Das Installieren einer modernen Distribution auf einem Intel-Mac funktioniert völlig problemlos: Nach einer halben Stunde besitzen Sie einen wunderschönen, flüsterleisen und Strom sparenden Linux-PC.
Wahre Mac-Fans empfinden es als Vergewaltigung, das Betriebssystem Ihres Lieblingsspielzeugs durch Linux zu ersetzen oder einen Parallelbetrieb von Linux und Mac OS X zuzulassen – Pragmatiker sehen es anders: Immerhin baut Apple faszinierende Hardware. Seit diese auf Intel-CPUs basiert und bezahlbare Preisregionen erreicht hat, greifen zunehmend auch Fans des freien Betriebssystem zu den schicken Apfel-Rechnern. Wir haben die Probe auf Exempel gemacht und Kubuntu 11.04, Mac OS X 10.5 “Leopard” und Windows 7 parallel auf einem Mac Mini installiert.
Unter Laien kursiert bezüglich Apple-Computern bisweilen noch das Gerücht, andere Betriebssysteme ließen sich mit Apple-Hardware nur mit viel Aufwand nutzen. Doch seit Apple auf Intel-Hardware läuft, gilt das nur noch bedingt: Im Sinn der friedlichen Koexistenz mit Microsoft stellt Apple mit Boot Camp [1] seit 2006 sogar eine proprietäre Software zur Verfügung, die das Installieren von Windows auf dem Mac dank Assistenten auch für Laien relativ einfach macht. Eine entsprechende Berücksichtigung von Linux sucht man jedoch bislang vergebens. Doch wo soll eigentlich das Problem im Installieren von Linux auf dem Mac liegen?
Boot Camp
Laut vorherrschender Stammtisch-Meinung erschweren vor allem die im Mac verbauten Hardware-Komponenten sowie das BIOS-Pendant EFI [2] den Einsatz von Linux auf dem Mac. Tatsächlich beweist Apple jedoch beim Abschneiden alter Zöpfe mehr Mut als andere Hersteller. Das zeigt sich insbesondere an zwei Meilensteinen in Sachen strategischer Technologiewechsel: Der 2001 erfolgten Einführung von Mac OS X sowie dem Umstieg auf Intel-Prozessoren im Jahr 2006. Mit der gleichzeitigen Vorstellung von Boot Camp war es damit erstmals in der Mac-Geschichte möglich, auf einem Apple-Rechner ein Betriebssystem für x86-Prozessoren zu starten und so Windows parallel einzurichten. Anfangs bildete Boot Camp allerdings noch keinen integralen Bestandteil von Mac OS X und musste relativ mühsam nachgerüstet werden.
Boot Camp kümmerte (und kümmert sich noch) um das Verkleinern der HFS+-Partition von Mac OS X, wozu es ein grafisches Interface für das Mac-Partitionswerkzeug Diskutil bereitstellt. Zum anderen rüstete Boot Camp anfangs Unterstützung für hybride GPT/MBR-Partitionen in Diskutil nach, was das Auswählen der Windows-Partition als Boot-Volumen mit Hilfe der Tools Startup Disk und Bless ermöglichte. Bless diente dabei zum Verstecken der rund 200 MByte großen EFI-Partition unter Mac OS X. Intel-Macs aus den Jahren 2006 und 2007 benötigten für den Einsatz von Boot Camp nämlich ein Firmware-Update, das in erster Linie das EFI-Boot-ROM BIOS-kompatibel machte.
Boot Camp verkleinert nicht nur die HFS+-Partition und legt eine NTFS-Partition an, sondern enthält auch eine Reihe von Windows-Treibern für die in den Intel-Macs verbauten Hardware-Komponenten. Anfangs galt es diese Boot-Camp-Treiber noch mühsam über einen externen Datenträger in den Installationsprozess einzubinden, doch seit Mac OS X 10.5 “Leopard” (Oktober 2007) enthält die Mac-OS-X-DVD bereits die Boot-Camp-Treiber für Windows sowie die Boot-Camp-Software selbst. Auch die Mac-OS-X-Partitionierungswerkzeug kommen seit “Leopard” von Haus aus mit Hybrid-Partitionstabellen zurecht. Daneben bringt der Mac seit 2007 ein erweitertes EFI mit BIOS-Support mit.
TIPP
Auf der Mac-OS-X-DVD finden sich im Verzeichnis /media/WindowsSupport/Boot Camp/drivers/ ausschließlich Windows-Treiber, darunter solche für Apples iSight-Webcams, Atheros- und Broadcom-Netzwerkcontroller sowie Grafikchips und Chipsets von Intel, ATI und Nvidia. Als Linux-Anwender benötigen Sie diese nicht, da aktuelle Linux-Versionen praktisch alle benötigten Treiber mitbringen.
