Zurückgedreht
Daten sichern und wiederherstellen mit Back in Time
Vorbereitungen
Bevor Sie sich daran machen, mit Back in Time Ihre Dateien zu sichern, sollten Sie dem Backup-Medium ein paar Gedanken widmen. Es muss mindestens so groß sein, dass nach der ersten Vollsicherung noch genügend Platz für die zukünftigen inkrementellen Backups übrig bleibt. Des weiteren setzt das Programm voraus, dass das Backup-Medium mit einem ein Linux-kompatiblen Dateisystem formatiert ist.
Das trifft beispielsweise auf FAT32 zu, das die meisten Festplattenhersteller als Standard-Dateisystem verwenden. Bei vielen Distributionen genügt es, eine Festplatte an einen freien USB-Anschluss anzustecken, um sie ins System zu integrieren. Notieren Sie sich aber, wo im System Linux das Medium einhängt – Sie müssen diesen Pfad später in Back in Time als Ziel für Backups festlegen.
Erste Schritte
Das Hauptfenster (Abbildung 1) von Back in Time unterteilt sich in drei Bereiche. Links finden Sie eine Liste der Zeitpunkte, von denen Snapshots existieren, sowie den Eintrag Jetzt, der den augenblicklichen Zustand auf Ihrer Platte beschreibt.
In der Mitte bietet eine Spalte schnellen Zugriff auf häufig benutzte oder gesicherte Ordner bietet. Sie fungiert als eine Sammlung von Lesezeichen. Die Spalte rechts entspricht in etwa einem Dateibrowser: Dort zeigt Back in Time den Inhalt des in der linken Snapshot-Leiste ausgewählten Backups an. Über den drei Spalten residiert eine Icon-Leiste, die direkten Zugriff auf die wichtigsten Funktionen ermöglicht.
Vor der Anzeige des Hauptfensters zeigt Ihnen Back in Time beim ersten Start des Programms den Konfigurationsdialog (Abbildung 2). Diesen öffnen Sie bei Bedarf über einen Klick auf das Schraubenschlüssel-Symbol in der Icon-Leiste.
Im Reiter Konfiguration bestimmen Sie, wo das Programm die Backups speichert. Wählen Sie hier den Pfad zum Ordner, in dem Sie das Backup-Medium eingehängt haben. Im Abschnitt Einbeziehen stellen Sie ein, welche Ordner das Programm beim Sichern berücksichtigt. Klicken Sie auf Datei hinzufügen oder Ordner hinzufügen und wählen Sie im Dateibrowser die jeweiligen Einträge aus.
Verfügt das Backup-Medium über genügend Kapazität, schließen Sie einfach das persönliche Verzeichnis ein. Sie finden es, indem Sie links auf Basisordner klicken, dann auf home, und dort den passenden Eintrag auswählen.
In der Rubrik Ausschließen geben Sie Verzeichnisse an, die Sie von der Sicherung ausnehmen möchten. Die schon vorhandenen Einträge sorgen unter anderem dafür, dass temporäre Backup-Dateien, wie sie manche Unix-Programme anlegen, nicht mit in die Sicherung gelangen. Als Ausschlusskandidaten bieten sich beispielsweise Ordner mit Downloads an oder persönliche Dateien, von denen Sie ausdrücklich wünschen, dass keine Kopien davon existieren.
Für alle anderen Eigenschaften verwendet Back in Time sinnvolle Standardwerte, sodass die Konfiguration an dieser Stelle fürs Erste schnell von der Hand geht. Klicken Sie auf OK, um sie zu beenden und die Änderungen zu speichern.



