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Drei Android-Tablets unter 250 Euro im Vergleich

Speicher

Sowohl das Pearl X7G als auch das Coby Kyros bieten 512 MByte Arbeitsspeicher sowie 4 GByte NAND-Flash an. Ein Steckplatz erlaubt das Erweitern um bis zu 32 GByte mittels einer MicroSD-Karte. Diese Werte gelten auch für das Archos 80 G9, das jedoch von Haus aus bereits mit 8 GByte Flash-Speicher aufwartet.

Alle drei Tablets erlauben den Betrieb im USB-Host-Modus, der es ermöglicht, externe Massenspeicher wie USB-Sticks oder SD-Karten mit dem entsprechenden Adapter an das Tablet anzuschließen und als Speicher einzubinden. Pearl und Coby liefern auch das dafür notwendige USB-Kabel mit. Es gelang uns im Test aber nicht, einen Massenspeicher in das Coby-Tablet einzuhängen, was sowohl beim Archos 80 G9 als auch beim Pearl X7G anstandslos funktionierte.

Linux-Anwender haben dafür mit dem Archos-Tablet ein anderes Ungemach: Ab Version 3 unterstützt Android beim Anschluss des Tablets an den PC nicht mehr PTP zum Datentransfer, sondern stattdessen das Media Transfer Protocol MTP. Das hat zur Folge, dass Linux das Tablet erst einmal nicht erkennt. Wie Sie Linux dennoch überreden, das Tablet einzubinden, erklärt Christoph Langner in seinem Blog "Linux und ich" [8].

Fazit

Auf den zweiten Blick betrachtet, zeigt sich das Testfeld ausgewogener als zunächst erwartet. Wer auf einen GPS-Empfänger, Bluetooth-Unterstützung und die Google-Tools verzichten kann, dem bietet das grundsolide verarbeitete und recht schnelle Coby Kyros MID 8027 für 180 Euro sicherlich das beste Preis/Leistungs-Verhältnis.

Wäre da nicht die Geschichte mit den Systemabstürzen im Standby-Modus, könnte durchaus auch das Pearl Touchlet X7G eine Kaufempfehlung bekommen. Es reicht zwar in Sachen Leistung nicht an die zwei Kontrahenten heran, dafür bietet es ein schickes Äußeres und ist ein echter Handschmeichler.

Wirklich beeindrucken kann allerdings allein das Archos 80 G9: Es wirkt von allen Geräten am ausgereiftesten und bringt als einziges des getesteten Tablets ein Android-System der 3er-Serie mit. Archos verspricht zudem noch fürs erste Quartal 2012 ein Update auf Android 4.0. Daneben entpuppt sich das 80 G9 als kleines Leistungswunder: Es ließ in dieser Kategorie nicht nur das Testfeld mühelos hinter sich, sondern hängte selbst wesentlich teurere Konkurrenten in manchen Disziplinen ab. Warum Archos aber ausrechnet die paar Cent am Gehäuse spart und dem ansonsten tadellosen Tablet damit das Look & Feel eines Billigheimers verpasst, bleibt offen. 

Archos bringt 7-Zöller

Wie Archos kurz Weihnachten noch bekannt gab, bringt die Firma Anfang 2012 ein 7-Zoll-Tablet mit 8 GByte Flash-Speicher zum Preis von 199 Euro auf den Markt. Der Archos 70b soll vor allem durch sein geringes Gewicht und schlankes Design punkten. Als Betriebssystem dient Android 3.2, die Display-Auflösung beträgt 1024x600 Bildpunkte. Eine 1,2-GHz-CPU (ob Single- oder Dual-Core war bei Redaktionsschluss noch unklar) sorgt für die Rechenpower. Der Archos 70b verfügt über WLAN, einen HDMI-Ausgang sowie einen MicroSD-Slot.

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Thomas Leichtenstern

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