(U)EFI & Co.
Mit der Einführung der Intel-Macs ging auch der Wechsel auf den BIOS-Nachfolger EFI (Extensible Firmware Interface) einher, wenngleich Apple im Gegensatz zu vielen Mainboard-Herstellen in der PC-Welt auch vorher schon nicht mehr auf das betagte, nicht 64-Bit-taugliche BIOS aus dem Jahr 1981 setzte.
Zwar haben insbesondere Mainboard-Hersteller seither eine Reihe von Tricks ersonnen, um moderne 64-Bit-Betriebsystem auch auf BIOS-basierter Hardware einzusetzen, einigen Hardware-Herstellern (vorrangig Intel oder AMD) erschien der betriebene Aufwand aber nicht nicht mehr tragbar, was zur Entwicklung von EFI führte. Dieses, respektive dessen aktuelle Version Unified EFI (UEFI), dient als zentrale Schnittstelle zwischen der Firmware, den einzelnen Komponenten eines Rechners und dem verwendeten Betriebssystem.
Bisher bietet neben Apple vor allem Linux (seit der Kernel-Version 2.6.25) Unterstützung für EFI und UEFI. So kombiniert etwa das Projekt Grub2EFI [3] einen EFI-Bootloader mit Grub2, sodass sich damit faktisch alle Distributionen auf EFI-Hardware starten lassen, die einen Kernel ab Version 2.6.25 benutzen. Microsoft dagegen unterstützt UEFI bislang nur bei den 64-Bit-Versionen von Windows Vista SP1, Windows Server 2008 SP1, Windows Server 2008 R2 und Windows 7.
Wer braucht Boot Camp?
In vielen einschlägigen Foren kursiert noch immer das Gerücht, das von Apple mit reichlich Tamtam beworbene Boot Camp sei zwingend Voraussetzung für den parallelen Einsatz von Windows auf einem Mac – und in dieser Eigenschaft auch Ausgangsbasis für eine Linux-Installation.
Beides stimmt zumindest mit aktueller Mac-Hardware und einer Betriebssystemversion ab Mac OS X “Leopard” aber nicht mehr. Wie beschrieben kommen aktuelle Linux-Distributionen mit Grub2 von sich aus problemlos mit EFI zurecht. Das notwendige Verkleinern der HFS+-Partition beherrscht auch GNU Parted, sodass sich Linux wie gewohnt direkt von einer Install-CD/DVD einrichten lässt. Hier muss man lediglich damit leben, dass ein im MBR installierter Grub2 gegebenenfalls das Bootmenü zur Verfügung stellt. Wer neben Mac OS X und Linux keine dritte Windows-Partition benötigt, kann auf den Einsatz von Boot Camp also gänzlich verzichten
Dabei bietet das Gespann Grub2/EFI reichlich Gelegenheit, ein grafisch ansprechendes Bootmenü zu gestalten. Der Umweg eines Linux-Starts über eine Boot-Camp-(Windows)-Partition ergibt nur dann Sinn, wenn Sie ein älteres Linux mit Lilo oder Legacy Grub oder veraltetem Kernel einsetzen – oder wenn Sie Mac OS X, Linux und Windows ohne zweistufiges Boot-Menü parallel betreiben möchten. Anderenfalls müssten Sie aus dem Mac-Bootmenü (Options-Taste beim Starten gedrückt halten) auf die Boot-Camp-Partition verzweigen, in der dann ein Lilo oder Legacy Grub die Wahl zwischen Windows und Linux ließe. Erscheint Ihnen ein solches zweistufiges Bootmenü zu aufwändig oder legen Sie Wert auf ein Bootmenü im Mac-Style, installieren Sie zusätzlich das Tool Refit [4] (siehe Kasten “Rechner fit machen”). Soll Refit eine Linux-Partition verwalteten, müssen Sie beim Installieren von Linux Grub2 in den Root-Sektor der Linux-Partition schreiben.
Alle 32-Bit-Windows-Versionen für die x86-Architektur funktionieren nur dann mit EFI, wenn dieses über eine BIOS-Kompatibilitätsschicht (CSM) verfügt, wie sie alle Intel-Macs ab 2007 mitbringen. Hier ist der Umweg über Boot Camp-Umweg notwendig. Vista SP1, Windows Server 2008 SP1, Windows Server 2008 R2 und Windows 7 dagegen brauchen Boot Camp nicht zwingend.
Rechner fit machen
Bei Refit [4] handelt es sich um einen Boot-Manager und ein Service-Werkzeug für EFI-basierte Rechner. Das Open-Source-Tool ermöglicht das Booten mehrerer Betriebssysteme und – in Zusammenarbeit mit Boot Camp – auch das Konfigurieren von Triple-Boot-Setups mit Mac OS X, Linux und Windows. Außerdem erschließt es einen einfachen Zugang zur EFI-Pre-Boot-Umgebung und bringt eine Reihe von Werkzeugen für die Kommandozeile mit.
