Home / LinuxUser / 2011 / 12 / Gnome 3 im Ausweichmodus

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mageia 2 ist fertig
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.
AA_weiche-06_123rf-8357928_Patrick.J.Hanrahan.jpg

© Patrick J. Hanrahan, 123rf.com

Weichenstellung

Gnome 3 im Ausweichmodus

16.11.2011 An Gnome 3 scheiden sich die Geister. Im Falle eines Falles gibt es einen Modus, der das vertraute Gnome 2 größtenteils zurück bringt, ohne auf die neue Technologien der Gnome-Shell verzichten zu müssen.

Als sich die Gnome-Entwickler vor mehr als zwei Jahren dazu entschlossen, das bisherige WIMP-Paradigma über Bord zu werfen und etwas völlig Neues in Angriff zu nehmen, da nahm zunächst kaum jemand Notiz davon. Allzu fern lag noch der Tag, an dem dies auf den Bildschirmen der Benutzer Realität werden sollte.

Die Grundidee der neuen Gnome-Shell basierte auf diversen Usability-Tests, die Arbeitsabläufe vereinfachen und den Benutzer weniger von den eigentlichen Aufgaben ablenken sollten. Letzteres erreichte man mit der weiteren Einschränkung der Konfigurationsmöglichkeiten – aber das war für alte Gnome-Hasen nichts wirklich Neues, sondern schon vom Versionssprung von Gnome 1 zu 2 bekannt. Die damalige Entwicklung demonstrierte aber auch, dass dies niemanden davon abhielt, die designierte Schlichtheit zu umgehen und für reichlich Farbe und Abwechslung auf dem Desktop zu sorgen.

Erst als die Entwickler im Herbst 2010 das Release von Gnome 3 um ein halbes Jahr nach hinten verschoben, geriet das neue Design ins Blickfeld der Öffentlichkeit – und gleichzeitig ins Kreuzfeuer von Benutzern und Entwicklern [1]. Dafür sorgte nicht zuletzt Ubuntus Unity-Desktop, der einen ähnlich revolutionären Umbruch vollzieht und aus diesem Grunde ebenfalls unter Beschuss stand und noch immer steht.

Ende Juli 2011 schließlich meldete sich kein Geringerer zu Wort als Linus Torvalds selbst [2], der sich normalerweise in Bezug auf grafische Oberflächen eher bedeckt hält. Er bezeichnete die Querelen um Gnome 3 als "unholy mess", was sich wahlweise diplomatisch als "heilloses Durcheinander" oder dem O-Ton angemessener als "Riesensaustall" übersetzen lässt. Die angepriesenen Vorteile von Gnome 3 erschließen sich Linus offenbar nicht so recht, vielen anderen Gnome-Fans ergeht es ähnlich.

...

Liebe Leserin, lieber Leser,

dieser Artikel ist nur für Mitglieder der LinuxCommunity zugänglich, die ein Community-Abo der Zeitschrift LinuxUser besitzen. Das Community-Abonnement kostet zusätzlich zum Printabo 1 Euro pro Monat und bietet vollen Online-Zugriff auf sämtliche LinuxUser-Artikel, Chat-Workshops und das exklusive LC-Klubforum. Falls Sie bereits Abonnent eines Community-Abos sind, melden Sie sich bitte über das Login-Menü an.

Um ein Community-Abonnement abzuschließen, müssen Sie sich registrieren.

Sind Sie bereits Mitglied auf der LinuxCommunity und möchten ein Community-Abo abschließen, klicken Sie nach dem Login auf "Persönliche Einstellungen" und wählen "Community-Abonnement abschließen".

LinuxUser-Artikel werden 12 Monate nach der Erstveröffentlichung automatisch freigeschaltet. Weitere Artikel aus der Zeitschrift LinuxUser finden Sie im Archiv.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1128 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...