Fazit

Ohne Frage fordert Gnome 3 vom Anwender die Bereitschaft, gewohnte Arbeitsweisen zu ändern. Wer hofft, mit der neuen Version einen aufgehübschten Gnome-Desktop der herkömmlichen Bauart zu bekommen, dem steht eine Enttäuschung ins Haus: Gnome 3 bricht mit vielen lieb gewonnenen Paradigmen.

Wer sich ernsthaft mit dem neuen Desktop auseinandersetzt, merkt jedoch schnell, dass die Entwickler viele Details gut gelöst haben. So erleichtern zum Beispiel das neue Benachrichtigungssystem und die sich automatisch anordnenden virtuellen Desktops die Arbeit. Der Desktop wirkt insgesamt harmonisch, das neue Bedienkonzept geht komponentenübergreifend auf.

Ob das Projekt den Verzicht auf viele Einstellungsmöglichkeiten und das Minimieren der Fenster langfristig durchhält, ohne einen Großteil der Benutzerbasis nachhaltig zu verärgern, steht auf einem anderen Blatt. 

Der Autor

Christoph Langner arbeitet für die PTV AG Karlsruhe in Karlsruhe im Bereich des Testmanagements und ist seit Jahren im Bereich der Open Source Software aktiv. Sie finden sein Blog rund um GNU/Linux auf http://linuxundich.de

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