Bilder in der Wolke
Fotos in Webalben verwalten
Wer heute seine Urlaubsfotos im Bekanntenkreis zeigen möchte, nutzt dazu nicht mehr das schnöde Fotoalbum aus Papier, sondern häufig dessen digitalen Ableger, das Webalbum. Die Vorteile liegen auf der Hand: Egal, wo Sie sich aufhalten, Ihre Bilder sind stets online parat. Zwar buhlen eine ganze Menge Webalben-Anbieter um die Gunst der Nutzer, doch Flickr [1] und Picasaweb [2] machen das Rennen weitgehend unter sich aus. Wer den oft mühsamen Weg des Web-Uploads scheut, dem stehen diverse Programme zur Verfügung, um die Bilder komfortabel über einen lokalen Client hochzuladen.
Flickr
Das 2005 von Yahoo gekaufte Portal Flickr steht quasi als Synonym für Webalben. Minütlich laden die über 50 Millionen registrierten Anwender im Schnitt 5000 Bilder in ihre Accounts. Aktuell befinden sich in der Cloud geschätzte 5 Milliarden Foto- und Videodateien.
Wer an Flickr teilnehmen möchte, meldet sich entweder direkt bei Yahoo an oder authentifiziert sich über seinen Facebook- oder Google-Account. Die kostenlose Flickr-Variante beschränkt das Upload-Volumen auf 300 MByte im Monat. Zudem zeigt der Dienst Fotos lediglich in einer maximalen Größe der langen Kante von 1024 Pixeln an und stellt sie auch nur so zum Download bereit. Daneben limitiert Flickr die Zahl der Bilder auf 200. Bei Erreichen dieser Grenze zeigt der Dienst die jeweils ältesten Aufnahmen nicht mehr an – bis zum Kauf eines Premium-Accounts. Der kostet knapp 18 Euro im Jahr und hebt alle genannten Beschränkungen auf.
Auch wenn die Bilder einem Album zugeordnet wurden, zeigt Flickr sie trotzdem im so genannten Stream an, der alle Bilder enthält. Der Dienst erlaubt sowohl das Verschlagworten als auch Geolokalisieren der Aufnahmen via Drag & Drop. Allerdings schreibt Flickr die
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