Aktuelles

Neues rund um Linux

23.12.2011

Chemnitzer Linux-Tage 2012: "Kernige" Beiträge gesucht

Vom 17. bis zum 18. März 2012 finden wieder einmal die Chemnitzer Linux-Tage statt, die dieses Jahr unter dem Motto "Kernelkraft und erneuerbare Synergien" stehen. Inhaltlich soll es nicht nur um eines der Herzstücke der Open-Source-Software gehen, den Linux-Kernel: Gesucht werden Referenten, die passend zum 20. Geburtstag von Linux sowohl einen kurzen Blick in die Vergangenheit werfen als auch über ihre Visionen für zukünftige freie Betriebssysteme philosophieren möchten. Die Errungenschaften der Open-Source-Software sollen hier ebenso Beachtung finden wie Kritikpunkte. Das Vortragsspektrum bietet sowohl Raum für Diskussionen und Informationen über die Ursprünge und weitreichenden gesellschaftlichen Auswirkungen von Linux geben als auch für die Erörterung von Synergieeffekten bei der Entwicklung freier Software. Der Call for Lectures ist gestartet, die Veranstalter warten nun gespannt auf zahlreiche "kernige" Beiträge, die Interessenten bis zum 5. Januar 2012 über http://chemnitzer.linux-tage.de einreichen können. Wer sich über die aktuellen Entwicklungen rund um die Vorbereitung der nächsten Chemnitzer Linux-Tage auf dem Laufenden halten möchte, findet bei Identi.ca (http://identi.ca/clt/), Twitter (http://twitter.com/clt_news) und Facebook (http://tinyurl.com/lu0112-clt-fb) entsprechende Informationen. (jlu)

Bei den Chemnitzer Linux-Tagen 2012 dreht sich am 17. und 18. März alles um den Linux-Kernel. (Bild: Mario Steinebach)

Boxversion von OpenSuse 12.1 mit vielen Extras

Parallel zur Veröffentlichung von Open Suse 12.1 bringt der Verlag Open Source Press eine Boxed-Versionen der Distribution in den Handel, die in enger Kooperation mit dem OpenSuse-Projekt produziert wurde (https://www.opensourcepress.de/openSUSE). Der Karton enthält eine Doppel-DVD mit den 32- und 64-Bit-Intel-Ausgaben von OpenSuse 12.1, eine DVD mit Live-Versionen und Addons sowie ein gedrucktes deutschsprachiges Handbuch mit rund 350 Seiten.

Dazu spendiert der Verlag noch ein PDF-E-Book zum Einrichten von Root-Servern (440 Seiten) sowie einige Gutscheine und Vergünstigungen für LPI-Prüfungsvorbereitung, Publikationen und Software, darunter ein Rabatt von 10 Euro beim Umstieg auf die Vollversion der beliebten Finanzverwaltung Moneyplex. Installationssupport zählt hingegen nicht zum Service, Open Source Press verweist diesbezüglich auf die Webseiten des OpenSuse-Projekts.

Die Box gibt es im Shop von EDV-Buchversand Delf Michel (http://www.edv-buchversand.de/suse/) für knapp 63 Euro inklusive Versandkosten. Dort findet sich auch ein alternatives "Open-Suse-Abo", das den Preis pro Box auf 43 Euro inklusive Versand reduziert: Künftige Versionen von OpenSuse kommen dann automatisch mit jeweils 20 Euro Rabatt gegenüber der Einzelbox ins Haus. Open Source Press spendet einen Teil des Verkaufserlöses jeder Box an das OpenSuse-Projekt. (mhu/jlu)

Die Open-Suse-Box von Open Source Press enthält neben Datenträgern auch ein gedrucktes Handbuch.

Datenbank-Oberfläche Glom runderneuert

Nach über einem Jahr Entwicklungszeit ist jetzt die neue Version 1.20 des GTK-basierten grafischen Datenbank-Frontends Glom erschienen (http://www.glom.org). Die Anwendung lehnt sich lose an die Fähigkeiten und das Aussehen von Filemaker Pro an und erlaubt das komfortable Entwerfen von Datenbanken sowie das Erstellen von Anwenderschnittstellen zu deren Bedienung. Als Unterbau dient dabei die PostgreSQL-Engine, wobei Glom nur einen Subset der Fähigkeiten nutzt und deshalb auch nur mit Datenbanken umgehen kann, die auch mit der Anwendung aufgesetzt wurden. In der neuen Version haben die Entwickler unter anderem die Programmoberfläche runderneuert, die Fähigkeit zum Abspeichern und Anzeigen von PDFs ergänzt sowie die Möglichkeiten zum Einsatz von Dropdown-Feldern kräftig erweitert. Daneben beseitigten sie eine ganze Reihe von Fehlern der Vorversion. Für Ubuntu 11.10 "Oneiric Ocelot" gibt es ein Glom-PPA, für andere Distributionen gilt es die Anwendung aus dem Quellcode zu übersetzen. ->DVD (jlu)

