Ausblick und Fazit

SparkleShare schickt sich an, sich zu einem würdigen Dropbox-Ersatz zu mausern. In der Zukunft planen die Entwickler nicht nur Clients für viele Betriebssysteme: Sie haben unter anderem eine Web-API im Blick und eine Web-Oberfläche, über die Sie Dritte zur gemeinsamen Nutzung vorhandener Repositories einladen können. Das Notification-System soll über kurz oder lang auf anderen Protokolle als IRC basieren, etwa XMPP [9] oder 0MQ [10]. Anwender sollen zukünftig bereits mit einem Blick in den Dateimanager sehen können, welche Dateien bereits synchronisiert wurden und welche nicht.

Aktuell gestaltet sich die Installation noch als Fest für Konsolenfreunde. Während der Installation stieß es dem Autor etwas auf, dass die Entwickler SparkleShare in C# implementiert haben, sodass es Mono voraussetzt. Läuft SparkleShare erst einmal, ist es ein schönes Stück Software für Anwender, die Daten über mehrere Rechner automatisch synchron halten wollen oder mit anderen an gemeinsamen Projekten arbeiten, deren Verwaltung via Git erfolgt. Ein vergessener Commit sollte so der Vergangenheit angehören.

Ein eigener Server, Git und SSH ermöglichen Privatsphäre, volle Kontrolle über die Daten und im Vergleich mit anderen Anbietern ungewohnt viel Speicherplatz. Andererseits macht ein eigener Server deutlich mehr Arbeit setzt mehr Erfahrungen voraus als ein Cloud-Dienst wie Dropbox oder Ubuntu One. Daher eignet sich SparkleShare nicht für alle Anwender. Wer einen eigenen Server betreibt und Dropbox und Konsorten nicht traut, findet in SparkleShare aber eine reizvolle Alternative. 

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