Sensorisches

Lenovo stattet sein Premium-Tablet mit insgesamt sieben Sensoren aus, die unter anderem in Verbindung mit der eingebauten Kamera für eine automatische Helligkeitsanpassung des Displays bei veränderten Umgebungsbedingungen sorgen oder auch für die korrekte Ausrichtung des Bildschirminhalts. Insbesondere die automatische Helligkeitsanpassung des Displays kann dabei zum Energiesparen beitragen, denn das IPS-Display zeichnet für rund 80 Prozent des Energiebedarfs des Tablets verantwortlich. Mithilfe der Bewegungssensoren und des Sensors zur Ermittlung des Magnetfeldes passt das Tablet die Bildschirmausrichtung an. Besondere bei der Lektüre von E-Books macht sich der schnelle automatischer Wechsel zwischen Hoch- und Querformat positiv bemerkbar.

Zubehör

Für sein Business-Tablet hat Lenovo ein ungewöhnlich vielfältiges Zubehör angekündigt. So gibt es neben mehreren Sleeves und Ladegeräten als wohl wichtigste Komponenten für den ernsthaften Tablet-Nutzer eine Docking-Station und – einmalig im Tablet-Markt – eine vollwertige, auf das Gerät abgestimmte Tastatur. Diese erweist sich dabei als besonders pfiffige Lösung: Es handelt sich um ein Keyboard von der Größe etwa einer Tastatur für Subnotebooks. Die Tasten haben nahezu alle die übliche Standardgröße, sodass auch Vielschreiber ohne große Eingewöhnung sicher damit arbeiten. Zudem integriert Lenovo den von IBM entwickelten und seit Jahren in den Business-Notebooks eingebauten Trackpoint als Mausersatz in die Tablet-Tastatur. Der Trackpoint weist jedoch im Gegensatz zu jenem der Thinkpad-Notebooks eine glatte, wenig griffige Oberfläche auf und wird von zwei Maustasten ergänzt, die sich mittig unterhalb der Tastatur befinden. Die Tasten des Keyboards weisen einen deutlichen Druckpunkt auf, jedoch bei weitem nicht den Hub, wie er bei den ausgezeichneten Thinkpad-Tastaturen über Jahre üblich war. Dadurch wirkt das Schreibgefühl etwas schwammig. Zusätzlich hat Lenovo das Tastatur-Layout an Android angepasst – es fehlen also die Funktionstasten. Die Cursortasten geraten zudem sehr klein, so dass deren Nutzung gewöhnungsbedürftig ausfällt (Abbildung 2).

Abbildung 2: Fast wie bei einem Subnotebook: die optionale Tablet-Tastatur.

Lenovo liefert die Tastatur fest integriert in einer eleganten Ledermappe in Buchform, die in geschlossenem Zustand ein Magnetverschluss sichert. Nach dem Öffnen der Mappe befindet sich rechts die Tastatur, links ist ein fester Rahmen aus Kunststoff für das Tablet eingebaut. Nach Einschieben des Geräts nimmt dieses über den USB-Anschluss mit der Tastatur Verbindung auf. Da der Rahmen im unteren Bereich nicht fest an der Ledermappe angebracht ist und diese mittig einen Faltknick aufweist, lässt sich das Tablet mithilfe zweier Magneten zur festen Justierung und drei oberhalb der Tastatur angeordneten Rastschienen in variablem Winkel aufgestellen. Damit ähnelt das Gerät von Gestalt und Größe dann einem herkömmlichen Subnotebook und erlaubt einen ergonomischen stationären Betrieb (Abbildung 3).

Abbildung 3: Tastatur und Tablet bilden eine gut aufeinander abgestimmte Einheit.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 4 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Lenovo Thinkpad W530 im Test
    Seit Lenovo die Notebook-Sparte von IBM übernommen hat, klagen Thinkpad-Fans zunehmend über Qualitätsmängel bei ihrem Lieblingsspielzeug. Auch Lenovos sündteueres neues Notebook-Flaggschiff Thinkpad W530 macht da leider keine Ausnahme.
  • Lenovo Thinkpad X301 im Test
  • Linux auf Tablet-PCs: Fünf Distributionen im Vergleich
    Kein Linux gleicht dem anderen. Wer wissen will, wie ausgereift ein System ist, greift zu einem extra harten Prüfstein: dem Tablet-PC.
  • Überraschend gute Idee
    Im November hatte ein großer Technikhändler Lenovos Ideapad 100 in der 14-Zoll-Version für 199 Euro im Angebot – Grund genug, einmal zu testen, wie sich ein aktuelles Notebook der niedrigsten Preiskategorie unter Linux schlägt.
  • Lenovo-Notebooks mit Ubuntu in Indien
    Lenovo verkauft in Indien ab Anfang Juli sein Thinkpad L450 auch mit vorinstalliertem Ubuntu. Der Verkauf der Laptops erfolgt hauptsächlich durch „ausgewählte kommerzielle Reseller“. Es ist die erste Zusammenarbeit von Canonical und Lenovo auf dem indischen Markt.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2016: Neue Desktops

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Brother Drucker DCP-J4120
Achim Zerrer, 09.12.2016 18:08, 0 Antworten
Hallo, ich wollte unter Leap 42.1 den Brother Drucker installieren und dazu das PPD- Datei vom do...
Drucker Epson XP-332 unter ubuntu 14.04 einrichten
Andrea Wagenblast, 30.11.2016 22:07, 2 Antworten
Hallo, habe vergeblich versucht mein Multifunktionsgerät Epson XP-332 als neuen Drucker unter...
Apricity Gnome unter Win 10 via VirtualBox
André Driesel, 30.11.2016 06:28, 2 Antworten
Halo Leute, ich versuche hier schon seit mehreren Tagen Apricity OS Gnome via VirtualBox zum l...
EYE of Gnome
FRank Schubert, 15.11.2016 20:06, 2 Antworten
Hallo, EOG öffnet Fotos nur in der Größenordnung 4000 × 3000 Pixel. Größere Fotos werden nic...
Kamera mit Notebook koppeln
Karl Spiegel, 12.11.2016 15:02, 2 Antworten
Hi, Fotografen ich werde eine SONY alpha 77ii bekommen, und möchte die LifeView-Möglichkeit nu...