Mit dem GTK-basierten Glom lassen sich Datenbanken und zugehörige Benutzeroberflächen komfortabel aufsetzen. (Bild: Glom.org)

Htop 1.0 sucht inkrementell

Htop, der interaktive Prozessmonitor für Linux, hat Version 1.0 erreicht. Zum Aufbau der Oberfläche kommen nun UTF-8-kodierte Zeichen zum Einsatz, die CPU-Anzeiger lassen sich in zwei oder vier Spalten aufteilen. Zudem aktualisieren sich die Werte nun auch, während der Anwender in einem anderen Fenster arbeitet, etwa im Setup. Ebenfalls neu ist die inkrementelle Suche. Die Entwickler behoben außerdem diverse Bugs (http://tinyurl.com/lu0112-htop). Htop lässt sich im Unterschied zum Vorfahren Top vertikal und horizontal scrollen, um mehr Prozesse und deren vollständige Kommandozeilen anzuzeigen. Daneben kann der Htop-Anwender interaktiv Prozesse killen, ohne deren ID eintippen zu müssen. Auf der Projekt-Homepage http://htop.sourceforge.net/ steht Version 1.0 als Quelltext-Tarball zum Download bereit. (mhu)

Der Prozessmonitor Htop erzeugt seine Oberfläche in der Version 1.0 mit UTF-8-kodierten Zeichen. (Bild: Htop.org)

Open-Source-Colorimeter Colorhug vorgestellt

Der Entwickler Richard Hughes hat ein preiswertes Farbmessgerät vorgestellt, dessen Hard- und Software unter freien Lizenzen stehen. Das Colorhug genannte Kästchen eignet sich zum Kalibrieren von von Computerbildschirmen. Es misst 33 x 43 x 21 Millimeter und besitzt einen USB-Anschluss. Die Messwerte lassen sich in ein ICC-Farbprofil umrechnen. Fedora 16 etwa bringt die erforderliche Software bereits mit, daneben steht sie zum freien Download bereit. Der Produktpreis von 60 britischen Pfund (etwa 70 Euro) liegt deutlich unter dem proprietärer Produkte etwa von Pantone, die allerdings einen größeren Funktionsumfang bieten. Die ersten Besteller erhalten das Gerät zum ermäßigten Preis von 48 Pfund (rund 56 Euro), da Hughes noch mit Kinderkrankheiten rechnet und sich Mitarbeit interessierter Entwickler wünscht. Weitere Informationen und eine Bestellmöglichkeit hält die Produktseite http://www.hughski.com vor. Dort steht außerdem eine Linux-Live-CD mit der zugehörigen Software zum Download. Den freien Quelltext für Client und Firmware sowie Schaltpläne und Platinenlayout für die Hardware gibt es auf dem Github-Konto https://gitorious.org/colorhug. (mhu)

Die Software, Firmware und Hardware des preiswerten Colorimeters Colorhug sind quelloffen. (Bild: Richard Hughes)

WebYaST 0.3 deutlich beschleunigt

WebYaST, eine Weboberfläche für Suses Setup- und Administrationstool, ist in Version 0.3 verfügbar (http://en.opensuse.org/Portal:WebYaST). Durch einen neuen Caching-Mechanismus haben die Entwickler den Start der Administrationsmodule beschleunigt, die nun nach ein, zwei Sekunden zur Verfügung stehen sollen. Daneben vereinfachten die WebYaST-Macher die Architektur der Anwendung: Statt je einem Webserver für den Dienst und die Benutzeroberfläche ist jetzt nur noch ein einziger im Einsatz. Das macht nicht nur das Leben aller Mitentwickler einfacher, sondern halbiert auch den Speicherverbrauch. Die Pakete für WebYaST 0.3 finden sich im Opensuse Build Service, der unter LGPLv2 lizenzierte Quelltext steht auf Github zur Verfügung. Eine Installationsanleitung findet sich im Opensuse-Wiki. (mhu)

