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Kleine Macken

Leichtgewichtiger Mailclient Balsa

Importbeschränkung

Selbst bei intensivster Suche findet sich kein Menüpunkt, der auf den Import bestehender Mails aus anderen Programmen verweist. Das ist zwar unschön, aber kein wirkliches Problem: Balsa legt bei der Erstkonfiguration in Ihrem persönlichen Ordner den Unterordner mail an, den Sie zum Import von Nachrichten einfach nur mit Mbox-Dateien (wie zum Beispiel aus Thunderbird) oder Maildir-Dateien (wie aus Evolution) füllen.

Die importierten Dateien erscheinen nach einem Neustart von Balsa in der Seitenleiste des Programms (Abbildung 4), von wo aus Sie Ihre Nachrichten nur noch in die richtigen Ordner einsortieren müssen. Zwar erkennt Balsa die Gelesen- oder Ungelesen-Marken nicht, aber durch Anklicken einer Nachricht erhält diese den Gelesen-Status, wie man es von anderen Programmen kennt.

Abbildung 4

Abbildung 4: Einfach und elegant importieren Sie Nachrichten im Mbox- oder Maildir-Format.

Fazit

Verglichen mit Alleskönnern wie Thunderbird oder Evolution erscheint Balsa sicherlich nicht als Überflieger. Die Funktionen zum Verwalten der Kontaktdaten bleiben deutlich hinter denen der Mitbewerber zurück, daneben fehlen Möglichkeiten zum Schreiben von HTML-Nachrichten. Aber im privaten Umfeld genügt Balsa für die meisten Zwecke vollauf.

Die hier vorgestellte Git-Version läuft zwar hinreichend stabil, auf einem Produktivsystem aber sollten Sie sicherheitshalber noch eine stabile Version der Reihe 2.4 einsetzen [6]. Selbst in diesem relativ frühen Stadium der GTK-Migration zeigt sich aber deutlich, dass Balsa seinen ressourcenschonenden Auftritt bewahrt hat. Es ist bereits jetzt in der Welt von Gnome 3 angekommen und hat seinen Platz als Alternative in Sachen Mailprogramm verdient. 

Glossar

LDIF

Ein ASCII-basiertes Dateiformat zum Speichern von Inhalten eines LDAP-Verzeichnisses. LDAP arbeitet dabei als Kommunikationsprotokoll, während LDIF das Format stellt. LDIF eignet sich zum Austausch von Daten zwischen Programmen.

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