.

So findet sich neben sicheren Einstellungen für den Fall von Hardware-Inkompatibilitäten außerdem der Bootmanager Plop. Zudem haben Sie die Möglichkeit, bei Problemen beim Start des Systems Super-Grub-Disketten [2] anzulegen. Mit diesen rekonstruieren Sie bei Bedarf schnell und komfortabel fehlerhaft konfigurierte Bootloader (Abbildung 5).

Abbildung 5: Multisystem richtet Grub mit vielen Optionen ein.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 3 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 11/2017: Server für Daheim

Digitale Ausgabe: Preis € 8,50
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Lieber Linux oder Windows- Betriebssystem?
Sina Kaul, 13.10.2017 16:17, 3 Antworten
Hallo, bis jetzt hatte ich immer nur mit
IT-Kurse
Alice Trader, 26.09.2017 11:35, 2 Antworten
Hallo liebe Community, ich brauche Hilfe und bin sehr verzweifelt. Ih bin noch sehr neu in eure...
Backup mit KUP unter Suse 42.3
Horst Schwarz, 24.09.2017 13:16, 3 Antworten
Ich möchte auch wieder unter Suse 42.3 mit Kup meine Backup durchführen. Eine Installationsmöglic...
kein foto, etc. upload möglich, wo liegt mein fehler?
kerstin brums, 17.09.2017 22:08, 5 Antworten
moin, zum erstellen einer einfachen wordpress website kann ich keine fotos uploaden. vom rechne...
Arch Linux Netzwerkkonfigurationen
Franziska Schley, 15.09.2017 18:04, 0 Antworten
Moin liebe Linux community, ich habe momentan Probleme mit der Einstellung des Lan/Wlan in Arc...