Die neue WebYaST-Version 0.3 lässt den Anwender weniger lange warten. (Bild:Opensuse.org)

Android auf x86 portiert

Das Projekt Android-x86 (http://www.android-x86.org) hat für Entwickler eine erste Version von Android 4.0.1 alias "Ice Cream Sandwich" fertig gestellt, die auf Tablets mit AMD-Fusion-Prozessoren laufen soll. Als Hardware-Beispiel dient beispielsweise das Tablet MSI Wind 110W genannt, das auf einer AMD-CPU basiert. AMDs Fusion-Plattform mit Brazos-Kern besteht aus einem x86-Prozessor mit auf dem Die integrierten Grafikchip, einer sogenannten APU (Accelerated Processing Unit). Das Porting-Projekt stellt für diese Plattform ein ISO-Image zum Download bereit. Das x86-Android 4.0.1 bringt allerdings noch nicht alle Funktionen von Android mit. Entwickler Chih-Wei Huang nennt Sound, Kamera, Ethernet und Hardware-Beschleunigung für die Intel-Plattform als noch offene Baustellen (http://tinyurl.com/lu0112-ics-x86). (uba)

Runderneuert: Taskjuggler 3.0.0

Die Projektmanagement-Software Taskjuggler liegt jetzt in Version 3.0.0 vor. Das Rewrite der Anwendung in Ruby nahm rund 5 Jahre in Anspruch. Zu den jüngsten Features gehören die Berechnung des Vollzeitäquivalents (Full-time equivalent, FTE) sowie verbesserte Stylesheets für die HTML-Berichte. Generell bietet Taskjuggler (http://www.taskjuggler.org) umfangreiche Funktionen für das Projektmanagement: Es verwaltet Aufgaben, Ressourcen und Konten, löst Zuweisungskonflikte auf und gibt den Status als Bericht und in einem Dashboard aus. Daneben integriert die Software eine Zeiterfassung inklusive Unterstützung für Urlaub und unterschiedliche Zeitzonen. ->DVD (mhu)

Bluefish 2.2.0 mit vielen Neuerungen

Dem Major-Release 2.2.0 des beliebten Web-Editors Bluefish ließen die Entwickler der Software vor allem unter der Haube zahlreiche Änderungen angedeihen. So arbeitet Bluefish jetzt mit GTK3, unterstützt aber noch GTK2. Die Überarbeitung des Syntax-Scanners sorgt vor allem beim Bearbeiten großer Dateien für mehr Geschwindigkeit. Eine neue Suchen-und-Ersetzen-Funktion erlaubt nun nicht mehr nur den Austausch von Inhalten in geöffneten Dateien, sondern in allen auf dem Rechner vorhandenen Files. Außerdem unterstützt Bluefish nun auch die Programmiersprachen Google Go, D, Vala und Ada. ->DVD (tle/jlu)

Handwerker-Software Kraft 0.45 ist fertig

Die KDE-Software Kraft (http://volle-kraft-voraus.de/De/) will Handwerkern und kleinen Unternehmen die Dokumentenverwaltung sowie das Erstellen von Angeboten und Rechnungen erleichtern. Dafür bringt sie anpassbare Templates mit. Nach rund fünf Monaten Entwicklungszeit veröffentlichte Projektleiter Klaas Freitag im November die Version 0.44 von Kraft. Neu sind unter anderem die Integration von auf dem Akonadi-Framework aufbauenden Adressbüchern, lokalisierten PDF-Templates sowie überarbeitete Vorlagen für die Texte in Dokumentenkopf und -Fuß. Daneben beseitigte die neue Version eine ganze Reihe von Bugs. Einen gravierenden Fehler hatte Freitag jedoch beim Release übersehen: In den PDF-Dokumenten tauchte ein Dezimalstellen-Fehler auf, der zu falschen Berechnungen führte. So folgte bereits wenige Tage nach dem Release von Kraft 0.44 die entsprechend bereinigte Version 0.45. (uba/jlu)

Einfacher CD-Ripper für die Shell

Rippit, ein einfacher CD-Ripper für die Kommandozeile, hat mit 0.1.0 seinen ersten Meilenstein erreicht (https://fedorahosted.org/rippit/). Das kleine Programm des Fedora-Entwicklers Trever Fischer richtet sich an Anwender, die Ihre Audio-CDs in Dateien überführen möchten, ohne dabei viel Hand anlegen zu müssen. Die meisten Entscheidungen hat daher der Autor für die Benutzer getroffen. Als Zielformat dient der verlustfreie Codec FLAC. Interpret und Titel schlägt die Software beim Dienst Musicbrainz nach, um daraus den Dateinamen zu bilden. Daneben kann Rippit Fehler ignorieren sowie einen einzelnen Track rippen – damit sind die Optionen aber schon erschöpft. (mhu)