Sie finden Refit sowohl als Binary wie auch im Quellcode auf Sourceforge zum Download. Am einfachsten lässt es sich jedoch als Disk-Image [5] im DMG-Format installieren (Abbildung 1). Nach einem Doppelklick auf die Datei steht hier der Installer Refit.mpkg zur Verfügung. Das Image enthält außerdem das Tool Partition Inspector, das die aktuelle Belegung der Festplatte anzeigt.
Die weitere Installation erledigen Sie mit wenigen Mausklicks, denn außer dem Bestätigen der Lizenz und der Auswahl des Installations-Volumes bleibt nicht viel zu tun. Nach dem Einrichten von Refit im Mac-OS-X-Volume erscheint das Refit-Bootmenü nach einem Neustart automatisch.
Haben Sie dagegen beim Installieren von Refit ein anderes Installations-Volume gewählt, müssen Sie bei Starten des Mac die Optionstaste gedrückt halten. Je nach Tastaturmodell ist das die “Blumenkohl”- oder [Alt]-Taste. Der Mac zeigt dann die verschiedenen Start-Volumes an, sodass Sie von hier aus bequem ins Refit-Menü wechseln. Refit präsentiert dann für alle beim Booten identifizierte Betriebssysteme schicke Start-Icons (Abbildung 2). Desweiteren können Sie hier beispielsweise auch zu Diagnosezwecke in den den Konsolen-Modus wechseln.
Standard-Hardware
Auch wenn im Netz anderslautende Gerüchte kursieren: Apple verwendet in den Intel-Macs ausschließlich Standard-Hardware, schon weil Intel keine Spezial-Hardware für Apple entwickelt. So finden sich in aktuellen Macbooks, iMacs und Mac Minis die gleichen Intel-Prozessoren wie in Standard-PCs. Apple kauft sowohl die CPUs als auch die zugehörigen Chipsets direkt bei Intel und setzt außerdem auf die Intel-Bus-Systeme FSB und DMI.
Als Grafik-Hardware kommen ausschließlich Chipsets von Nvidia, Intel oder ATI zum Einsatz. Bei den übrigen, mitunter nicht von Intel stammenden Bauteilen handelt es sich um Komponenten oder Steckkarten, die über Standard-Bus-Systeme wie PCI, PCIe oder USB kommunizieren. Dabei orientiert sich Apple sogar deutlich enger an Intel-Vorgaben als andere PC-Hersteller, was jederzeit ein beherztes lsusb oder lspci -vv offenbart (Abbildung 3). Übrigens signalisiert der Eintrag bei Subsystem in der jeweils zweiten Zeile des Geräteeintrags unverkennbar auf den Hersteller, in diesem Fall Apple.

Abbildung 3: Wie Lspci offenbart, werkeln in einem Mac Mini überwiegend Standard-Hardware-Komponenten, etwa von Intel, Nvidia oder Broadcom.
In unserem Testrechner, einem Mac Mini der dritten Generation aus dem Jahr 2009 (aktuell: sechste Generation) rechnet ein Intel Core 2 Duo 7350 (2.0 GHz) mit 1066 MHz Taktrate und 3 MByte L2 Cache. Beim Gigabit-Ethernet-Anschluss handelt es sich eine Standard-Komponente des verwendeten Nvidia-Nforce-Chipsatzes MCP79. Für 802.11n-WLAN und Bluetooth sorgt ein Broadcom BCM4321. Der Onboard-Grafikchip vom Typ Geforce 9400 stammt wiederum von NVidia.
Kubuntu 11.04 erkannte beim Installieren sämtliche Komponenten problemlos, mit Ausnahme des Onboard-Sound-Interfaces des Nforce-Chipsatzes, das lspci lapidar als nVidia MCP79 High Definition Audio auswies.
Audio zurechtbiegen
Über das Proc-Dateisystem lässt sich schnell herausfinden, welcher welcher Chip-Typ (HDA Nvidia) mit welchem exakten Codec (Realtek ALC889) tatsächlich verbaut ist (Abbildung 4).

Abbildung 4: Bei der Sound-Unterstützung des im Mac Mini verbauten Realtek ALC889 muss wir etwas nachhelfen, damit Alsa das richtige Modul lud.
