Fazit

Kein Bildbetrachter ist perfekt – und so gibt es auch bei Feh die eine oder andere Funktion, die die Entwickler ergänzen könnten. So eignet sich das Programm zum Beispiel weniger gut als Verzeichnisbrowser. Hier böte sich eine Auswahlliste an, die alle Bildern in einer Übersicht präsentiert.

Ebenfalls für den Alltag nützlich wären minimale Funktionen zum Editieren, wie das Ändern von Helligkeit und Kontrast. Ziel ist dabei gerade nicht das Bearbeiten von Bildern, sondern die Möglichkeit, auf die Schnelle festzustellen, ob zum Beispiel ein zu dunkles Bild überhaupt noch zu retten wäre.

Die Wunschliste findet damit nicht ihr Ende. Es ist gut, dass Feh einen neuen Maintainer gefunden hat und das Projekt wieder Fahrt aufnimmt. Aber schon jetzt positioniert sich Feh als wichtiges Werkzeug für die alltägliche Arbeit mit Bildern. 

Der Autor

Bernhard Bablok betreut bei der Allianz Shared Infrastructure Services ein großes Datawarehouse mit Performance-Messdaten von Mainframes und Servern. Wenn er nicht Musik hört, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, beschäftigt er sich mit Themen rund um Linux und Objektorientierung. Sie erreichen ihn unter mailto:mail@bablokb.de.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Stark und schnell
    Wer schnell ist, verfügt nicht unbedingt über nennenswerte Stärke. Beim Bildbetrachter Qiv verhält sich das anders: Er legt ein rasantes Arbeitstempo vor und punktet zusätzlich mit starken Funktionen. Wir haben uns den vitalen Viewer genauer angeschaut.
  • Bildbetrachter im Vergleich
    Zum Durchforsten des digitalen Fotoarchivs greift man zunächst zu einem Bildbetrachtungsprogramm – und noch einem und noch einem. Keins gleicht dem anderen, so dass Orientierungshilfe im Dschungel Not tut.
  • Korner: Gwenview
    Das blitzschnelle Grafikprogramm Gwenview empfiehlt sich als Bildbetrachter für alle möglichen und unmöglichen Formate.
  • Der Bildbetrachter ImgSeek
    Auf eine Festplatte passen mehr Bilder als in ein Regal voller Fotoalben. Doch bei der Organisation ihrer digitalen Archive stehen Sammler vor dem bekannten Problem: Wie lassen sich die Bilder so ordnen, dass einzelne darunter nicht untergehen?
  • Verwandlungskünstler
    Der Bildbetrachter XnView zeigt nicht nur über 400 Bildformate an, wieselflink wandelt er auch ganze Bildarchive in über 50 andere Formate um und wendet gleichzeitig noch verschiedene Korrekturfilter an.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 02/2018: PAKETE VERWALTEN

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Internet abschalten
Karl-Heinz Hauser, 20.02.2018 20:10, 0 Antworten
In der Symbolleiste kann man das Kabelnetzwerk ein und ausschalten. Wie sicher ist die Abschaltu...
JQuery-Script läuft nicht mit Linux-Browsern
Stefan Jahn, 16.02.2018 12:49, 2 Antworten
Hallo zusammen, ...folgender goldener Code (ein jQuery-Script als Ergebnis verschiedener Exper...
XSane-Fotokopie druckt nicht mehr
Wimpy *, 30.01.2018 13:29, 2 Antworten
openSuse 42.3 KDE 5.8.7 Seit einem Software-Update druckt XSane keine Fotokopie mehr aus. Fehler...
TOR-Browser stürzt wegen Wikipedia ab
Wimpy *, 27.01.2018 14:57, 0 Antworten
Tor-Browser 7.5 based on Mozilla Firefox 52.8.0 64-Bit. Bei Aufruf von http: oder https://de.wi...
Wifikarte verhindert Bootvorgang
Maik Kühn, 21.01.2018 22:23, 1 Antworten
iwlwifi-7265D -26 failed to load iwlwifi-7265D -25 failed to load iwlwifi-7265D -24 failed to l...