Gparted 0.10.0 schrumpft auch Btrfs

Die Gparted-Live-CD zum Bearbeiten von Partitionen liegt in Version 0.10.0-3 mit aktualisierter Software vor. Das Kernstück, der Partitionseditor Gparted, trägt die Versionsnummer 0.10.0 und kann nun auch Btrfs-Partitionen vergrößern und verkleinern, ExFAT erkennen und mehrere Operationen sinnvoll zusammenfassen. Als Betriebssystem für die Live-CD dient Debians Sid-Zweig, nun mit dem Stand vom 2. November. Der Window-Manager Fluxbox ist in Version 1.3.2 im Einsatz. Images für CD, USB-Medien, PXE-Boot sowie zur Festplatteninstallation stehen auf der Projektseite zum Download bereit (http://gparted.org/livecd.php). (mhu)

Alpine Linux 2.3 mit Kernel 3.0

Die auf Router, Firewalls, VPNs, VoIP und andere Server-Anwendungen speialisierte Distribution Alpine Linux (http://alpinelinux.org) bringt in Version 2.3.0 zahlreiche aktualisierte Komponenten mit. Dazu gehört neben Kernel 3.0 sowie GCC 4.6 insbesondere das Vielzweck-Binary Busybox 1.19.2, wodurch sich die Shell-Historie nun mit dem Tastenkürzel [Strg]+[R] durchsuchen lässt. Der hauseigene Paketmanager APK sucht jetzt standardmäßig mit Wildcards, die Setup-Skripte erhielten einige Verbesserungen. Die Datenbank PostgreSQL erfuhr eine Aktualisierung auf Version 9.1, der freie SIP-Server Kamailio auf v3.2. Alpine Linux verwendet Busybox und die C-Bibliothek uClibc, um das System schlank zu halten. Pax und Stack Smashing Protection (SSP) erhöhen die Sicherheit der Distribution. (mhu)

Droidcon 2012 sucht Vorträge

Die deutsche Android-Entwicklerkonferenz Droidcon (http://www.droidcon.de) geht am 13. und 14. März 2012 in Berlin zum vierten Mal über die Bühne. Die Veranstalter laden ein, bis zum 8. Januar Vorträge einzureichen. Zu den gefragten Themen gehören Consumer Apps, Spiele, Android im Business, Techniktrends sowie Android jenseits von Smartphones und Tablets. Die Droidcon besteht aus einem Tag Barcamp sowie einem zweiten Tag mit Vorträgen und Workshops und findet in der Berliner Urania statt. Tickets kosten rund 180 Euro inklusive Mehrwertsteuer. (mhu)

Programm für FFG 2012 steht

Die German Unix User Group (GUUG) hat das Programm für die Frühjahrsfachgespräche 2012 vorgestellt, die vom 28. Februar bis 2. März an der Hochschule München stattfinden. Neben Vorträgen und Tutorien zu Netzwerksicherheit, Virtualisierung und Systemadministration erwarten Beiträge zum Monitoring von IPv6-Netzen sowie Penetrationstests mit Metasploit und Co. die Besucher (http://tinyurl.com/lu0112-guug). Die Preise für die Teilnahme beginnen bei 150 Euro für einen halben Tutorientag, Studenten bekommen großzügige Rabatte. (uba)

Kurz notiert

Die Version 2.5 der Browsersuite Seamonkey (http://www.seamonkey-project.org) basiert auf der selben Plattform wie die neueste Firefox-Version und unterstützt daher die aktuellsten Entwicklungen bei Webtechnologien, wie etwa HTML5. Daneben behebt das neue Release diverse Sicherheits- und Stabilitätsprobleme. ->DVD

Die freie Bürosuite LibreOffice (http://de.libreoffice.org) erhält mit Version 3.4.4 ein Wartungsupdate: Die Entwickler beseitigten eine Reihe ärgerlicher Bugs, darunter hängende Folien und einen Absturz in Impress, Abstürze von Writer, kleine Darstellungsmängel in Calc sowie Probleme beim Kompilieren der Software. ->DVD