Bewaffnet mit dieser Ausgabe lässt sich dann die komprimierte Datei Alsa-Configuration.txt gezielt nach möglichen Parametern für den Chip durchsuchen. Das geht am Schnellsten mit Zless:
$ zless /usr/share/doc/alsa-base/driver/HD-Audio-Models.txt.gz
Mit etwas Scrollen stößt man in der Datei schnell auf die Rubrik ALC882/883/885/888/889 mit dem Parameter macmini3 für den Macmini 3,1. Diesen gilt es nun noch am Ende der Datei /etc/modprobe.d/alsa-base.conf zu ergänzen:
options snd-hda-intel model=macmini3
Findet Alsa nach einem anschließenden Neustart des Systems nicht auf Anhieb das richtige Modul, besteht immer noch die Möglichkeit, mit rmmod das Kernel-Modul snd_hda_intel vorübergehend zu entladen und danach mit dem richtigen Parameter neu zu laden:
# modprobe snd-hda-intel model=macmini3
Weitere Konfigurationsarbeiten hinsichtlich der Hardware fielen auf unserem Testgerät nicht mehr an.
Mac-Look
Nach dem Fertigstellen der Kubuntu-Installation auf dem Mac Mini lässt sich feststellen, dass die Arbeitsgeschwindigkeit mit maximalen Desktop-Effekten zwar nicht berauschend ausfällt, sich für ein Gerät dieser Jahrgangsstufe aber in durchaus erträglichem Rahmen bewegt. Dabei laufen Betriebssystem und Desktop absolut stabil (Abbildung 5).

Abbildung 5: Kubuntu mit KDE 4 SC läuft auch mit maximalen GL-Effekten, sechs virtuellen Arbeitsflächen und 3D-Desktop-Hexaeder auf dem Mac Mini absolut stabil.
Im nächsten Schritt stellten wir uns die Aufgabe, auch die Benutzeroberfläche so weit wie möglich der Apple-Welt anzupassen. Der erster Schritt bestand darin, die originalen Bildschirmhintergründe aus Macintosh-HD/Users/$USER/Desktop Pictures – der Lesezugriff auf die von Kubuntu automatisch gemountete HFS+-Partition funktioniert problemlos – in den KDE-Wallpapers-Ordner /home/$USER/.kde/share/wallpapers zu kopieren und dem Desktop dann ein Leopard-Hintergrundbild zu geben (Abbildung 6).
Außerdem verordneten wir Plasma die Fensterdekoration glowglass-cupertino, die sich via Neue Dekorationen herunterladen zur Laufzeit aus dem Netz nachziehen lässt. Auf ein Ersetzen oder Ergänzen des KDE-Panels durch ein Dock im typischen Mac-Style, wie etwa Avant Window Navigator ([6],[7]) verzichteten wir dagegen: Das Konzept von Plasma, KDE-Kontrollleiste und Plasmoiden wirkt recht überzeugend.
Vom Mac bekannte Funktionen wie Exposé und Spaces finden sich in Plasma ohnehin in ähnlicher Form: Über den Dialog Bildschirmränder in Systemeinstellungen | Verhalten der Arbeitsfläche ordnen Sie in KDE 4 SC solche Funktionen den Bildschirmrändern oder Ecken zu – so etwa eine Übersicht aller virtuellen Desktops als Raster.

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Desktop-Raster in Kombination mit einer aktiven Bildschirm-Ecke ähnelt der Mac-OS-X-Funktion Spaces.Fazit
Das Installieren einer modernen Linux-Distribution auf einem Intel-Mac funktioniert entgegen im Netz kursierender Gerüchte völlig problemlos. Im Test lief Kubuntu 11.04 nach knapp einer halben Stunde Aufwand samt sämtlicher Hardware-Komponenten problemlos mit OpenGL-Desktop-Effekten.
Lediglich die Planung der Dual- oder Triple-Boot-Strategie erfordert vorab etwas Nachdenken. Für das Boot-Management sorgt dann entweder Grub2 oder das EFI-Tool Refit. Das Resultat ist ein wunderschöner, flüsterleiser und Strom sparender Linux-PC.
Glossar
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HFS+
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Hierarchical File System Plus. Standard-Dateisystem der Mac-OS-Betriebssysteme. Unterstützt Dateisystem- und Dateigrößen bis 8 Exabyte sowie Journalling.
Infos
[1] Boot Camp: http://www.apple.com/support/bootcamp/
[2] (U)EFI: http://de.wikipedia.org/wiki/Extensible_Firmware_Interface
[3] Grub2EFI: http://grub.enbug.org
[4] Refit: http://refit.sourceforge.net/#download
[5] Refit-Disk-Image: http://sourceforge.net/projects/refit/files/Refit/0.14/Refit-0.14.dmg/download
[6] Avant Window Navigator: http://awn.wetpaint.com
[7] AWN-Workshop: Kristian Kißling, “Schönheit kommt von unten”, LU 12/2008, S. 36, https://www.linux-community.de/17236









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