Elegante Vorstellung
Diashows erstellen mit Imagination
Effektiv
Um Einstellungen für ein einzelnes Bild vorzunehmen, wählen Sie dieses aus und passen in den rechts daneben platzierten Reitern die Optionen an. Im Tab Video verbergen sich alle wichtigen Eigenschaften für die Optik.
Unter Überblend-Effekt wählen Sie aus der Auswahlliste einen passenden Effekt aus (Abbildung 3). Die Menü-Einträge dieser Auswahlliste erscheinen zwar auf Englisch, doch die kleinen Vorschaubildchen unten machen ganz schnell klar, um was für einen Effekt es sich jeweils handelt, ohne diesen schon auswählen zu müssen.
Experimentierfreudige klicken einfach auf Zufällig, woraufhin Imagination selbst einen Effekt aussucht. Der eingestellte Effekt gilt stets für die Überblendung vom vorherigen Bild auf das aktuelle Foto. Haben Sie einen Überblendeffekt ausgewählt, signalisiert Imagination diesen durch ein kleines Icon am zugehörigen Vorschaubildchen (Abbildung 4).
Zusätzlich legen Sie über die entsprechenden Felder die Überblendgeschwindigkeit sowie die Anzeigedauer fest. Unter Länge der Diaschau behalten Sie immer im Blick, wie lange die Diaschau mit den getroffenen Einstellungen insgesamt dauert. Das Gesamtergebnis können Sie sich als Vorschau über das Abspielsymbol Startet die Vorschau in der Werkzeugleiste schon einmal ansehen. Möchten Sie wissen, wie oft welcher Überblendeffekt an welcher Stelle der Slideshow zum Einsatz kommt, hilft der Menüpunkt Dia | Bericht weiter (Abbildung 5).
Kennen Sie Ken Burns?
Als "Ken-Burns-Effekt" bezeichnet man das Verfahren, mittels Vergrößern und Schwenken aus einem Standbild ein Pseudo-Bewegtbild zu erstellen. Als Namensgeber dient dabei der renommierte und mehrfach ausgezeichnete US-amerikanische Dokumentarfilmer Ken Burns [3], der diese Technik zwar nicht erfunden hat, sie jedoch in seinen Filmen meisterlich anwendet. Dank Imagination setzen auch Sie bequem dieses Verfahren ein, um beispielsweise die Aufmerksamkeit der Zuschauer durch Ausrichten und Zoomen auf einen bestimmten Punkt (etwa ein Gesicht) zu lenken.
Schieben Sie dazu den Regler Zoom im Bereich Dia-Bewegung nach rechts, um etwas in das Bild hinein zu zoomen. Nun ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste das Bild an diejenige Stelle, in die Imagination später per Ken-Burns-Effekt hineinzoomen soll. Gegebenenfalls müssen Sie den Vergrößerungsfaktor noch ein wenig nachjustieren. Über Dauer legen Sie fest, wie lange der Fokus auf diesem Punkt liegen soll. Entspricht das Ergebnis Ihren Ansprüchen, klicken Sie auf Hinzufügen und erstellen damit einen sogenannten Anhaltepunkt.
Sie können auf einem Bild auch mehrere Anhaltepunkte anlegen – etwa, um auf Gruppenfotos jedes Gesicht einmal im Porträt vergrößert zu zeigen. Als ersten Anhaltepunkt sollten Sie immer das komplette, nicht gezoomte Bild verwenden – anderenfalls startet Imagination dieses Bild in der Diaschau gegebenenfalls stark hineingezoomt am ersten Anhaltepunkt. Möchten Sie einen einzelnen Anhaltepunkt nachträglich verändern, wählen Sie ihn dazu über die Pfeil-Schalter aus. Vergessen Sie nicht, nach erfolgter Änderung mittels Aktualisieren die Anpassungen zu übernehmen. Zum Löschen klicken Sie einfach auf Entfernen.
Beim ersten Versuch, mit dem Ken-Burns-Effektwerkzeug zu arbeiten, gelangen Sie wahrscheinlich nicht sofort ans Ziel der Wünsche. Mit ein wenig Ausprobieren stellen sich dann aber zügig zufriedenstellende Ergebnisse ein.