Als Feature-Release ergänzt Mercurial 2.0 das freie System zur Versionskontrolle (http://mercurial.selenic.com) um etliche neue Fähigkeiten. So bietet etwa die Standardextension "Largefiles" die Möglichkeit, mit großen Dateibeständen umzugehen. In Subrepositories bricht der Commit nun ab, wenn diese noch nicht eingecheckte Änderungen enthalten. ->DVD

Der sicherheitsorientierte freie Webserver Hiawatha (http://www.hiawatha-webserver.org) kann in der aktuellsten Version 7.8 nun die Ausgabe von CGI-Programmen im Cache zwischenspeichern, um die Performance zu erhöhen. Daneben behoben die Entwickler ein Timeout-Problem beim Verarbeiten von großen POST-Anfragen mit SSL.

Das Amnesic Incognito Live System Tails (https://tails.boum.org), eine Live-Distribution zur anonymen Internet-Nutzung, verwendet in Version 0.9 den Onion-Router Tor 0.2.2.34, der einige Sicherheitsmängel behebt. Auch der auf Version 3.0.0 aktualisierte Kernel sowie Iceweasel 3.5.16 bügeln einige Bugs aus. Als neues Paket dabei ist das Metadata Anonymisation Toolkit MAT, das verräterische Metadaten aus verschiedenen Dateitypen entfernt.

Die nächste Ausgabe der KDE-Entwicklerkonferenz Akademy findet vom 30. Juni bis 6. Juli 2012 in der estnischen Hauptstadt Tallinn statt. Der Vorschlag für den Veranstaltungsort stammt von dem 26-jährigen Netzwerkadministrator Laur Mõtus, der auch die Koordination des lokalen Teams übernehmen wird (http://tinyurl.com/lu0112-akademy).

Die Ressourcen schonende Mini-Distribution Tiny Core Linux (http://tinyurl.com/lu0112-tinycore) bringt in Version 4.1 zahlreiche neue Software-Versionen mit, darunter Sudo 1.7.7, Pcmciautils 0.18 und Busybox 1.19.3. Der neue Bootparameter cde ermöglicht leichteres Remastern, der Parameter pretce aktiviert RAID und LVM. Daneben gibt es verbesserte Unterstützung für die Hardware-Uhr sowie korrigierte Udev-Regeln für USB-Geräte.

Relax and Recover oder kurz REAR, eine Open-Source-Lösung für Disaster Recovery, bringt in Version 1.11.0 zahlreiche Verbesserungen mit (http://rear.sourceforge.net). So überarbeiteten die Entwickler die Kommandozeile und integrierten Support für IPv6, Ext4 sowie Systemd und Udev. Außerdem gliedert sich REAR nun besser in das Grub-Menü ein.

Es lebt: Zur allgemeinen Überraschung haben die Entwickler des Gimp-Ablegers Cinepaint nach drei Jahren Sendepause eine neue Version vorgestellt und ihr gar die Versionsnummer 1.0 gegeben (http://www.cinepaint.org). Nach eigenem Eingeständnis hat das aber eher administrative Gründen, viel Neues bietet das Release nicht.

Unter http://wiki.gentoo.org gibt es jetzt ein offizielles Gentoo-Wiki mit ersten Beiträgen beispielsweise zur Kernelkonfiguration, zu Systemd und LTSP. Hauptsprache ist Englisch, es existieren aber schon einzelne übersetzte Seiten etwa ins Deutsch und Russisch. Die Gentoo-Entwickler arbeiten noch an einem System zur Internationalisierung und Lokalisierung.

Das KDE-Projekt hat Version 0.2 des Frameworks Telepathy für Echtzeitkommunikation veröffentlicht (http://www.sharpley.org.uk/node/25). Es bringt die Einbindung des Passwortspeichers KWallet, ein Plasmoid zum Zugreifen auf einen Kontakt sowie eine Auto-Away-Abwesenheitsfunktion mit. Daneben ist es möglich, den Titel eines in Amarok abgespielten Musikstücks als Status zu verwenden. Rund 130 Bugfixes und kleine Verbesserungen runden das Release ab.

Das Release OpenBSD 5.0 bringt verbesserten Hardware-Support und wichtige Neuerungen im Netzwerkstack (http://openbsd.org). Zur neu im Einsatz befindlichen Software zählen Gnome 2.32.2, KDE 3.5.10, Xfce 4.8.0, MySQL 5.1.54, PostgreSQL 9.0.5 und Libre Office 3.4.1.3.

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