Home / LinuxUser / 2012 / 03 / Enlightenment E17 im Ubuntu-Derivat Bodhi Linux

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Bezahlstandard
(121 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Erleuchtet

Enlightenment E17 im Ubuntu-Derivat Bodhi Linux

22.02.2012 Der legendäre Desktop Enlightenment E17 bringt reichlich Glamour auf den Monitor und geht dabei auch noch wieselflink an die Arbeit.

Ubuntu gilt als eine der beliebtesten Linux-Distributionen. Doch während die Entwickler sich bemühen, mit jedem neuen Release die jeweils aktuellste Hardware zu unterstützen, bleiben ältere Rechner oft auf der Strecke. Dieses Mankos hat sich das Ubuntu-Derivat Bodhi Linux angenommen, das mit dem legendären Enlightenment-E17-Desktop reichlich Glamour auf den Monitor bringt und dabei auch noch wieselflink an die Arbeit geht.

Der Desktop

Enlightenment E17 [1] war lange Zeit aufgrund seines schicken Designs optisch den gängigen Arbeitsoberflächen wie Gnome oder KDE weit überlegen und machte mit seinen ästhetischen visuellen Effekten Furore. Dem Desktop mangelte es jedoch an einer größeren aktiven Entwicklergemeinde, sodass er nur in wenige Distributionen als Standardoberfläche Eingang fand. Erst mit dem Einstieg des südkoreanischen Mischkonzerns Samsung [2] beim Enlightenment-Projekt im Jahr 2009 kam erneut Bewegung in die Entwicklung: Die Oberfläche hat sich vom ewigen Alpha-Status gelöst und kommt mittlerweile sogar in High-Tech-Kühlschränken des schwedischen Konzerns Electrolux zum Einsatz.

Dabei hat Enlightenment E17 nichts von seinen Vorzügen verloren: Nach wie vor bietet der Desktop eine farblich in sich stimmige, optisch ansprechende Oberfläche mit visuellen Effekten, die bei anderen Arbeitsumgebungen viel Hardware-Ressourcen beanspruchen. Aufgrund des schlanken Designs, das mit eigenen Funktionsbibliotheken aufwartet, agiert Enlightenment daher auch auf älterer Hardware wieselflink. Dabei müssen Sie bei optischen Effekten auch dann keine Abstriche machen, wenn Ihre Hardware keine 3D-Techniken unterstützt.

Entwicklungsziel

Auf den ersten Blick wirkt das Entwicklungsparadigma des Enlightenment-Projekts antiquiert: Während gängige Oberflächen wie Gnome 3 oder Canonicals Unity dem Anwender möglichst alle Arbeit abnehmen möchten und sich daher kaum noch vernünftig konfigurieren lassen, gibt es bei Enlightenment nahezu nichts, was Sie als Nutzer nicht anpassten könnten.

Dazu müssen Sie sich nicht einmal von alten Gewohnheiten trennen: Enlightenment ist bei den meisten Distributionen bereits so vorkonfiguriert, dass Sie die Einstellungsdialoge in einem entsprechenden Menübaum zusammengefasst vorfinden. Geänderte Optionen werden dabei meist sofort umgesetzt, sodass lästige und zeitaufwendige Neustarts von Fenstermanager und Desktop entfallen. Gadgets, Module, Dockbars sowie Transparenz, Schatten und Animationen – es gibt nichts an innovativen Techniken auf dem Desktop, was Enlightenment nicht bieten könnte.

Die ersten Versionen von Enlightenment waren noch als reiner Fenstermanager ohne nennenswerte eigene Funktionalität im Bereich des Desktops konzipiert. Inzwischen hat sich E17 dank neu entwickelter Bibliotheken zur grafischen Gestaltung der Benutzerschnittstelle und unterschiedlicher integrierter Programme zur vollwertigen Arbeitsumgebung gemausert. Eng mit E17 verzahnt arbeiten unter anderem der Netzwerkmanager Exalt, das Präsentationstool Eyelight, der Fotomanager Enki sowie der Dateimanager EFM. Viele weitere kleine Applikationen sind in Entwicklung und nähern das Funktionsspektrum des E17-Desktops immer mehr den beiden Platzhirschen Gnome und KDE an.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1778 Hits
Wertung: 0 Punkte (2 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2013_06

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Terminator
Viele Terminals im Griff mit Terminator
Tim Schürmann, 07.05.2013 10:57, 1 Kommentare

Wer morgens nach dem Einschalten des Rechners erst einmal mehrere Terminals öffnet und sich diese mühevoll auf dem Bildschirm drapiert, der sollte einen Blick auf Terminator werfen. Das kleine...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...