Neues auf der LinuxUser-Heft-DVD

Neues auf den Heft-DVDs

Pünktlich zum Redaktionsschluss erschien die brandneue Version der LibreOffice-Box 3.3.2. Neben der aktualisierten Variante der Office-Suite für alle gängigen Betriebssysteme und Architekturen enthält die DVD eine ganze Reihe an Zusatzdateien. So wartet sie mit knapp 20 Erweiterungen auf und enthält Wörterbücher für über 30 verschiedene Sprachen. Des Weiteren bietet die DVD diverse Vorlagen und Beispiele vom Jahreskalender bis zum Lebenslauf.

Die frisch erschienene Distribution OpenSuse 11.4 setzt in diesem Release keine Innovationsmaßstäbe, wartet dafür aber mit vielen Detailverbesserungen und den aktuellsten Programmversionen auf. Sie setzt auf den Kernel 2.6.37 und KDE 4.6 als Standarddesktop. Alternativ stehen Gnome 2.32, XFCE 4.8 und LXDE 0.5 zum Einsatz bereit. Firefox 4 Beta 12 dient als Webbrowser, LibreOffice 3.3.1 übernimmt die Büroarbeiten. Alternativ bietet Greg Kroah-Hartmann mit seinem Tumbleweed-Repository die Möglichkeit, die Distribution zu einem so genannten Rolling Release umzufunktionieren. Langwierige Updates entfallen damit in Zukunft.

Ende April soll die finale Version von Gnome 3 erscheinen. Wer vorab schon einen Blick auf die neue Desktop-Umgebung erhaschen möchte, dem bietet die Live-CD Gnome 3 Live 0.2 die Gelegenheit dazu. Ähnlich wie KDE SC 4 gegenüber KDE 3 realisiert Gnome 3 gegenüber den Vorgängerversionen einen kompletten Paradigmenwechsel auf dem Desktop. Dazu zählen auch einige heiß umstrittene Features wie der Wegfall der Minimieren- und Maximieren-Schalter in den Fenstern.

Die bootfähige Live-CD Gparted 0.8.0 eignet sich zum Partitionieren und zur Datenrettung. In der aktuellen Version bringt Gparted einige neue Features mit. Das zugrunde liegende Debian GNU/Linux hoben die Entwickler auf den Unstable-Zweig ("Sid"), der Softwarestand entspricht jenem vom 21. März. Daneben kommt der neueste Kernel 2.6.38 zum Einsatz. Darüber hinaus enthält die Live-CD enthält jetzt einen SSH-Server.

Das auf dem Mandriva-Derivat Unity basierende Samity Linux 2010 hieß früher SAM Linux Desktop. In erster Linie zeichnet es sich durch den schnellen und ressourcenschonenenden XFCE-Desktop aus. Während Version 2010 auf den Kernel Kernel 2.6.33.6. und XFCE 4.6.2 setzt, verwendet der Nachfolger Samity Linux 2011 RC 1, der kurz vor dem finalen Release steht, den Kernel 2.6.35.7. Optisch hübscht Compbiz die grafischer Oberfläche auf.

Neue Programme

Der kostenfreie, aber unter einer proprietären Lizenz angebotene Text- und Code-Editor Komodo-Edit 6.1.1 bietet nicht nur eine Vielzahl von Funktionen zum Bearbeiten von Texten und Code der verschiedensten Programmiersprachen, sondern enthält daneben einen Makro-Recorder und FTP/SCP-Client.

Die Open-Source-Alternative zu den DTP-Programmen Adobe InDesign und Quark XPress heißt Scribus 1.4 RC 2. Das Programm unterstützt viele Funktionen zum Erzeugen professioneller Druckvorlagen. Dazu zählen Farbmanagement (mit LittleCMS), Farbseparation durch CMYK-Ausgabe, PDFs nach PDF/X-3-Standard, PDF-Import, Tabellen und Vektorzeichnungen.

MythTV 0.24 bietet weitaus mehr als nur einen digitalen Videorecorder: Mit cleveren Plugins mausert es sich zur kompletten Medienzentrale für das Wohnzimmer. Im Gegensatz zu den meisten klassischen digitalen Videorecorder-Lösungen unter Linux handelt es sich bei dieser Software um ein modulares System, das aus mehreren vernetzten Abspielgeräten (Myth-Frontends) und einer Serverkomponente (Myth-Backend) besteht.

Lange Zeit herrschte bei OCR-Readern eher Ebbe im Linux-Lager. Abhilfe schafft das Programm Tesseract 3.0. Die ursprünglich vom US-Computerriesen Hewlett-Packard entwickelte Software wird jetzt in der Obhut von Google weiterentwickelt und dient auch als Grundlage für den Dienst Google Books. Als grafische Oberfläche bieten sich unter anderem Tesseract-GUI 2.7.2 und OCRFeeder 0.7.3 an.

Das Programm Sentinella 0.8.1 arbeitet diskret im Hintergrund und reagiert bei Systemzuständen, die vorgegebene Parameter überschreiten. Welche Aktion das Programm ausführt, legen Sie zuvor fest.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 08/2016: Multimedia

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Wie kann man das berichtigen
Udo Muelle, 17.07.2016 20:39, 1 Antworten
Fehlschlag beim Holen von http://extra.linuxmint.com/dists/rosa/main/binary-i386/Packages Hash-S...
Installation Genimotion
Horst Müller, 15.07.2016 17:00, 1 Antworten
Hallo, ich kann Genimotion nicht installieren. Folgende Fehlermeldung habe ich beim Aufruf erh...
Probleme beim Hochfahren der Terastaion 5400 mit Unix-Distrib
Sheldon Cooper, 10.07.2016 09:32, 0 Antworten
Hallo ihr lieben, habe seit zwei Tagen das Problem, das das NAS (Raid5) nicht mehr sauber hoch...
Mit Firewire Videos improtieren?
Werner Hahn, 09.06.2016 11:06, 5 Antworten
Ich besitze den Camcorder Panasonic NV-GS330, bei dem die Videos in guter Qualität nur über den 4...
lidl internetstick für linux mint
rolf meyer, 04.06.2016 14:17, 3 Antworten
hallo zusammen ich benötige eure hilfe habe einen lidl-internetstick möchte ihn auf linux mint i...