Erstes Backup

Es liegt in der Natur der Sache, dass das der erste Sicherungslauf ein Full Backup anlegt, also eine komplette Kopie aller Dateien und Ordner, die Sie in der Konfiguration vermerkt haben. Ein Klick auf das Icon mit dem Disketten-Symbol ganz links oben in der Icon-Leiste startet das Backup.

Je nach Menge der Daten nimmt der Durchlauf einige Zeit in Anspruch. Zügeln Sie Ihre Ungeduld trotzdem so lange, bis das Programm meldet, dass die Sicherung erfolgreich war, und brechen Sie den Prozess auf keinen Fall ab. Nach dem Abschluss des Sicherungslaufs erscheint links in der Snapshot-Leiste ein neuer Eintrag, dessen Name sich aus dem aktuelle Datum und der Uhrzeit zusammensetzt. Ändern Sie jetzt versuchsweise eine Datei aus dem Backup-Verzeichnis und vergleichen Sie diese mit der aus der Datensicherung Jetzt in der Snapshot-Liste. Sie sehen einen Unterschied.

Platz sparen

Back in Time ist darauf ausgelegt, mit den Ressourcen des Mediums möglichst sparsam umzugehen. Aus diesem Grund löscht es die jeweils ältesten Snapshots – entweder bei Erreichen eines bestimmten Alters, oder wenn der Platz auf dem Backup-Medium ausgeht. Die Konfiguration dafür finden Sie im entsprechenden Dialog unter Automatisches Entfernen (Abbildung 3).

Abbildung 3: Im Abschnitt Automatisches Entfernen der Konfiguration geben Sie an, bei welchen Rahmenbedingungen Back in Time alte Snapshots automatisch löscht.

In der Grundeinstellung löscht das Programm Snapshots allerdings erst nach zehn Jahren. Um die Einstellungen an Ihre Bedürfnisse anzupassen, klicken Sie auf das Schraubenschlüssel-Icon im Hauptfenster und wählen im Dialog den Eintrag Automatisch Entfernen aus.

Geben Sie in der ersten Zeile bei Älter als: einen sinnvollen Wert an, beispielsweise 6 Monate. In der zweiten Reihe legen Sie fest, dass Back in Time alte Snapshots löscht, wenn nur noch wenig freier Speicher bereit steht. Als Standardwert gibt das Programm 1 GByte vor. Passen Sie diese Angabe nach Ihren Wünschen an und übernehmen Sie die Änderungen mit einem Klick auf OK.

Um das automatische Löschen von Snapshots abzuschalten genügt es, in der Konfiguration die Checkboxen am Anfang der ersten drei Zeilen zu deaktivieren.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 

Ähnliche Artikel

  • Daten sichern und wiederherstellen mit Back in Time
    Der Ausfall der Festplatte zählt mit Abstand zu den häufigsten PC-Defekten. Glücklich ist, wer ein Backup besitzt und so nach dem Crash schnell wieder an seine Daten kommt. Back in Time hilft Ihnen dabei auf elegante und einfache Weise.
  • Datentresor
    Überschreibt man versehentlich eine wichtige Datei, ist sie verloren. Dieses Problem geht TimeVault an, indem es automatisch in regelmäßigen Intervallen Snapshots erstellt und geänderte Files in mehreren Versionen vorhält.
  • Zeitsprünge
    Jeder Computernutzer sollte darüber nachdenken, seine Daten regelmäßig zu sichern. In Back in Time 0.9.16 finden Sie ein einfaches Werkzeug, um diesen Vorgang zu automatisieren.
  • Back in Time legt in der neuen Version 1.0 Backup-Profile an
    Back in Time, eine freies Backup- und Restore-Programm für den Linux-Desktop, ist in Version 1.0 mit neuen Features erhältlich.
  • Datensicherung auf externen Datenträgern
    Die einfachste Möglichkeit, ein Backup Ihrer privaten Dateien zu erledigen, bieten die USB-Schnittstellen Ihres Computers: Schließen Sie hier eine externe Platte oder einen USB-Stick an, können Sie darauf die Daten sichern.
Kommentare
FAT32 als Backupmedium?
Hans-Dieter Schulze, Sonntag, 31. Juli 2011 13:26:11
Ein/Ausklappen

Das als Beispiel angegebene FAT32 Dateisystem eignet sich nur sehr eingeschränkt als Backupmedium. Symbolische Links werden nicht unterstützt. Beim Zeichensatz gibt es auch Probleme.
Besser eignet sich ein echtes Linux-Dateisystem wie ext2 als Backupziel.


