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Neues auf den Heft-DVDs

04/2012

12.03.2012

Siduction 11.1 LinuxUser Edition

Bei Siduction handelt es sich um einen Fork der Vorgängerdistribution Aptosid (ex: Sidux). Die Distribution betreut ein Team von Entwicklern, die sich zum Teil seit den frühen Knoppix-Zeiten kennen und bereits gemeinsam an Kanotix und Sidux mitgearbeitet haben. Der Name Siduction entstand als Wortspiel aus dem Codenamen für Debian Unstable, "Sid", und dem englischen Wort "seduction", was soviel wie Verführung heißt. Die Distribution folgt dem Prinzip des Rolling Release, wie es Debian "Unstable" vorgibt. Sie müssen Siduction also nur einmal installieren, pflegen dann das System beständig mit Updates und können auf Versions-Upgrades verzichten. Die Veröffentlichungen dienen bei Siduction lediglich als aktueller Einstiegspunkt für neue Anwender. Nutzer der Heft-DVD finden auf der ersten Seite die 32-Bit-Varianten von Siduction mit den Window-Managern KDE, XFCE oder LXDE. Auf der Rückseite finden Sie die gleichen Releases jeweils in der 64-Bit-Variante. Bei den Versionen handelt es sich um hybride Live-Medien samt Installer.

AntiX-M11

AntiX-Linux gehört zu den weniger bekannten Distributionen und bewegt sich konzeptionell weitgehend abseits ausgetretener Pfade: So basiert das Betriebssystem auf Mepis Linux sowie dem Testing-Zweig von Debian und nutzt als Fenstermanager Fluxbox und IceWM, die beide als Spezialisten für altersschwache Computersysteme gelten. AntiX spricht damit explizit Endanwender mit älterer Hardware an. Das Projekt nennt als Minimalvoraussetzungen für den Betrieb auf einem PC einen Pentium-II-Prozessor mit 266 MHz Taktfrequenz und 64 MByte Arbeitsspeicher. Um die Distribution zu nutzen, fahren Sie den Rechner mit Seite A der Heft-DVD hoch und wählen aus dem Bootmenü den entsprechenden Eintrag. Damit startet die Distribution im Live-Modus, aus dem heraus Sie AntiX bei Gefallen installieren können. Alternativ finden Sie auf der Heft-DVD das ISO-Image der i486-Version, die sich vor allem für den Betrieb sehr alter Rechner eignet. Um diese zu nutzen, gilt es jedoch, sie zuvor auf einen Datenträger zu brennen.

Sabayon Linux 8 Gnome

Auch die Gentoo-basierte Distribution Sabayon Linux legte kürzlich ein neues Release vor: Die Version 8 verwendet Kernel 3.2 sowie GCC 4.6 und unterstützt auch das Dateisystem Btrfs. Die Heft-DVD enthält Variante mit Gnome 3.2.2 als Desktop. In den Paketarchiven stehen jedoch weitere Desktop-Umgebungen zur Installation bereit, unter anderem solche mit Cinnamon und Razor-qt. Als Anwendungen mit an Bord sind in jedem Fall LibreOffice 3.4.4, Java 7 und XBMC 10.1. Insgesamt stehen über 12 000 Software-Pakete in den Repositories der Distribution zur Auswahl. Auch Sabayon folgt dem Prinzip des Rolling Release, weswegen Sie nach der initialen Installation stets ein aktuelles System vorfinden. Seite B des Datenträgers enthält die 64-Bit-Variante der Distribution. Um diese zu verwenden, booten Sie Ihren Rechner damit und wählen aus dem Boot-Menü den entsprechenden Eintrag aus. Optional installieren Sie Sabayon aus dem gestarteten Live-System heraus.

PCLinuxOS 2012.2 KDE MiniME

Die amerikanische Distribution PCLinuxOS geht ursprünglich auf Mandrake zurück und ist vor allem für den Desktop-Einsatz konzipiert. Sie rangiert in der Bestenliste von Distrowatch seit langer Zeit unter den Top Ten und zeichnet sich vor allem durch ihre Einfachheit, Benutzerfreundlichkeit sowie die überdurchschnittlich gute Hardware-Erkennung aus. Darüber hinaus bringt sie von Heimanwendern oft benutzte Software von Haus aus mit, wie beispielsweise Multimedia-Codecs, Flash und Java. Als Arbeitsumgebung kommt KDE 4.6.5 zum Einsatz. Bei der auf der DVD enthaltenen MiniME-Variante handelt es sich um eine abgespeckte Version, die anstelle des kompletten KDE-Desktops nur die Teile KDE-Libs und KDE-Base enthält. Sie richtet sich an fortgeschrittenere Benutzer, welche die Software-Vorgaben der Standardvariante nicht wünschen und stattdessen ihr System weitestgehender nach eigenem Geschmack einrichten und konfigurieren möchten.

Knoppix 7.0 LinuxUser-Edition

Maintainer Klaus Knopper hat im siebten Release seiner populären Live-Distro den Bootprozess komplett umgekrempelt: Die Hardware-Erkennung initialisiert zunächst alle Subsysteme, die für das interaktive Arbeiten in der Benutzeroberfläche notwendig sind, wobei einiges parallel abläuft. Der Rest der Hardware-Erkennung, etwa in Sachen Netzwerk und anderer angeschlossener Geräte – findet erst statt, während die Benutzeroberfläche bereits läuft. Das verkürzt den Boot-Prozess zumindest gefühlt drastisch. Bei der Desktop-Oberfläche haben Sie die Wahl zwischen LXDE, Gnome und KDE SC. Als Basis für Knoppix 7 dienen der Kernel 3.2.4 (mit dem Cheat-Code knoppix64 auch in der 64-Bit-Variante) sowie X.org 7.6 Core 1.11.3.

Neue Programme

Bei LiVES 1.6.1 handelt es sich um ein nicht lineares Videoschnittprogramm für Linux, das zusätzlich noch Funktionen für VJs, Videokünstler und Live-Projektionen mitbringt. Sein Name ist ein rekursives Akronym und steht für LiVES Video Editing System.

Die Virtualisierungssoftware Virtualbox 4.8.1 erlaubt es Ihnen, beliebige Betriebssysteme in einer simulierten Umgebung zu installieren und quasi als Rechner im Rechner zu nutzen.

Wer jemals mit dem Portscanner Nmap gearbeitet hat, der kennt seine verwirrende Vielzahl an Schaltern. Die grafische Oberfläche Nmapsi 0.3.1 erleichtert nicht nur deren Bedienung, sondern bereitet auch die Ausgabe hübsch auf.

Wer stets über den Zustand seines Systems informiert sein möchte, dem hilft Xosview 1.9.1 dabei. Der grafische Systemmonitor Tool zeigt alle wichtigen Informationen in seinem Fenster an, darunter beispielsweise CPU-Auslastung, Netzwerkverkehr oder Swap-Space.

Das Programm Virt-Manager 0.9.1 dient als Frontend für Virtualisierer wie KVM oder XEN. Die einfache Oberfläche bringt alles mit, was der normale Anwender braucht, wenn er mal eben schnell ein Windows oder ein Linux auf seine Desktop-PC virtualisieren möchte.

Der Mailclient Balsa 2.3.8 war eines der Gnome-Standardprogramme der ersten Stunde, bevor 2004 Evolution dessen Position einnahm. Jetzt steht ein Comeback an: Derzeit arbeiten die Entwickler mit Hochdruck an der Migration von Balsa auf GTK3, was einen Wandel in vielen Bereichen verspricht.

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