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Daten sichern und wiederherstellen mit Back in Time

Snapshots

Back in Time erlaubt Ihnen den direkten Vergleich der Dateien eines Snapshots mit einem anderen oder mit dem aktuellen Zustand. Zu diesem Zweck gibt es das Snapshot-Fenster. Sie erreichen es, indem Sie im Bereich Shortcuts des Programmfensters einen Backup-Ordner auswählen und dann auf das Symbol ganz am rechten Rand neben der Adressleiste klicken.

Wählen Sie aus der Liste einen Snapshot aus oder klicken Sie auf Jetzt, um einen Vergleich mit dem aktuellen Zustand zu erreichen. Unter der Liste sehen Sie ein Dropdown-Menü, das alle verfügbaren Snapshots enthält. Wählen Sie daraus denjenigen aus, mit dem Sie den zuerst gewählten vergleichen möchten (Abbildung 4). Klicken Sie danach auf Vergleiche mit. Back in Time startet den Vergleich und zeigt Ihnen am Ende die Resultate an. Allerdings scheitert dieser Vergleich bei Binärdateien.

Abbildung 4: Mit der Funktion Unterschiede vergleichen Sie zwei Snapshots miteinander und ermitteln so, welche Dateien sich worin unterscheiden.

Wiederherstellen

Um eine Datensicherung wiederherzustellen, bietet das Programm prinzipiell mehrere Möglichkeiten: Zum einen das Restaurieren einzelner Dateien und zum anderen das Wiederherstellen des kompletten Sicherungssatzes. Letzteres erscheint insbesondere nach dem Crash der Festplatte oder einer Neuinstallation des Systems sinnvoll.

Um eine einzelne Datei wiederherzustellen, klicken Sie in Back in Time links in der Snapshots-Liste auf diejenige Sicherung, aus der Sie eine Datei restaurieren möchten. Wählen Sie im Shortcut-Bereich den passenden Ordner aus und navigieren Sie im Dateibrowser rechts zur gewünschten Datei. Das Kontextmenü für die Datei bietet einen Eintrag Wiederherstellen.

Für eine komplette Wiederherstellung schließen Sie nach dem Austausch der Systemfestplatte und einer Neuinstallation des Betriebssystems das Backup-Medium an den USB-Port des Rechners an und merken sich, wo das System die Platte einhängt. Richten Sie dann Back in Time so ein, dass es diesen Ordner wieder als Arbeitsverzeichnis verwendet.

Wählen Sie anschließend aus der linken Spalte der verfügbaren Snapshots denjenigen aus, den Sie wiederherstellen möchten. In der Mitte sehen Sie jetzt die in diesem Snapshot enthaltenen Ordner. Den gewünschten wählen Sie per Mausklick an. Klicken Sie danach oben rechts auf das Symbol mit dem gelben Pfeil. Back in Time stellt daraufhin den gesamten Ordner wieder her.

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Kommentare
FAT32 als Backupmedium?
Hans-Dieter Schulze, Sonntag, 31. Juli 2011 13:26:11
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Das als Beispiel angegebene FAT32 Dateisystem eignet sich nur sehr eingeschränkt als Backupmedium. Symbolische Links werden nicht unterstützt. Beim Zeichensatz gibt es auch Probleme.
Besser eignet sich ein echtes Linux-Dateisystem wie ext2 als Backupziel.


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Gibt es Debian noch?
Ferdinand Thommes, Donnerstag, 21. Juli 2011 12:21:35
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Im Kasten "Back in Time" wird eine meines Erachtens unsägliche Praxis praktiziert, die leider seit einiger Zeit immer weiter Raum greift:

Zitat: Ubuntu, Fedora und Mandriva halten Pakete zur Installation in ihren Repositories bereit,.....

Hab ich was verpasst? Gibt es Debian nicht mehr?
Genauso schlimm finde ich die Kennzeichnung von Debian Paketen im Netz als für Ubuntu/Debian geeignet. Es sollte mittlerweile bekannt sein, dass ein Debian System nicht jedes Ubuntu-Paket schadlos verdauen kann.

Ich finde es unzumutbar (und für viele User deren Kenntnisstand überfordernd), bei solchen Paketen immer erst die Abhängigkeiten checken zu müssen, oder aber ins Paket hinein zu schauen, ob es nun für Ubuntu gedacht ist oder für Debian.

Da Ubuntu ohne Debian NICHTS wäre, plädiere ich für:

1.) etwas mehr Respekt, indem man, wie oben, nicht Ubuntu erwähnt, und Debian nur gedanklich einschliesst, wenn überhaupt.

2.) etwas mehr Information über Pakete im .deb-Format im Netz anstatt der llapidaren Auszeichnung Ubuntu/Debian.


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Re: Gibt es Debian noch?
SuSEUser (unangemeldet), Freitag, 22. Juli 2011 07:53:00
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Das gleiche gilt für openSuSE. Denn dafür gibt es auch Pakete und diese Distribution ist wohl verbreiteter als Mandriva.


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