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Ohne Umwege

Textdatei-basiertes Datenbanksystem Recutils

21.12.2011 Mit den Recutils verwalten Sie in textbasierten Datenbanken mit wenigen Shell-Kommandos umfangreiche Datensätze.

Dateibasierte Datenbanken bieten sich für viele Aufgaben an, bei denen relationale Datenbanksysteme mit einem zentralen Server überdimensioniert wären, wie einer Video- oder CD-Sammlung. Um hier die Vorteile einer Datenbank zu nutzen, bieten sich die Recutils [1] an. Die aktuelle Version erstellt bei Bedarf sogar verschlüsselte Datenbanken – das erweitert den Kreis der möglichen Einsatzszenarien nochmals erheblich.

Die Recutils implementieren eine Datenbank, die auf reinen Textdateien basiert. Die entsprechenden Dateien tragen in der Regel das Suffix .rec und heißen Recfiles. Um sie zu lesen oder zu schreiben, benötigen Sie keine besonderen Hilfsmittel. Bei Bedarf nutzen Sie einfach bewährte Werkzeuge, um zum Beispiel mit regulären Ausdrücken oder Awk- und Sed-Skripten zu arbeiten oder zeilenweise Datensätze auszuschneiden.

Das prädestiniert das System für den Einsatz in Skripten. Es fällt nicht schwer, eine Infrastruktur um eine derartige Datenbank zu stricken, die andere textbasierte Formate – etwa Wiki-Inhalte oder Quelltexte – konvertiert und in die Datenbank aufnimmt. Allerdings brauchen Sie für komplexe Aufgaben nicht erst eigne Tools zu schreiben, denn die Recutils bestehen aus einer Handvoll von Befehlen, um die Datenbank zu administrieren und zu benutzen. Für den Editor Emacs gibt es zudem einen speziellen Modus, um Recfiles zu bearbeiten.

Installation

Die aktuelle Version 1.4 der Recutils stammt vom 3. November 2011 und ist noch zu neu, um schon in den Repositories der meisten Distributionen gelandet zu sein. Allerdings finden sich im Build-Service von OpenSuse Pakete [2] für die Versionen 11.3, 11.4 und 12.1.

Für die Version 1.3 gibt es in Launchpad ein Repository 

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