Aus vielen Quellen
Persönliche Paketarchive mit Ubuntu nutzen
Besonderheiten
Die Software liegt nicht als C oder Python-Programm vor, sondern als Bash-Skript, mit Yad ("Yet Another Dialog") als Frontend und einem kleinen Python-Helfer als Unterstützung. Diese Konstruktion macht es einfach, Veränderungen oder eigene Ergänzungen vorzunehmen. Tatsächlich besteht Y-PPA-Manager bei genauem Hinsehen aus aus drei Teilen: der GUI Y-PPA-Manager, dem Backend Y-PPA-Cmd und dem Skript list_search_ppas zur Suche in den PPAs. Das Hauptskript erlaubt den direkten Aufruf beziehungsweise den Einsatz in Skripten. Die Syntax fällt einfach aus:
$ y-ppa-cmd Option
Bisher gibt es nur die oben bereits vorgestellten Optionen add, remove, purge, list, advanced, search, settings sowie help, das eine kleine Hilfe anzeigt. Die meisten Optionen öffnen Dialoge, sodass Befehle wie y-ppa-cmd search gimp bisher nicht funktionieren. Immerhin gibt y-ppa-cmd list die eingebundenen PPAs als Liste auf die Standardausgabe aus.
Fazit
Der Y-PPA-Manager erweist sich für Ubuntu-User als ein sinnvolles, wenn auch noch nicht ganz ausgereiftes Werkzeug zum Verwalten zusätzlicher Software aus PPAs. Die Basisfunktionen laufen ausreichend gut, um sie bereits zu nutzen. Die Möglichkeiten zum Hinzufügen, Entfernen sowie das Backup und Restore sind sinnvoll, nur bei der Suche muss man immer noch gelegentlich auf die Launchpad-Seiten zurückgreifen. Beim Dialog-Tool Yad handelt es sich um eine interessante Neuentwicklung, die zum Spielen verleitet.
Infos
[1] Y-PPA-Manager: https://launchpad.net/y-ppa-manager
[2] Recutils: info recutils
[3] PPAs freischalten: http://wiki.ubuntuusers.de/Paketquellen_freischalten/PPA?highlight=ppa
[4] Ubuntu-Pakete bauen: https://wiki.ubuntu.com/PackagingGuide/Complete



