Perl-Alternativen: Imager und GD-Library

Falls Ihnen PerlMagick nicht zusagt, gibt es probate Alternativen – zum Beispiel das Modul Imager [7], das bereits zur Standardinstallation gehört und als ebenbürtig zu PerlMagick gilt. Die GD-Library [8] erfreut sich bei PHP-Entwicklern großer Beliebtheit. Für Perl existiert ebenfalls ein Modul dazu. Dieses enthält neben vielen Routinen zum Erzeugen von Grafiken einige Methoden zum Bearbeiten von Bildern, beispielsweise zum Rotieren und zum Transponieren.

Python Imaging Library (PIL)

Wer die Skriptsprache Python bevorzugt, dem sei zum Bearbeiten von Bildern die Python Imaging Library (PIL) ans Herz gelegt [9]. Derzeit steht die stabile Version 1.1.7 bereit (veröffentlicht im November 2009). Die Bibliothek liegt in Versionen für Python 2.5 und 2.6 vor; für Python 3 gibt es noch kein offizielles Release. Das Debian/Ubuntu-Paket dazu heißt python-imaging, die Dokumentation python-imaging-doc.

PIL macht es dem Entwickler vergleichsweise einfach. Das Einbinden der Bibliothek erfolgt über das Einbinden des Moduls Image im Python-Skriptes:

import Image

Die ausführliche Dokumentation steht in drei Varianten bereit – online, als PDF-Handbuch und als Debian/Ubuntu-Paket ([10],[11]). Sie sorgt nach einer sehr kurzen Einarbeitungszeit für schnelle Erfolge. Neugierig machen die kleinen Tutorials zu PIL, die Nadia Alramli in ihrem Blog veröffentlicht [12].

Vollständig unterstützt die Bibliothek beispielsweise die Formate für Rastergrafiken BMP, GIF, IM, JPEG, PDF, PNG, PPM, TIFF und XBM, Formate wie MPEG, PhotoCD, PSD und WMF nur lesend. Auf EPS-Vektorgrafiken versteht sich PIL bisher nur mit Hilfe von Ghostscript – dafür aber vollständig.

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