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Linux-PC komplett mit dem Stift nutzen
Persönliche Wörterbücher
Insbesondere bei Texten, die viele Fachbegriffe enthalten, kommt es vor, dass spezielle Termini nicht in den Wörterbüchern des Programms stehen und dieses sie trotz deutlichen Schreibens nicht erkennt. Um dieses Problem zu umgehen, integrieren Sie einfach eigene Wörterbücher in die Software. MyScript Stylus akzeptiert Wörtersammlungen im ASCII-Format, wobei Sie diese in jedem beliebigen Editor anlegen dürfen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht mehrere Begriffe in eine Zeile schreiben, da die Software ansonsten die Wörter als einen einzigen Begriff interpretiert.
Speichern Sie die Wortsammlung im UTF-8-Zeichensatz. MyScript Stylus hat sonst Probleme, Umlaute und Sonderzeichen zu erkennen. Da Linux den weit verbreiteten, modernen Zeichensatz von Haus aus in aller Regel voreingestellt hat, bedarf es hier normalerweise keiner Änderungen.
Nach der Eingabe und dem Abspeichern der Wortliste rufen Sie im Konfigurationsmenü des Programms den Eintrag Einstellungen auf und klicken im Reiter Wörterbuch auf die Schaltfläche Importieren. Im sich öffnenden Dialog wählen Sie die Datei aus und importieren die Liste ins Programm. Anschließend zeigt die Software den Inhalt der Wörterbuch-Datei in Form einer Liste im Einstellungsfenster (Abbildung 7).
Sollten Sie Begriffe versehentlich falsch geschrieben haben, wählen Sie diese durch einen Klick aus und korrigieren anschließend das betreffende Wort nach einem weiteren Klick auf das Stiftsymbol oben rechts im Einstellungsfenster. Ein abschließender Klick auf die Schaltfläche OK beendet den Editiervorgang. Haben Sie die Fachbegriffe einmal importiert, erhöht sich die Trefferrate des Programms erheblich (Abbildung 8).
Hilfe
Für Anwender, die sich vor Einsatz der Software zunächst mit den Grundfunktionen anhand einer Einführung vertraut machen möchten, bietet MyScript Stylus eine kurze, jedoch alle wichtigen Aspekte berücksichtigende Hilfe an: Ein Klick auf den Eintrag Hilfe im Konfigurationsmenü startet den Webbrowser Firefox mit einer lokale Datei, die die einzelnen Bedienschritte des Programms übersichtlich erläutert (Abbildung 9).



