Fazit

Grml lässt Adminherzen höher schlagen. Wer über etwas Know-How im Hinblick auf die Linux-Konsole verfügt, der erhält mit Grml einen sehr mächtigen Werkzeugsatz, um aus dem Tritt geratene Systeme zu retten. Die Distribution punktet dabei vor allem in Hinblick auf ihre geringe Größe und ihre Effizienz. Der Einsatz von Grml muss dabei nicht auf die Rechenzentren der Welt beschränkt bleiben: Wenn die Windows-Installation auf dem Zweit-PC den Geist aufgibt, weil das Dateisystem kaputt ist, springt Grml auch hier ohne Murren ein: Die nötigen Reparaturwerkzeuge für NTFS bringt Grml mit, und ein kaputtes Dateisystem erkennt es beim Mount-Versuch anhand der Marker, die das Dateisystem angibt. 

Infos

[1] Grml-Projekt: http://grml.org

[2] Grml-ISOs: http://grml.org/download/

[3] Grml-Cheatcodes: http://tinyurl.com/lu0312-grml-cheat

[4] Grml2usb-Dokumentation: http://grml.org/grml2usb/

Der Autor

Martin Gerhard Loschwitz arbeitet als Principal Consultant bei Hastexo. Er beschäftigt sich dort intensiv mit Hochverfügbarkeitslösungen. In seiner Freizeit pflegt er den Linux-Cluster-Stack für Debian GNU/Linux.

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