Bewertung: 183 Punkte bei 55 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
Gibt es Debian noch?
Ferdinand Thommes, Donnerstag, 21. Juli 2011 12:21:35
Ein/Ausklappen

Im Kasten "Back in Time" wird eine meines Erachtens unsägliche Praxis praktiziert, die leider seit einiger Zeit immer weiter Raum greift:

Zitat: Ubuntu, Fedora und Mandriva halten Pakete zur Installation in ihren Repositories bereit,.....

Hab ich was verpasst? Gibt es Debian nicht mehr?
Genauso schlimm finde ich die Kennzeichnung von Debian Paketen im Netz als für Ubuntu/Debian geeignet. Es sollte mittlerweile bekannt sein, dass ein Debian System nicht jedes Ubuntu-Paket schadlos verdauen kann.

Ich finde es unzumutbar (und für viele User deren Kenntnisstand überfordernd), bei solchen Paketen immer erst die Abhängigkeiten checken zu müssen, oder aber ins Paket hinein zu schauen, ob es nun für Ubuntu gedacht ist oder für Debian.

Da Ubuntu ohne Debian NICHTS wäre, plädiere ich für:

1.) etwas mehr Respekt, indem man, wie oben, nicht Ubuntu erwähnt, und Debian nur gedanklich einschliesst, wenn überhaupt.

2.) etwas mehr Information über Pakete im .deb-Format im Netz anstatt der llapidaren Auszeichnung Ubuntu/Debian.


Bewertung: 251 Punkte bei 66 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Gibt es Debian noch?
SuSEUser (unangemeldet), Freitag, 22. Juli 2011 07:53:00
Ein/Ausklappen

Das gleiche gilt für openSuSE. Denn dafür gibt es auch Pakete und diese Distribution ist wohl verbreiteter als Mandriva.


Bewertung: 242 Punkte bei 44 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Infos zur Publikation

LU 05/2015: Daten visualisieren

Digitale Ausgabe: Preis € 4,95
(inkl. 19% MwSt.)

Mit der Zeitschrift LinuxUser sind Sie als Power-User, Shell-Guru oder Administrator im kleinen Unternehmen monatlich auf dem aktuelle Stand in Sachen Linux und Open Source.

Sie sind sich nicht sicher, ob die Themen Ihnen liegen? Im Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben zum reduzierten Preis. Einzelhefte, Abonnements sowie digitale Ausgaben erwerben Sie ganz einfach in unserem Online-Shop.

NEU: DIGITALE AUSGABEN FÜR TABLET & SMARTPHONE

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist auch ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!       

Tipp der Woche

Ubuntu 14.10 und VirtualBox
Ubuntu 14.10 und VirtualBox
Tim Schürmann, 08.11.2014 18:45, 4 Kommentare

Wer Ubuntu 14.10 in einer virtuellen Maschine unter VirtualBox startet, der landet unter Umständen in einem Fenster mit Grafikmüll. Zu einem korrekt ...

Aktuelle Fragen

Admin Probleme mit Q4os
Thomas Weiss, 30.03.2015 20:27, 6 Antworten
Hallo Leute, ich habe zwei Fragen zu Q4os. Die Installation auf meinem Dell Latitude D600 verl...
eeepc 1005HA externer sound Ausgang geht nicht
Dieter Drewanz, 18.03.2015 15:00, 1 Antworten
Hallo LC, nach dem Update () funktioniert unter KDE der externe Soundausgang an der Klinkenbuc...
AceCad DigiMemo A 402
Dr. Ulrich Andree, 15.03.2015 17:38, 2 Antworten
Moin zusammen, ich habe mir den elektronischen Notizblock "AceCad DigiMemo A 402" zugelegt und m...
Start-Job behindert Bootvorgang, Suse 13.2, KDE,
Wimpy *, 20.02.2015 10:32, 4 Antworten
Beim Bootvorgang ist ein Timeout von 1 Min 30 Sec. weil eine Partition sdb1 gesucht und nicht gef...
Konfiguration RAID 1 mit 2 SSDs: Performance?
Markus Mertens, 16.02.2015 10:02, 6 Antworten
Hallo! Ich möchte bei einer Workstation (2x Xeon E5-2687Wv3, 256GB RAM) 2 SATA-SSDs (512GB) al...