Fazit

Kein Bildbetrachter ist perfekt – und so gibt es auch bei Feh die eine oder andere Funktion, die die Entwickler ergänzen könnten. So eignet sich das Programm zum Beispiel weniger gut als Verzeichnisbrowser. Hier böte sich eine Auswahlliste an, die alle Bildern in einer Übersicht präsentiert.

Ebenfalls für den Alltag nützlich wären minimale Funktionen zum Editieren, wie das Ändern von Helligkeit und Kontrast. Ziel ist dabei gerade nicht das Bearbeiten von Bildern, sondern die Möglichkeit, auf die Schnelle festzustellen, ob zum Beispiel ein zu dunkles Bild überhaupt noch zu retten wäre.

Die Wunschliste findet damit nicht ihr Ende. Es ist gut, dass Feh einen neuen Maintainer gefunden hat und das Projekt wieder Fahrt aufnimmt. Aber schon jetzt positioniert sich Feh als wichtiges Werkzeug für die alltägliche Arbeit mit Bildern. 

Der Autor

Bernhard Bablok betreut bei der Allianz Shared Infrastructure Services ein großes Datawarehouse mit Performance-Messdaten von Mainframes und Servern. Wenn er nicht Musik hört, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, beschäftigt er sich mit Themen rund um Linux und Objektorientierung. Sie erreichen ihn unter mailto:mail@bablokb.de.

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