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Babelpod 0.1 im Kurztest

23.12.2011 Babelpod öffnet eine Pforte, wo Apple Zäune aufbaut: Es erlaubt den Download Ihrer iPod-Mediathek ohne iTunes auf den Linux-Rechner.

Der Apple-Konzern besticht zwar immer wieder durch überzeugende Produkte mit intelligentem Marketing, verbindet dies aber mit restriktiven Eigenwilligkeiten in der technischen Umsetzung. So meldet sich jeder gängige MP3-Player am Computer als ein USB-Massenspeicher an, sodass der Anwender das Gerät problemlos bespielen kann.

Die iPods dagegen sind an die hauseigene Mediensoftware iTunes gekoppelt und folgen beim Aufbau der Datenbank einer eigenen Struktur. Während es iTunes zumindest für Windows-Systeme und natürlich Mac OS X gibt, macht es für Linux-Nutzer kaum einen Sinn, sich einen iPod zu zulegen: Mittlerweile erkennen Linux-Systeme die Player zwar als USB-Gerät, aber die darauf enthaltene Ordnerstruktur verhindert das Verwalten im Dateimanager.

Zum Glück gibt es immer wieder findige Entwickler, die versuchen, solche Missstände mittels kleiner Tools zu beheben. So findet sich auf Google Code die kleine, in C++ gehaltene Software Babelpod [1]. Das mit der Versionsnummer 0.1 noch äußerst junge Projekt bedient alle drei großen Betriebssysteme. Für Linux bietet es ein vorgefertigtes Debian-Paket an, das selbstverständlich unter allen Ubuntu-Derivaten funktioniert.

Für alle anderen Distributionen steht der direkte Quellen-Download mittels des Befehls

hg clone https://code.google.com/p/babelpod/

an. Gegebenenfalls müssen Sie vorher über den Paketmanager des Systems die entsprechende Versionsverwaltung Mercurial installieren.

Nüchternes Layout

Ein erster Blick auf die grafische Oberfläche bestätigt die sehr frühe Versionsnummer 0.1: Äußerst spartanisch prangen exakt zwei Menüpunkte in der Symbolleiste.

Ein Ordnersymbol dient dem Auswählen des richtigen Mountpoints – für gewöhnlich hängt sich ein an den USB-Port angeschlossener iPod

...

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Infos zum Autor

Mirko Albrecht

Mirko Albrecht schreibt seit Ende 2004 regelmäßig Beiträge für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Wenn er nicht gerade eine neue Distribution ausprobiert, spielt er gern Schach oder fotografiert die Welt.
Seine Rechner werden meist von Xubuntu oder Opensuse bevölkert.


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LinuxUser 06/2012

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