Minimalistisch
Gnome 3.0 im Überblick
Das Dash
Das Dock an der linken Seite (das Dash) funktioniert ähnlich wie das von Windows 7 oder Ubuntus Unity. Von Haus aus enthält es nur wenige Einträge, die Sie als Favoriten permanent sehen. Die Icons neu gestarteter Anwendungen reihen sich in dieses Dock ein. Über einen Rechtsklick fixieren Sie diese bei Bedarf ebenfalls als Favoriten. Per Drag & Drop ordnen Sie die Icons im Dock.
Starten Sie eine Anwendung, so zeigt ein leichten Glühen im Hintergrund des Symbols an, dass das Programm gerade lädt. Über ein Rechtsklick auf eines der Icons im Dock rufen Sie eine Liste von Aktionen für das Programm ab, so wie in Unity oder Windows 7.
Allerdings präsentieren sich diese Quicklists noch nicht so gut gefüllt wie bei Ubuntu, meist beschränkt sich die "Liste" auf den Eintrag, ein zusätzliches Anwendungsfenster zu öffnen. Im Gegensatz zu Unity brauchen Sie jedoch nicht zu scrollen: Starten Sie mehr Anwendungen, als eigentlich im Dock Platz fänden, so verkleinert Gnome automatisch alle Icons.
Anwendungen starten
Ähnlich wie Unity verzichtet Gnome 3 auf ein herkömmliches strukturiertes Anwendungsmenü – das Trio Anwendungen, Orte und System im oberen Panel hat ausgedient. Stattdessen bekommen Sie im Übersichtsmodus beim Klick auf Anwendungen am oberen Rand alle installierten Programme angezeigt (Abbildung 3). Über Kategorien auf der rechten Seite filtern Sie die Ausgabe nach Anwendungsgebieten.
Wissen Sie genau, welches Programm Sie starten möchten, holen Sie dieses recht zügig über das Suchfeld im rechten oberen Bereich hervor. Es erhält nach dem Drücken der Super-Taste automatisch den Fokus. Die Auswahl grenzt sich bereits ein, noch während Sie tippen, sodass Sie meist nicht den vollen Namen anzugeben brauchen.
Möchten Sie zum Beispiel die Textverarbeitung Writer aus dem LibreOffice-Paket starten, so genügt dazu die Tastenfolge [Super],[W],[R],[I],[Eingabe]. Passen mehrere Anwendungen auf die Eingabe, wählen Sie über die Pfeiltasten die entsprechende Software aus.



