Home / LinuxUser / 2012 / 02 / Android-Geräte via Browser fernwarten

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Debian 7.1 ist erschienen
(179 Punkte bei 5 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Kontakt!

Android-Geräte via Browser fernwarten

Im Browser

Auf dem Airdroid-Desktop (Abbildung 2) im Webbrowser finden Sie Icons für den Zugriff auf die im Handy gespeicherten Daten wie Musik, Fotos oder Nachrichten. Über das Frontend verschicken Sie beispielsweise SMS-Nachrichten, betrachten die mit dem Smartphone aufgenommenen Bildern am Rechner oder importieren gar neue Klingeltöne.

Abbildung 2: Der Airdroid-Desktop im Browser bietet vielfältige Zugriffsmöglichkeiten aufs Smartphone.

Zu den praktischsten Funktionen der App zählt das Übertragen von Daten von oder auf das Gerät. Über WLAN transferieren Sie so neue Musik auf Ihr Handy oder laden die mit dem Smartphone geschossenen Bilder herunter. Alternativ enthält das Browser-Frontend aber auch einen Bildbetrachter, sodass Sie die Bilder erst gar nicht herunterladen müssen, um sie anzusehen. Eine ähnliche Funktion für Videos soll in späteren Versionen von Airdroid noch folgen.

Die Datenübertragung, selbst von ganzen Musikalben, geht flott vonstatten und muss sich bei einer entsprechend guten WLAN-Verbindung nicht gegenüber dem Datentransfer via USB verstecken. Bislang beherrscht Airdroid jedoch das rekursive Übertragen ganzer Orderstrukturen noch nicht, sondern transferiert lediglich die enthaltenen Dateien. Das schränkt die Eignung der App zum Kopieren der kompletten Musiksammlung deutlich ein.

Airdroid besitzt neben einem Bildbetrachter auch einen integrierten Musikplayer, mit dem Sie die auf Ihrem Smartphone gespeicherten Audiodateien am PC anhören. Ideal also, wenn Sie am Computer gute Boxen angeschlossen haben und die auf dem Handy gespeicherten Musikstücke mal etwas lauter genießen möchten.

Einschränkungen

Airdroid eignet sich in erster Linie zum Verwalten der Dateien auf Android-Geräten und lässt sich nur in begrenztem Umfang auch zum Managen von persönliche Daten nutzen. So erlaubt es die Weboberfläche beispielsweise, SMS-Nachrichten zu löschen, nicht jedoch, solche zu exportieren. Ähnlich verhält es sich mit den Kontakten: Hier stellt Airdroid zwar Funktionen bereit, um diese zu löschen oder zu bearbeiten. Eine Exportfunktion, um die Daten unabhängig von der Google-Cloud zu sichern, bietet die App jedoch nicht.

Alternative Webkey

Nicht ganz so hübsch verpackt wie Airdroid, aber mit wenigstens ebenso nützlichen Funktionen präsentiert sich die quelloffene, unter der GPL lizenzierte App Webkey [3]. Sie lässt sich aus dem Market installieren [4], braucht aber für den Betrieb zwingend Root-Rechte.

Ähnlich wie mit Airdroid verwalten Sie auch mit Webkey die Daten auf dem Telefon über den Browser des PCs (Abbildung 3). Darüber hinaus lässt sich das Smartphone sogar direkt über die Weboberfläche bedienen: Jeden Mausklick auf die Abbildung der Handyoberfläche im Browser übersetzt die App in reale Klicks auf das Handy-Display.

Als äußerst praktisch erweist sich der Export der Adressen oder Ruflisten des Telefons im CSV-Format. Auf diesem Weg importieren Sie Ihre Kontakte in die üblichen PIM-Anwendungen wie Thunderbird, Evolution oder Kontact, ohne dazu auf die Google-Cloud zurückgreifen zu müssen.

Abbildung 3: Webkey ist nicht ganz so schick wie Airdroid, dafür bietet es mehr Funktionen. Allerdings benötigt die App zwingend Root-Rechte auf dem Smartphone.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 137 Punkte (8 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Christoph Langner

Ich bin Blogger und freier Autor für die Linux User bzw. Ubuntu User. Ihr könnt mein Blog unter http://linuxundich.de besuchen oder mir über @ChrisZwitschert auf Twitter bzw. @Chrissss auf identi.ca folgen.


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 07/13

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

whowatch
Nutzer und Prozesse mit whowatch überwachen
Tim Schürmann, 18.06.2013 12:49, 0 Kommentare

Wenn Administratoren herausfinden wollen oder müssen, was die Benutzer auf einem System gerade so treiben, dann hilft ihnen whowatch. Das kleine Kommandozeilenprogramm zeigt in Ec...

Aktuelle Fragen

SUSE 12.3 64Bit: Miro funzt nicht
Wimpy *, 14.06.2013 13:05, 5 Antworten
Seit Installation von openSUSE 12.3 64Bit startet Miro nicht. (Version 5.0.4-1.24-x86_64 von Pa...
Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 4 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...